THASSOS die nördlichste der griechischen Inseln

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Weißer Marmor

Kloster Archangelou

Die Halbinsel Aliki

     
Thassos ist nach einem Enkel des Meeresgottes Poseidon benannt. Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus wurde die Insel von Einwohnern aus Paros besiedelt. Mittlerweile leben 16000 Menschen auf der 400 Quadratkilometer großen Insel. Die Einheimischen ernähren sich hauptsächlich aus den Einahmen des Tourismus und der Landwirtschaft. Aber auch der Marmorabbau (auf Thassos gibt es den weißesten Marmor der Welt) und die Bienenzucht sind einträgliche Geschäfte.
Trotz verherrender Waldbrände 1985 und 1987 ist Thassos, ehemals waldreichste Insel Griechenlands, immer noch eine grüne Insel geblieben. Vor allem der nordöstliche Teil des "schwimmenden Schwarzwaldes" macht seinem Namen alle Ehre. Aber auch weite Sandstrände und einsame Badebuchten bestimmen, vom Ipsari Gipfel (1204 Meter) überragt, das Inselbild.
Die Hauptorte der Insel, Limenas, Limenaria, Skala Potamia und Skala Prinos liegen alle an der 100 km langen Küstenstraße, die Thassos umrundet. Von dieser Straße aus gehen mehrere Stichstraßen in das ruhige, fast menschenleere Inselinnere. Dagegen ist in den Küstennorten in der Hauptsaison immer was geboten.
Auch die Kultur kommt auf Thassos, wie auf allen griechischen Inseln, nicht zu kurz. Sehenswert sind vor allem das Amphitheater in Limenas, das Bergdorf Potamia mit einem Museum des Künstlers Vagis, die archäologischen Ausgrabungen auf der Halbinsel Aliki, das Nonnenkloster Archangelou an einem direkten Steilhang und die ehemalige Arbeitersiedlung Limenaria.
Da Thassos keinen eigenen Flughafen hat, werden die meisten Urlauber über den Festlandflughafen von Kavalla eingeflogen. Die Busverbindungen auf der ganzen Insel sind gut, und die Straßen durchgehend Asphaltiert.

   
     
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Aliki Potamia Limenas

 

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