Informationen über GRIECHENLAND

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Die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr in Griechenland unter dem Namen E.O.T. zu finden, hat in Deuschland vier Büros eingerichtet. Dort erhält man unter anderem Broschüren, Landkarten, eine Zusammenstellung innergriechischer Schiffsverbindungen und eine Auflistung sämtlicher Reiseveranstalter.


Das Klima Griechenlands ist nichts für einen Urlaub in den Wintermonaten. Ständiger Regen, Kälte und Stürme legen den Schiffsverkehr weitgehend lahm. Aber von Mitte April bis Ende Oktober sind alle Reiseziele zu empfehlen. Für älter Menschen und Herz- und Kreislaufkranke kann es vor allem in den Sommermonaten bei Temperaturen weit über 40 Grad Celsius äußerst unangenehm werden.


Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt bei der Einreise nach Griechenland ein Personalausweis. Kinder unter 16 Jahren müssen im Paß der Eltern eingetragen sein oder einen eigenen Kinderausweis haben.


Ein Postamt gibt es in jeder Inselhauptstadt, außerdem in fast jedem Ort über 500 Einwohner. Es kann auch Geld gewechselt werden (jedoch keine Euroschecks).


Telefonieren kann man in den OTE-Telefonzentralen, nicht auf dem Postamt. Auch stehen überall in den touristisch erschlossenen Gebieten öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten bekommt man in jedem Laden oder Kiosk. Übrigens kann man auch auf fast allen griechischen Inseln mit D1 bzw. D2 Mobiltelefonen telefonieren. Das Handy loggt sich automatisch in die griechischen Netze ein.


In ganz Griechenland gilt die osteuropäische Zeit (OEZ). Sie ist der mitteleuropäischen Zeit um eine Stunde voraus. Von April bis Oktober ist wie bei uns zusätzlich die Sommerzeit gültig.


Neugriechisch ist wirklich nicht die einfachste Sprache, außerdem besitzt es andere Buchstaben als das Deutsche. Aber in Touristenregionen kommt man oft mit Deutsch oder Englisch zu seinem Ziel. Zur Not muß man sich dann doch auf die Zeichensprache verlassen.


Diebstahl ist erfreulicherweise in ganz Griechenland ein Fremdwort. Ehrlichkeit ist eine Tugend, die im griechischen Ehrenkodex ganz weit oben steht. Das heißt aber nicht, das in Griechenland nicht geklaut wird. Jedoch sind es selten Griechen, meist sind es abgebrannte Urlauber, die sich auf Kosten anderer Bereichern.


Wasser ist fast überall Mangelware, deshalb sollte jeder Besucher sorgfältig und sparsam damit umgehen. Wasser wird teilweise mit Schiffen vom Festland auf Inseln gebracht. Das Leitungswasser ist in der Regel von guter Qualität, zumindest kann man es beruhigt zum Zähneputzen benutzen.


Auch in Griechenland spielt, wie auch in Mitteleuropa, das schwierige Problem der Müllbeseitigung eine beherrschende Rolle. Allerdings könnten die Griechen von uns Mitteleuropäern in Sachen Müllvermeidung und Recycling noch einiges Lernen. Die Einheimischen gehen recht sorglos mit Ihrer Umwelt um, da wird schon einfach mal was weggeworfen oder in eine nahe Schlucht gekippt. Aber auch wir Touristen müssen uns an die Nase fassen und konsequentes Umweltbewußtsein an den Tag legen; d.h. Müllvermeidung, keine unnötigen Fahrten mit Verbrennungsmotoren und sparsam mit Trinkwasser umgehen.


Grundsätzlich empfehlen wir, sich vor jedem Urlaub schon mal vorab zu informieren. Was man auf den verschiedenen Inseln für Freizeit- und Besichtigungsmöglichkeiten hat. Gut haben uns da immer Reiseführer geholfen. Besonders empfehlen können wir die Reiseführer des Michael Müller Verlags aus Erlangen.


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