Namibia 2000

Durch die Wüste


Schnipsel einer Radtour



Ohrenbetäubende Stille

Es ist still in der Zentralnamib, so still, wie ich es noch nie erlebt habe. Ohrenbetäubend still ...
Wenn ich anhalte und das Knistern der Reifen auf dem Schotterbelag verstummt, ist hier absolut kein Geräusch mehr zu hören.
Die Piste verschwindet in der flimmernden Hitze irgendwo am Horizont. Ich bin alleine in der Wüste, der nächste Mensch ist 100 km entfernt, vielleicht auch 200 ... - ein Wahnsinnsgefühl, mit Worten gar nicht zu beschreiben.

Doch wie kommt ein Radfahrer in die Wüste ...?

 
Des Wahnsinns fette Beute

Während meiner Radtour 1998 mußte ich mangels ausreichender Trinkwasserreserven auf ein Auto zurückgreifen, um auf Schotterpisten durch die Namib zu fahren. Schon damals kam die Idee zu einem zweiten Versuch mit dem Fahrrad und in diesem Jahr war es soweit. Ich rüstete mein Rad mit stabileren V-Profil-Felgen aus und besorgte mir einen Anhänger, um neben Ersatzteilen, Werkzeug, Ausrüstung und Verpflegung auch noch insgesamt bis zu 40 Liter Wasser transportieren zu können. Das sollte reichen, um ohne fremde Hilfe die wenigen vorhandenen Verpflegungsmöglichkeiten zu erreichen und auf Schotterpisten die Namib-Wüste zu durchqueren.

 

 
Alte Bekannte

Nachdem bei meiner ersten Radtour die Trinkflaschen an meinem Fahrrad von Alex und Michael (s. Bericht von 1998) so ausgiebig bewundert wurden, habe ich für die beiden je zwei Flaschen mit Halterung als Geschenk dabei. Als ich Okahandja erreiche, treffe ich zufällig Alex, der mich strahlend begrüßt. Als ich ihn nach Michael frage, erfahre ich, daß dieser mit seinen Eltern zurück nach Südafrika gezogen sei. Ich schenke Alex daher alle vier Flaschen und er freut sich unbeschreiblich. Nach kurzer Zeit hat er sie an sein Rad montiert und kurvt nun sichtlich stolz durch Okahandja. Auch Kelly treffe ich wieder. Er freut sich, daß ich ihm inzwischen die Fotos meiner ersten Reise habe zukommen lassen. Leider sind zwei Saiten seiner Gitarre gerissen und er kann mir keine seiner selbstgeschriebenen Lieder vorspielen, die mich bei unserem ersten Treffen so begeistert haben. 

 

 
Nur Fliegen sind schöner

 
Nachdem der Gamsbergpaß hinter mir liegt, fangen die Strapazen an. Es ist hügelig mit steilen Steigungen und Gefällen und die diesjährigen Unwetter im südlichen Afrika haben die Piste ausgespült. Alle 300-500 Meter kommt ein Trockenfluß mit tiefem Weichsand, dazwischen ein fast unüberwindbarer Hügel, der so steil ist, daß er sich manchmal selbst schiebend nur mit äußerster Anstrengung im Zickzackkurs bewältigen läßt, da ich auf dem bröseligen Untergrund wenig Halt finde. Weit oben liegen jeweils nur faustgroße Wacker in Bahndammqualität, weil die Regenfälle das kleinere Material mitgerissen haben. Anschließend folgt ein kurzes befahrbares Stück und in den Bodensenken liegt Sand, durch den sich das schwer beladene Rad mit dem ebenfalls schwerem Anhänger nur äußerst widerwillig schieben läßt. Immer wieder rutscht das Vorderrad plötzlich seitlich weg, das Fahrrad gerät in Schräglage und läßt sich durch das zusätzliche Gewicht des Hängers und die ungünstigen Hebelkräfte kaum noch halten.
Auf dem härtesten Stück brauche ich für 5 km Viecherei geschlagene zwei Stunden und kann langsam kaum noch drüber lachen. Einmal steige ich kopfüber und filmreif über den Lenker ab, weil ich der irrigen Ansicht bin, ein Sandloch mit ausreichend Schwung radelnd durchqueren zu können, doch das Vorderrad versinkt in Sekundenbruchteilen 10-15 cm tief im Sand.   
Die Sonne brennt gnadenlos herab und ich muß als Schutz lange Klamotten tragen, obwohl es schon in kurzen kaum noch auszuhalten ist. Begleitet werde ich dabei von einer Großfamilie von Fliegen, die mir unentwegt in Nase, Augen, Ohren und Mund krabbeln wollen, dabei fröhliche Melodien summen und mich systematisch in den Wahnsinn zu treiben versuchen.

 

 
Blöde Bullen

Am Abend des gleichen Tages -mein Stundenschnitt ist inzwischen auf atemberaubende 10 km/h emporgeschnellt- durchquere ich eines der riesigen Farmgelände, wie sie am Rande der Wüste gelegentlich vorkommen. Vor mir beginnt eine Rinderherde die Piste zu überqueren und hat es dabei deutlich weniger eilig als ich, der ich bei beginnender Dämmerung noch einen vernünftigen Lagerplatz aufzusuchen gedenke. Die dämlichen Rindviecher bewegen sich kaum von der Stelle, manche bleiben stehen, andere gar kehren wieder um und so beschließe ich, die Herde radelnd zu durchqueren - übrigens eine der idiotischsten Ideen, die man als Radfahrer überhaupt haben kann, wie ich nur wenig später feststellen muß ...
Ich bin gerade ein Stück weit in die Herde hineingeradelt, als ich bemerke, daß sich in ca. 80-100 Metern Entfernung drei Bullen mit einer nichts gutes verheißenden und zunehmenden Geschwindigkeit von schräg hinten auf den Weg in meine Richtung begeben. Schnell einsehend, daß Diskussionen hier zu nichts führen würden, ziehe ich in einen Sprint von schätzungsweise ca. 40 km/h an (nicht schlecht mit Anhänger und Gepäck auf dieser Piste) und halte somit zwangsläufig direkt auf weitere Tiere dieser Gattung zu, die zum Teil mitten auf der Piste stehen. Glücklicherweise sind es fast ausschließlich weibliche Exemplare, die verängstigt davongaloppieren (sieht bei Kühen übrigens recht witzig aus ...) und selbst ein Bulle weicht überrascht und erschrocken zurück. Als ich das Ende der Rinderherde erreiche, sind die Bullen bereits auf 30-40 Meter herangekommen, aber sie drehen kurz darauf glücklicherweise ab.
Ich bin froh darüber, die Situation überstanden zu haben und ärgere mich gleichzeitig, sie selbst verursacht zu haben. Das war verflixt knapp und hätte auch anders ausgehen können ...

 

Hagel in der Wüste

Einen Tag später ziehen am Nachmittag dunkle Wolken auf. Kurz später bricht ein Unwetter herein und es schüttet wie aus Eimern. Dazu gibts ordentlich Hagel mit Blitz und Donner, während ich völlig schutzlos durch die Wüste laufe, denn zum Fahren reicht die Sicht nicht mehr aus. Im Geiste sehe ich schon die Schlagzeile in der Zeitung 'Radfahrer in der Wüste vom Blitz erschlagen' - so klar und deutlich, daß ich bereits die Druckerschwärze riechen kann. Nach nur 20 Minuten ist der Spuk vorbei, die Sonne kommt wieder raus und eine weitere halbe Stunde später bin ich wieder trocken.

 

'Selbstmord geht auch deutlich einfacher'

Auf meinem Weg durch die Wüste begegne ich gelegentlich äußerst verwirrt dreinblickenden Autofahrern. Einer von ihnen begrüßt mich mit obigem Spruch und läßt dezent durchblicken, daß er mich für möglicherweise nicht mehr in vollem Umfange zurechnungsfähig hält. Er fragt mich anschließend aber noch -wie viele andere auch- ob alles in Ordnung sei oder ob ich etwas brauche.
Entgegenkommende Fahrer renken sich hin und wieder spontan den Unterkiefer aus, verdrehen die Halswirbelsäule bis zur Sollbruchstelle und steuern ihr Fahrzeug mit unverminderter Geschwindigkeit auf den Pistenrand  zu, bevor sie ihren unvermittelt eingeleiteten Suizidversuch wieder abbrechen. Einer, den ich später wiedertreffe, erzählt mir, daß er bei meinem Anblick zunächst ernsthaft an bereits einsetzende Halluzinationen dachte.
Vier oder fünf Leute bieten mir unterwegs sogar Mitfahrmöglichkeiten an, andere reichen mir kalte Getränke oder bitten darum, Fotos machen zu dürfen, 'weil das doch sonst zuhause keiner glaubt'.
Auch ansonsten werde ich auf der Reise ständig angesprochen. Einheimische fragen oft, wer mich sponsort bzw. wieviel mir die Regierung für die schwere Aufgabe bezahlt, mit dem Fahrrad durch Namibia zu reisen und viele Leute (auch Urlauber) fragen mich, wie man auf solche Ideen kommt und wie ich mich körperlich auf eine solche Tour vorbereiten würde. Spätestens meine Antwort ('gar nicht') läßt auch den Verständnisvollsten bloß noch den Kopf schütteln ...     ;-)

 

 
'Trikottausch'

Ich sitze gerade in einer Kneipe in einem Ort an der Skelettküste, als ein Typ mit einem witzigen T-Shirt hereinkommt. Auf schwarzem Grund steht in weißer Schrift 'Sceleton Coast Scuba Club', darüber als Motiv ein Totenschädel mit Taucherbrille und Schnorchel über zwei gekreuzten Knochen (Foto folgt noch). Ich warte, bis er sich etwas zu trinken bestellt hat, begebe mich zu ihm an die Bar und frage ihn, wo man so ein T-Shirt kaufen kann.
Er klärt mich darüber auf, daß es sich tatsächlich um einen Club in Swakopmund handelt, der die T-Shirts speziell bedrucken ließ und es diese nicht zu kaufen gibt. Wahrscheinlich habe ich in diesem Moment ziemlich enttäuscht aus der Wäsche geschaut, denn mein Gegenüber fragt mich, ob ich gerne eines hätte und ich bejahe seine Frage. Daraufhin beginnt er, sein T-Shirt auszuziehen und meint nur: "Gib mir deines".
Nachdem ich ihm erklärt habe, daß ich mich auf einer Radtour befinde und mein T-Shirt alles andere als frischgewaschen riecht, meint er knapp, man wäre nicht so kompliziert hier in Namibia und das sei kein Problem. Außerdem käme er gerade vom Fischen, habe seines auch bereits das gesamte Wochenende getragen und Fische geräuchert. Nachdem wir uns ca. drei Minuten kennen, tauschen wir also mitten in der Kneipe unsere miefenden T-Shirts, unterhalten uns noch eine ganze Weile und trinken noch das ein oder andere Bier gemeinsam. Als ich am Ende bezahlen will, ist meine Rechnung bereits beglichen und der Typ schon über alle Berge ...

 

 
Die Wüste klebt

Die Piste an der Skelettküste ist bestens befahrbar. Eine Mischung aus Salz und Gips ergibt eine Oberfläche, auf der man fast wie auf einer Teerstraße fahren kann, solange es trocken ist. In der Nacht regnet es jedoch ein klein wenig. Innerhalb von drei bis vier Stunden kommt eine Wassermenge herunter, die sich normalerweise auf ca. neun Jahre verteilt. Im ersten Moment denke ich noch, daß es sich prima fährt, weil die Schlaglöcher nicht mehr so hart sind, aber ich ändere meine Meinung schnell und kehre kurz vor dem Nationalpark um. Nach ca. 300 Metern hat der zähe Schlamm den Raum zwischen Gabelrohr und Reifen vollständig besetzt und an Fahren ist nicht mehr zu denken. Nach einer Weile muß ich sogar die Bremszüge aushängen, damit wenigstens das Schieben noch möglich ist. Wundersamerweise ist der Schlamm am Fahrrad zäh wie Brotteig und beim Laufen glatt wie Schmierseife. Ich bin restlos begeistert von dem Zeug.
Obwohl ich drei Stunden und zehn Kilometer später aussehe wie ein Schwein nach dem Suhlen, hält jemand an und nimmt mich mit. Er hilft mir beim Einladen und sieht anschließend genauso dreckig aus wie ich. Daß ich zu so 'nem versifften Typ überhaupt ins Auto steige ... ;-)

Leider ist der Fahrer der wahnwitzigen Idee verfallen, die verlorene Zeit wieder einholen zu müssen und fegt mit sage und schreibe bis zu 170 km/h (!) über die verschlammte Piste - über eine Entfernung von über 100 km. 

In Swakopmund ist der Regen in dieser Nacht noch extremer und bringt die durchschnittliche Wassermenge von ganzen 15 Jahren. Bis zu einem halben Meter stehen die Straßen unter Wasser und da die Kanalisation für solche Wassermassen nicht ausgelegt ist,  fackelt man nicht lange und reißt an manchen Stellen mit Baggern kurzerhand die Straßen auf, damit das Wasser abfließen kann.

Besuch im Schwarzenviertel

Wer Namibia besucht, tut dies normalerweise wegen der grandiosen Landschaft oder der faszinierenden Tierwelt. Kontakt zur einfachen Bevölkerung bekommen die meisten Touristen eigentlich nicht richtig. Als Radfahrer ist dies schon etwas anders, da man einfach überall Aufsehen erregt und ständig angesprochen wird. Trotzdem oder gerade deswegen will ich auch wissen, wie der Großteil der einheimischen Bevölkerung wirklich lebt und mit gemischten Gefühlen mache ich mich auf den Weg in ein Schwarzenviertel. Diese 'Locations' gibt es bei fast jedem Ort, weit genug entfernt, daß man sich nicht versehentlich dorthin verirrt und Wegweiser gibt es auch keine.
Was ich dort sehe, gräbt sich tief in mein Gedächtnis ein, denn solche Bilder kenne ich bisher nur aus dem Fernsehen. Viele Menschen leben hier in Hütten aus flachgeklopften Fässern oder gar Kartons und besitzen wirklich nur das nötigste zum Überleben. Die Einheimischen sind bei meinem Anblick etwas überrascht, da sich Weiße wohl nur recht selten hierher begeben, aber es gibt keinerlei Pöbeleien oder dergleichen. Die Leute wirken trotz der Bedingungen zufrieden und begegnen mir sehr freundlich und für die Kinder bin ich wohl das Highlight der Woche. Aus den anfänglich drei bis vier Kindern, mit denen ich mich anfangs unterhielt, sind zeitweise 30-40 geworden, die mich durch ihren Ort begleiten. Faszinierend finde ich vor allem, wie sich die Kinder mit einfachsten Mitteln (Draht und Blechdeckel von Einmachgläsern bzw. Flaschenverschlüsse) 'ferngesteuerte' Autos basteln.

Praat jy Ovambo?

Auf dem Weg zur Spitzkoppe komme ich an einem einsamen Haus vorbei. Es dämmert bereits und bei dem Versuch, den nahegelegenen Trockenfluß zu durchqueren, sinke ich bis zum Knie im Morast ein, weil hier kürzlich noch Wasser floß. Ich frage daher bei den Bewohnern nach, ob ich hier mein Zelt aufstellen dürfe, was sich jedoch als schwierig herausstellt, weil niemand Englisch versteht und meine bescheidenen Afrikaans-Versuche (der Dialekt in dieser Gegend ist nicht einfach) kläglich scheitern. Ich verstehe zwar einiges, aber umgekehrt ist es vollkommen aussichtslos und schließlich fragt man mich auf Afrikaans sogar, ob ich vielleicht Ovambo spreche ...
Da nun aber auch ausgerechnet Ovambo zu den wenigen Sprachen gehört, die ich nicht fließend spreche, bringt uns das nicht wirklich weiter, aber zusammen mit dem, was ich auf Afrikaans verstehe und vermutlich interessant anzuschauender Zeichensprache meinerseits kann ich gerade noch verhindern, daß man extra für mich ein Zimmer  im Haus freiräumt. Schließlich baue ich vor dem Haus mein Zelt auf und -was viel wichtiger ist - der bedrohlich aussehende Wachhund verbringt die nächsten Stunden im Haus, nachdem er zuvor unmißverständliche Anstalten machte, mich als Beilage zum Abendessen zu sich nehmen zu wollen.
Am nächsten Morgen bekomme ich noch 'nen Kaffee und freue mich über die Gastfreundschaft dieser Menschen. Mir, einem wildfremden, inzwischen leicht verwahrlost aussehenden Wüstenradler aus dem sagenhaft reichen Europa, der noch nicht einmal Afrikaans oder Ovambo spricht, bieten sie den Kaffee in ihrer besten Porzellantasse samt Unterteller an, während sie selbst aus Bechern trinken, die schon bessere Zeiten gesehen haben. Während ich noch überlege, wie man in Deutschland auf einen völlig verstaubten, um 'Asyl' bittenden Radler reagieren würde, fallen mir aus der fast leeren Tasse irgendwelche undefinierbaren und bröseligen Rückstände in seltsam reichlicher Menge entgegen und ich vergegenwärtige mir, daß es hier natürlich keine Wasserleitungen gibt und das Wasser demzufolge zwangsläufig aus anderen 'Quellen' stammen muß oder einige Tage vorher aus dem Fluß entnommen wurde. Hinter dem Haus standen irgendwie auch etliche Wasserbehältnisse rum mit reichlich Mückenlarven drin und da es nun eh passiert ist, mache ich mir nicht weiter Gedanken, was ich mir dabei noch alles zugezogen haben könnte und hoffe einfach, daß das Wasser wenigstens ordentlich gekocht hat. Es passiert letztlich auch nix ...
Zum Abschluß hilft mir der älteste Sohn noch, mein Fahrrad samt Anhänger und Gepäck auf die andere Seite des schlammigen Flusses zu bringen. 

 

Überschwemmung

Kurz vor Ende meiner Reise erlebe ich einen Wolkenbruch, wie ich es noch nie gesehen habe. Dunkle Wolken lassen mich die Fahrt beschleunigen und ich erreiche Karibib wenige Minuten, bevor der Himmel seine Schleusen öffnet. Nach nur zehn Minuten beginnt sich die Straße und das Gebiet rechts und links derselben in einen Fluß zu verwandeln. Nach zwanzig Minuten ist der Ort  bereits von der Außenwelt abgeschnitten und es regnet bis in die Abendstunden.

Viele Wissenschaftler und Forscher behaupten, daß in der Wüste mehr Menschen ertrinken als verdursten. Nachdem ich gesehen habe, wie schnell bei dem seltenen Regen aus einer fast unmerklichen Vertiefung ein reißender Fluß wird, kann ich mir das nun sehr gut vorstellen. Wer im Schlaf von einer solchen 'Springflut' überrascht wird, hat kaum eine Chance, noch sein Zelt zu verlassen.

 

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