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| Hersteller | Apple |
| Typbezeichnung | Macintosh IIfx (das fx steht in Hollywood für Special Effects und bezieht sich auf die neuen DMA-Chips der Rechners) |
| Entwickelt | 1990 |
| Massenspeicher | eine oder zwei 3,5 Zoll, 1440 KB, double Sided mit elektrischem Auswurf interne Festplatte 40 MB SCSI |
| max. Farben | keine Grafik onboard, muß auf einer NuBus-Karte eingesteckt werden |
| max. Auflösung | je nach verwendeter Grafikkarte |
| Tasten | 105, externe Tastatur |
| Arbeitsspeicher (RAM) |
0 MB onboard, mit 4x1 MB verkauft, durch 8 SIMM-Slots auf max. 128 MB aufrüstbar (allerdings passen die IIfx - Module nirgendwo sonst außer in einen Apple-Laserdrucker und Module für andere Computer laufen nicht); im System integrierte Speicherauslagerung auf Festplatte
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| Konfigurationsspeicher (P-RAM) | 1 KB mit batteriegepufferter Echtzeituhr |
| Festspeicher (ROM) | 512 KB (auf ROM-Karte in einem ROM-SIMM-Steckplatz) |
| ca. Neupreis | 20000 DM / 10000 Euro |
| Prozessor | Motorola 68030 mit Coprozessor 68882 sowie 32 KB Cache RAM |
| Taktfrequenz | 40 MHz |
| Ton | Ausgang: 1-stimmig, 22 KHz 8-Bit digital; Lautsprecher eingebaut |
| Betriebssystem | MacOS 6.0.5 |
| Benchmark 1 | 30 sec |
| Benchmark 2 | 2,5 sec |
| Benchmark 3 | 91 sec |
| Durchschnitt Benchmarks | 41 sec |
| Basicversion | Chipmunk Basic |
| Schnittstellen |
Modem, Drucker, Appletalk-Netzwerk, Kopfhörer, externe SCSI-Geräte, ADB-Bus für Tastatur und Maus
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| Besonderes |
Der IIfx war der schnellste Mac seiner Zeit (für etwa ein Jahr lang). Die Macs vor und nach ihm (bis auf den AWS 95 / Apple Workgroup Server 95) betreiben alle Peripherie wie Floppy, SCSI, Maus, Drucker Netzwerk usw. im Polled-I/O-Modus, d. h., die CPU kümmert sich um alles. So gibt es z. B. keinen Floppycontroller, der Datenstrom des Schreib-Lesekopfes geht direkt an die CPU. Deswegen ruckelt bei Macs die Maus bei Floppyzugriffen (es sei den die CPU ist sauschnell wie die PowerMacs, da fällt das Ruckeln nicht auf). Der IIfx hat für alles DMA-Chips, die die CPU entlasten. Leider unterstützt das MacOS diese DMA-Fähigkeiten nicht, da das mitgelieferte OS 6 ein SingleTasking-System ist. So werden die I/O-Bausteine unter MacOS im kompatiblen Modus gefahren, und die CPU schaufelt die Daten durch die Gegend. Lediglich A/UX, das Apple Unix, fährt den IIfx im DMA-Modus. Leider läuft unter AiX nur Mac-Software, die nicht direkt auf Hardware zugreift (unter A/UX 1.0 Mac OS 4.x/5.x Soft, unter A/UX 2.0 Mac OS 6-Soft, unter A/UX 3.0 Mac OS 7-Software), so daß der Käufer einen schnellen, aber auch extrem teuren Mac gekauft hatte, dessen Leistung er meist nicht nutzen konnte.
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| Erweiterungsmöglichkeiten |
Einen Processor-Direct-Slot (PDS) und 6 NuBus-Slots für z.B. Grafikkarte, Ethernet-Netzwerkkarte usw., Speichererweiterung auf max. 128 MB durch 8 64-polige SIMM-Steckplätze
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Das Mac OS in Aktion

Das Öffnen des Gehäuses und das Wechseln der NuBus-Karten geht ohne Werkzeug:
Einfach zwei Plastiklaschen drücken, Deckel abklappen und die Karten wechseln. Der Deckel verriegelt dann beim Schließen die Karten. Lediglich zum Speicherausbau oder zum Festplattenwechseln benötigt man einen Schraubenzieher, da dann der Laufwerksträger gelöst werden muß.

Die Platine des IIfx: Alles schön aufgeräumt und übersichtlich.
Im linken Teil die Erweiterungs-Slot, im rechten Bereich die 8 SIMM-Steckplätze.Darunter die CPU mit goldenem Aufkleber, links davon die FPU ebenfalls goldfarben. Unten in der Mitte der ROMM-SIMM-Steckplatz, darunter die 4 Cache-Ram-Chips. Ganz oben am Rand die Anschlüsse für Maus, Tastatur usw. Rechts oben Reset- und Break-Schalter, daneben zwei Lithium-Pufferbaterien (blau und rot). Die restlichen größeren quadratischen Bausteine sind Apple-ASICs für SCSI, Floppy, Bus- und Slot-Steuerung usw; die verbleibenden kleineren Bausteine sind TTL-ICs. Ganz oben links ein Anschluß für den Servicetechniker, der mit Hilfe eines anderen Macs feststellen konnte, was defekt war, wenn der IIfx nicht mehr booten wollte. Unten links der Netzteil-Anschluß, im restlichen linken Teil die NuBus-Slots.