Virtuelles Computermuseum

Apple Macintosh Quadra 800

Apple Macintosh Quadra 800
 hier abgebildet die optionale verstellbare, ergonomische Tastatur

Technische Daten
Hersteller Apple
Typbezeichnung Macintosh Quadra 800
Entwickelt 1993
Massenspeicher 1440 KB, double Sided mit elektrischem Auswurf
interne Festplatte 230 MB SCSI
SingleSpeed-CD-ROM mit Caddie
max. Farben 32768
max. Auflösung 1152 x 870
Tasten 109, externe Tastatur, die abgebildetet ist ergonomisch und verstellbar, aber nur gegen Aufpreis erhältlich gewesen
Arbeitsspeicher

8 MB onboard, durch 4 PS/2-SIMM-Slots auf max. 136 MB aufrüstbar; im System integrierte Speicherauslagerung auf Festplatte
Werden SIMM-Paare eingesetzt (zwei gleichgroße Module in Slot 1/2 oder 3/4), so areitet der Memory-Controller mit Interleave, d. h., es wird "versetzt" auf den Speicher zugegriffen. 32 Bit (4 Byte) kommen aus dem ersten Modul, die nächsten 4 Byte aus dem zweiten, die dritten 4 Byte wieder aus dem ersten, usw. Dadurch wird der Speicherzugriff schneller und die effektive Arbeitsleistung des Computers steigt um 5 bis 10% (je nach Anwendung). 

Konfigurationsspeicher (P-RAM) 1 KB mit batteriegepufferter Echtzeituhr
Videospeicher (VRAM) 512 KB (auf 1 MB aufrüstbar)
Festspeicher (ROM) 1 MB
ca. Neupreis 12000 DM / 6000 Euro
Prozessor Motorola 68040 mit 8 KB First Level Cache RAM
Taktfrequenz 33 MHz
Ton Ausgang: 22 KHz 8-Bit digital stereo; Eingang: 22 KHz 8-Bit; Mono-Lautsprecher eingebaut
Betriebssystem MacOS 7.1
Benchmark 1 1,8 sec
Benchmark 2 0,2 sec
Benchmark 3 14 sec
Durchschnitt Benchmarks 5 sec
Basicversion Chipmunk Basic
Schnittstellen

Modem, Drucker, Appletalk-Netzwerk, Kopfhörer, Mikrofon, externe SCSI-Geräte, ADB-Bus für Tastatur und Maus, AAUI-Ethernet, Monitor

Besonderes

Der Quadra 800 war der schnellste Mac seiner Zeit (allerdings nur für ein Jahr). Er hatte die 1993 schnellsten ROMS und benötigte 60ns-RAM-SIMMs. Standard waren damals 80 bis 100ns. Das Gehäuse hielt sich bei Apple bis zu den PowerMacs des Jahres 1996.
Im Inneren des Gehäuses befinden sich die Unterschriften der Mitglieder des Entwicklungsteams. Diese wurden in die Kunstoff-Form der Spritzgußmaschine eingearbeitet, die die Gehäuseteile herstellte.

Erweiterungsmöglichkeiten

Einen Processor-Direct-Slot (PDS) und 3 NuBus-Slots für z.B. Grafikkarte, Ethernet-Netzwerkkarte usw., Speichererweiterung auf max. 136 MB durch 4 72-polige SIMM-Steckplätze

MacOS in Action

Das Mac OS in Aktion

Platina Quadra
Die Platine des Quadra 800: dischtgepackte High-Tech.
Am linken Rand die Anschlüsse (von oben nach unten): Hauptschalter, Monitor, SCSI, Ethernet, Modem, Drucker, 2x ADB für Maus und Tastatur, unten Ton-Ein- und Ausgang. Unten die 3 NuBus-Slots und der Quadra-PDS-Slot. Rechts oben 8 MB verlötet und die Pufferbatterie; senkrecht die VRAM-SIMM-Slots, horizontal die 4 Arbeitsspeicher-SIMM-Slots. Darunter ein (nicht bestückter) Steckplatz für ein ROM-SIMM, die beiden ROMs befinden sich aufgelötet unter dem grünen Aufkleber. Oben in der Mitte der Stromanschluß sowie SCSI- und Floppyanschluß intern. Links davon das verötete VRAM. In der Mitte unter dem Kühlkörper die CPU. Die größeren quadtarischen Bausteine sind Apple-ASICs für Memory-Controlling, I/O-Verwaltung, NuBus-Ansteurung usw. Die restlichen, kleineren ICs sind TTL-Logik.