Virtuelles Computermuseum

Apple iMac

Apple iMac

Technische Daten
Hersteller Apple
Typbezeichnung iMac
Entwickelt 1998
Massenspeicher interne Festplatte 4 GB IDE/ATAPI
24xSpeed-CD-ROM SCSI
max. Farben 16,7 Millionen
max. Auflösung 1024 x 768 (auf dem internen Monitor)
1600 x 1200 (extern)
max. Zeichen circa 160 x 80
Tasten 89, externe Tastatur
Speicher 32 MB; 512 KB BackSide-Cache; im System integrierte Speicherauslagerung auf Festplatte
ca. Neupreis 3000 DM
Prozessor Motorola/Apple/IBM PowerPC PPC750 (G3)
Taktfrequenz 66 MHz Bustakt
233 MHz Prozessortakt
Ton Ein- und Ausgang: Stereo, 44 KHz 16-Bit digital (CD-Qualität)
interne Stereo-Lautsprecher; 3D-Sound-Hardware (SRS-Labs)
Betriebssystem MacOS 8.5
Benchmark 1 0,05 sec
Benchmark 2 0,007 sec
Benchmark 3 14 sec
Durchschnitt Benchmarks 4,8 sec
Basicversion Chipmunk Basic (Shareware)
Schnittstellen

Mikrofon, Ethernet-Netzwerk (10/100 MBit), 2x Kopfhörer, 2x USB-Bus für Tastatur, Maus, Floppys, Scanner, Lautsprecher, Festplatten usw., Stereoanlage, IrDA-Inrarotschnittstelle für kabellosen Datenaustausch mit PowerBooks oder Druckern, internes Modem mit 56.000 Baud (als Faxgerät nutzbar)

Besonderes

Der iMac holte Apple wieder aus den roten Zahlen. Die Rückbesinnung auf ein Alles-in-einem-Gerät, wie es der Ur-Mac von 1984 gewesen war (Ähnliches machte VW mit dem New Beetle zeitgleich) bei zeitgemäßer Rechenleistung (laut Apple war der iMac einem Pentuim-II-Computer mit 400 MHz vergleichbar) zu einem moderaten Preis und einem großen Software-Bunlde machten den iMac besonders in den USA zu einem Verkaufrener in weniger als 5 Monaten verkaufte er sich 1 Million mal. Das Design (leicht transparentes Gehäuse in weiß und Bondi-Blau) unterschied sich so radikal von den bisherigen, langweiligen Computer-"Kisten", daß man sich den iMac in eimer modernen Wohnung durchaus als Einrichtungsgegenstand leisten konnte, ohne daß das Auge von Kabelsalat beleidigt wurde.
Der Verzicht auf einen entfernbaren Massenspeicher (es gibt keine Floppy! Zwar ist auf der Platine ein entprechender Anschluß vorhanden, da der iMac auf dem Board der G3-PowerBooks beruhte, doch im Gehäuse war halt kein Platz dafür) sorge für einen Schub im damals erst anlaufenden USB-Peripheriemarkt. Plötzlich gab es jede Menge Speicherlösungen auf externer Basis. 

Erweiterungsmöglichkeiten

Speichererweiterung auf max. 512 MB (2 SO-DIMM-Sockel), 1 Mezzazine-Steckplatz (PCI-kompatibel) für Grafikkarten, Video-In-Karten, MPEG-2-Abspielkarten, SCSI-Karten, usw.

MacOS in Action

Das Mac OS in Aktion