Weil wir ab und zu
zum Weihrauch gefragt werden, möchten wir ein paar Zeilen dazu schreiben
die natürlich
keine Empfehlung sein
können.
Wenn man sich mit dem
Thema Weihrauch als Medikament beschäftigt, stellt man sehr schnell
fest, daß es
dazu zwar eine ganze
Menge Informationen gibt, aber keine im Bezug zur Multiplen Sklerose. Es
gibt u.a.
Erfahrungen und Studien
bei der chronische Polyarthritis (Rheuma), Colitis ulcerosa und Morbus Crohn,
alles
chronische
Entzündungen mit einer übermäßige Bildung von Leukotrienen
B4 und C4.
Da fragt man sich
natürlich: "Warum keine Studien zur MS?"
Eine gewisse
Aufklärung darüber gibt der ärztliche Beirat der DMSG in seiner
Stellungnahme vom 28.04.1999
wo u.a. zu lesen
ist:
"Für einen sinnvollen oder erfolgversprechenden Einsatz bei der Multiplen
Sklerose liegen keine Ergebnisse vor. Für den
Wirksamkeitsnachweis auch dieser Substanzgruppe würden
naturgemäß dieselben strengen Anforderungen gestellt
werden
müssen, die für andere medikamentöse Therapien oder
Behandlungsmaßnahmen bei der MS als weltweiter Standard
akzeptiert
gelten sollten.
Im übrigen ist Weihrauch in vielen Kulturkreisen Bestandteil der
Volksmedizin oder wird bei religiösen
Kulthandlungen
verwendet. Weihrauchdämpfe wirken angeblich schmerzstillend, etwas
desinfizierend und damit entzündungshemmend. Eine
ursächliche Heilung schwerwiegender chronischer Erkrankungen
ist von dieser Therapie nicht zu erwarten,
Befindlichkeitsverbesserungen sind jedoch wie bei so vielen Verfahren aus
dem Bereich der sogenannten "Erfahrungsmedizin"
durchaus möglich."
Anstatt sich dafür
einzusetzen, daß Studien zur MS durchgeführt, oder wenigstens
Erfahrungen gesammelt
werden, die Mitglieder
des ärztlichen Beirates arbeiten doch in den entsprechenden Kliniken,
rückt man die
medizinische Verwendung
von Weihrauch-Präparaten in die Nähe von Weihrauchdämpfen
bei religiösen
Kulthandlungen. Was
Prof. Dr. Seidel noch dazu zu sagen hat, kann man im
Briefwechsel von A. Kaminsky
nachlesen.
Warum sollte man sich
auch für alternative Therapiekonzepte einsetzen. Man hat doch die
modernen,
hochinnovative Medikamente,
mit denen unbestritten bei einem Teil der Betroffenen eine Verzögerung
ihrer
Erkrankung erreicht
werden kann, wie es auch die Wirksamkeitsnachweise der MS-Studien nach
weltweitem
Standard wiedergeben.
Dabei aber von Heilung zu sprechen wie in ihrer Stellungnahme zur
linolsäurearmen
Stoffwechseltherapie
von Dr. Fratzer,
"daß sich schwer betroffene Patienten und solche, bei denen die
Schulmedizin auch heute noch keine Heilung
anbieten
kann, nach alternativen Behandlungsmethoden
umsehen."
das ist nach unserer
Auffassung unredlich, besonders dann, wenn man beim Weihrauch das
Argument
benutzt, daß
er keine ursächliche Heilung bringt.
Ärzte andere
Fachrichtungen sind da offensichtlich interessierter und entschließen
sich zu Studien, die
vielleicht nicht den
weltweitem MS-Standard entsprechen. Aber welchen Erkrankten interessiert
das, wenn
er nach den Studien
weiß, was der Weihrauch für ihn bringen kann.
So sind das u.a.. Dr.
Henning Gerhardt vom Mannheimer Klinikums der Universität Heidelberg
mit einer Studie
zu Morbus Crohn unter
der Verwendung des indischen Präparates H 15 (Boswellia serrata). Im
"Stern"
berichtete er von
ermutigenden Ergebnissen:
"Wir haben beim größten Teil der Patienten eine deutliche Besserung
der Beschwerden wie Bauchkrämpfe, Schmerzen oder
Durchfall
erzielt", und er
erklärte, daß schon über tausend Darmkranke vom Weihrauch
profitiert.
Oder Prof. Dr. Dr.
H. Kiesewetter mit seinem Ärzteteam vom Universitätsklinikum
Charité mit Studien zu
Asthma bronchiale,
chronischer Polyarthritis und Migräne unter der Verwendung der Olibanum
Kapseln nach
Dr. Fernando (Boswellia
carteri aus Eritrea). Dabei hat Dr. Fernando immer noch eine
Solitärstellung bei der
Auswahl dieser
Stammpflanze.
Und Prof. Dr. Dieter
Karsten Böker mit seinem Mitarbeiter Dr. Michael Winking mit einer Studie
zu der
Ödembildung bei
bösartigen Hirntumoren mit H 15. Man will damit erreichen, daß
die Entzündungsvorgänge in
den kleinsten
Blutgefäßen des ZNS, bei denen die Leukotriene eine ganz wichtige
Rolle spielen, verhindert
werden, damit es nicht
zu einer Durchlässigkeit der Blutgefäßwände kommt, also
einer Zerstörung der
sogenannten
Blut-Hirn-Schranke.
Man konnte feststellen,
daß bei der höchsten Dosierung sich das Ödem um ein Drittel
zurückbildete, auch bei
der mittleren war noch
eine Verringerung um ein gutes Zehntel messbar. Bei der niedrigsten Dosis
zeigte sich
kein
Effekt.
Nach unserer Ansicht
ist diese Studie für die Multiple Sklerose besonders interessant, weil
auch Dr. Fratzer
mit seiner Therapie
die gleiche Zielstellung hat. Bei ihm ist allerdings die
entzündungshemmende Ernährung ein
Bestandteil, wodurch
die Möglichkeit der Bildung von Leukotrienen B4 und C4 schon erheblich
reduziert wird,
was die Voraussetzung
ist, daß die Ergänzungsmittel seiner Therapie ihre Wirkung entfalten
können.
So ein
Ergänzugsmittel könnte dann auch der Weihrauch sein, um die Therapie
noch sicherer zu machen. Das
waren auch Holger`s
Überlegungen, als er sich für den Weihrauch entschieden
hat.
Vielleicht gibt es
ja doch noch einmal eine Studie zur MS. Prof. Dr. Ammon und Dr. Fernando
bedauerten es
in persönlichen
Briefen und Telefongesprächen jedenfalls sehr, daß es bisher noch
keine Möglichkeit dazu
gab. So bleibt es also
beim Selbstversuch, zu dem beide aber betonten, daß man trotz der
geringen
Nebenwirkungen unbedingt
einen Arzt zur Betreuung hinzuziehen soll.
Ganz wichtig ist
die Dosierung. Bei einer zu niedrigen Dosierung kann es passieren, daß
der gegenteilige
Effekt erreicht wird,
weil dadurch die Leukotrienkaskade sogar aktiviert werden
könnte.
Deshalb ist es nach
unserer Ansicht und wohl auch Erfahrung sehr wichtig, welches Präparat
man verwendet,
von denen offensichtlich
sehr viele auf dem Markt sind. Dabei ist auch keine Garantie, wenn es von
einer
Apotheke hergestellt
wird, wie wir allerdings erst später feststellen mußten. Es gibt
wohl nur zwei Präparate
die einen gesicherten
gleichbleibenden Standart haben und das ist H 15 (in Indien Sallaki) und
die Olibanum
Kapseln nach Dr.
Fernando.
Wenn man so wie Holger
den Weihrauch als Ergänzung zur linolsäurearmen Stoffwechseltherapie
einsetzt, ist
das natürlich
eine weitere finanzielle Belastung. Trotzdem hat sich Holger im Oktober 1998
für H 15
entschieden. Im
Frühjahr 1999 sind wir dann auf ein Präparat einer Mannheimer Apotheke
aufmerksam
geworden.
Da es preislich etwas
günstiger war und auch ein Rezept erforderlich, hat sich Holger dafür
entschieden. Erst
viel später, am
03.04.2000 mußten wir durch das Fernsehmagazin "Fakt" feststellen,
daß man zu dem Präparat
keine Aussagen machen
konnte. Andere Befragte wußten auch nichts und waren der Meinung, es
sei doch
ein
Nahrungsergänzungsmittel.
Im Sommer 1999
stießen wir zufällig auf daß Buch "Weihrauch und seine heilende
Wirkung". Wir fanden das
Buch so interessant,
daß wir uns entschlossen einem der Autoren, Dr. rer. nat. R. Charles
Fernando, zu
schreiben. Wir schilderten
Holger´s Therapie und unsere Überlegungen dazu und lernten in einem
folgenden
Telefongespräch
einen sehr kompetenten Mann kennen, was auch andere Betroffene wie A.
Kaminsky
bestätigten.
Wir erfuhren, das Dr.
Fernando ein Weihrauch-Präparat herstellt. Er geht dabei aber einen
eigenen Weg. Er
verwendet nicht den
Boswellia serrata aus Indien, sondern eine Weihrauchart aus Eritrea, den
Boswellia
carteri. Seine eigenen
Untersuchungen haben gezeigt, daß die Konzentration der
Boswelliasäuren in dieser
Weihrauchart um den
Faktor 3,1 höher ist, wie bei der indischen Stammpflanze Boswellia
serrata.
Dr. Fernando schickte
uns seine Informationen und Holger faßte im September 1999 den
Entschluß sich für die
Olibanum Kapseln nach
Dr. Fernando zu entscheiden. Auch das Fernsehmagazin "Fakt", in dem nur H
15 als
geeignet angesehen
wurde, hat daran nichts geändert, weil ein Weihrauch-Präparat,
daß unter der Leitung
von Prof. Dr. Dr. H.
Kiesewetter im Universitätsklinikum Charité für durch die
Ethikkommission genehmigte
Studien verwendet wird,
mit Sicherheit eine gleichbleibende Qualität aufweisen
muß.
Dr. Fernando hat uns
seine neusten Informationen zur Verfügung gestellt und uns erlaubt sie
hier zu
veröffentlichen.
Tel.:
07258-265
Fax.:
07258-6881
e-mail
: stadt.apo.kraichtal@pharma-online.de
Eine neue
nebenwirkungsfreie Therapiemöglichkeit in der Behandlung
von
chronisch
entzündlichen und -allergischen Erkrankungen
Einführung
Die
Verwendung von Weihrauch ist eng mit der kulturgeschichtlichen Nutzung von
Harzen für kultische und mystische Zwecke
verwoben.
Neben der traditionellen Bedeutung des natürlichen Harzes für die
Kosmetik und Parfümerie, steht seit kurzem die
medizinisch
therapeutische Anwendung ganz im Vordergrund.
Die
therapeutische Wirksamkeit des Weihrauchs ist pharmakologisch gesichert und
zeigt, daß moderne klinische Forschung
mit
traditionellen Arzneimitteln aus einer anderen Medizinkultur in der
westlichen Medizin sinnvoll ist.
Insbesondere,
in der Langzeitbehandlung von chronisch verlaufenden Erkrankungen, wird die
Schulmedizin den Bedürfnissen
der Patienten
nicht in ausreichendem Maß gerecht, da bei Anwendung von Pharmaka wie
Glucocorticosteroide oder
Antirheumatika erhebliche Nebenwirkungen auftreten
können.
Mit Olibanum
nach Dr. Fernando haben wir ein Therapiegut in der Hand, mit welcher bei
nachgewiesener Wirksamkeit, doch
mit sanfter
Anwendung und Nebenwirkungsfreiheit, wir gerade heute eine zeitgemäße
Richtung verfolgen.
Charakteristische Inhaltsstoffgruppen des Olibanums sind die Gummiharze;
milchsaftartige Bestandteile schizogener
Exkreträume. Nach der Verdunstung des Wasseranteils (eingetrocknete
Harzflüssigkeit) verbleibt ein Gemisch von
ätherischem
ÖI,
Harzstoffen, Schleim und Proteinen.
Die
Hauptwirkstoffe des Olibanums sind die pentazyklischen triterpenoiden
Boswelliasäuren, welche sich qualitativ und
quantitativ
artabhängig unterscheiden. Inzwischen sind 14 genuin vorkommende Derivate
von Boswelliasäuren identifiziert
worden.
Im Boswelliasäure-Gemisch machen
a- und
b-Boswelliasäure,
Acetyl-11Keto-b-Boswelliasäure
(AKBA),
11-Keto-b-Boswelliasäure
(KBA) und
Acetyl-b-Boswelliasäure
(AcBA)
zusammengenommen mehr als 90 Prozent des
Gemisches
aus. Insbesondere, die acetylierten Boswelliasäuren sind wohl am
bedeutsamsten.
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Nach
neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Boswelliasäuren höchst
interessante biologische Wirkstoffe. Die
Boswelliasäuren des Naturprodukts stellen einen spezifischen Hemmstoff
des 5-Lipoxygenase Enzyms dar, welcher letztlich
ganz
selektiv im Konzert der Entzündungsmediatoren die Biosynthese von
entzündungsfördernd und broncho-spastisch
wirkenden
Leukotrienen hemmt. Leukotriene werden durch entzündungsauslösende
Noxen bzw. bei Eintritt einer
Gewebsschädigung aus den Phospholipiden der Zellmembran über die
sogenannte Arachidonsäurekaskade gebildet. Diese
Arachidonsäure unterliegt nun einem Stoffwechsel, der einmal über
das Enzym Cyclooxyenase zu den Prostaglandinen, zum
anderen
über das Enzym 5-Lipoxygenase zu den Leukotrienen führt. Prostaglandine
und Leukotriene sind als Botenstoffe an
Entzündungsprozessen beteiligt.
Die derzeitig
in der Therapie verwendeten Entzündungshemmer sind vornehmlich solche,
welche die Synthese von
Prostaglandinen hemmen. Arzneistoffe, die ausschließlich die Bildung
der Leukotriene unterdrücken, gibt es bis heute nicht
auf dem
Markt.
Therapeutisch
gesehen wird eine Entzündung heute im wesentlichen dadurch behandelt,
daß man Substanzklassen, wie
beispielsweise, die Acetylsalicylate (Blockierung der Synthese von
Prostaglandinen) oder andere Antiphlogistika, wie
Glucosteroide, (Blockierung der Synthese von Prostaglandinen und Leukotrienen)
verwendet. Zwar können Entzündungen mit
beiden
Substanzklassen unterdrückt werden, doch wissen wir alle um die erheblichen
Nebenwirkungen, die bei einer
langfristigen
Anwendung bei chronischen Erkrankungen auftreten können.
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Möglicherweise können zu den antiinflammatorischen Wirkungen auch
verschiedentlich hemmende Effekte auf die
Komplementaktivierung beitragen.
Experimentelle Untersuchungen weisen außerdem darauf hin, dass Weihrauch
durch eine Erhöhung der lysosomalen
Stabilität, durch Abnahme der Ausscheidung von Hydroxyprolin (und deren
Metaboliten) und durch Hemmung des Abbaus
von
Glykosaminoglykanen entründungshemmend wirken
können.
Bei in
vitro Testsystemen hemmte
Acetyl-11-Keto-b-Boswelliasäure
(AKBA) auch zwei Proteasen, die Leukozytenelastase
und Plasmin.
Ebenfalls in vitro Studien mit hohen Konzentrationen von
Boswelliasäuren weisen auf eine mögliche Hemmung
der
Proliferation von Tumorzellen und eine mögliche Induktion der
Zelldiferenzierung und des Zelltodes (Apoptose).
In einem
hepatoxischen Modell wurden gewisse hepatoprotektive Effekte durch partielle
Hemmung der Cholesterinbiosynthese
beobachtet.
Boswelliasäuren des Olibanums repräsentieren eine neue Klasse von
Antiphlogistika durch selektive Hemmung der
Leukotrienbildung. Dieser bisher einmaliger Mechanismus stellt einen völlig
neuen Weg, insbesondere in der Therapie von
chronischen
Entzündungen, allergischen Erkrankungen und tumorinduzierten zentralen
Ödemen, da Wirkstoffe zur gezielten
Ausschaltung
der Leukotrienbiosynthese derzeit nicht verfügbar sind.
Es gibt
eine Vielzahl von chronischen Krankheiten, bei denen gerade eine
übermäßige Bildung von Leukotrienen den
Entzündungsprozeß und dessen Fortgang vermitteln und
aufrechterhalten.
Leukotriene
sind nicht nur im Entzündungsvorgang, sondern auch bei der
Bronchokonstriktion bedeutsam. Darüber hinaus
wird
eine Wirkung der Boswelliasäuren in höheren Konzentrationen auf
Tumorzellen (Glioblastom, Melanom) gesehen.
|
|
Die
vorliegenden toxikologischen Daten liefern im Tierversuch keinen Hinweis
für eine akute ( LD50 bei
Ratten und Mäusen
>
2g / kg ) oder chronische ( 125 - 500 mg / kg / d bei Rhesusaffen )
Toxizität in Bezug auf signifikante Abnormalitäten
bei
biochemischen, hämatologischen, histopathologischen und klinischen Parametem
sowie im Verhalten. Des weiteren weist
Olibanum
nach Untersuchungen zur Mutagenität und Genotoxizität ( Ames-Test,
Chromosommenaberrat-ionstest und
Zelltransformationstest ) kein Erbgut veränderndes oder tumorigenes
Potential auf.
Unerwünschte Wirkungen wie lokale Hautirritationen mit Pruritus,
Übelkeit und Diarrhöe treten seltenst auf.
Wegen
der unvollständigen Datenlage zur Reproduktionstoxizität und zur
Frage des Übertritts in die Muttermilch sollte
zumindest
auf eine Einnahme während Schwangerschaft und Stillperiode verzichtet
werden. Wechselwirkungen mit
Arzneimitteln
wurden bislang nicht beobachtet.
Die
Behandlung von Patienten mit Olibanum soll als komplementär therapeutischer
Ansatz verstanden werden und erhebt als
Ergänzungstherapie nicht den Anspruch "Basistherapeutika" zu
ersetzen.
Erste
klinischen Erfahrungen mit Olibanum zeigen allerdings, daß
Basistherapeutika, auch bei sogenannten "austherapierten"
Patienten,
sich in der Langzeittherapie durch Olibanum substituieren lassen: Zum Beispiel
Goldverbindungen und Sulfasalazin
bei
chronischer Polyarthritis (cP), NSAR und / oder Glucocorticosteroide bei
Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, cP und
peritumorale
Hirnödeme.
Bedauerlicherweise werden Patienten Ratschläge über die Verwendung
von Weihrauch durch die Massenmedien verbreitet.
Laienhafte
Informationen, welche die Patienten dazu verleiten, chronische Erkrankungen
in Selbstmedikation durchzuführen,
sind
leichtfertig. Voraussetzung für eine Therapie mit Olibanum ist die
unbedingte Führung und Überwachung der Patienten
durch
einen Therapeuten. Patienten, die von chronischen Erkrankungen betroffen
sind, erwarten für ihre Behandlung keine
Vermutungen
über mögliche Wirkungen, sondern klare Einschätzungen über
Gefahren und Nutzen.
Aus
unveröffentlichten Befunden geht hervor, daß es sehr auf die Dosierung
ankommt, wenn Weihrauch eine Wirksamkeit
zeigen
sollte. Falsche Dosierungen können sogar zur Verschlechterung der Krankheit
führen.
Neben
subjektive Parameter sollte die Normierungstendenz von
Entzündungsparametern wie, BKS, C-reaktives Protein,
Thrombozyten
und Fibrinogen im Monitoringverfahren ermittelt werden.
Für
die betreuenden Ärzte gilt der Verweis, dass Olibanum, außerhalb
des traditionellen Kontextes bei modernen
Krankheitsentitäten, wie ein komplementärmedizinisches Arzneimittel
(Langzeit-Therapie) und nicht wie ein
"schulmedizinisches" Arzneimittel einzusetzen ist.
Der Gehalt
an wirksamen Boswelliasäuren ist je nach Stammpflanze äußerst
unterschiedlich und bedarf einer Standardisierung.
Olibanum
Kapseln nach Dr. Fernando sind titriert auf 40 mg Boswelliasäure (KBA;
AKBA und AcBA) pro Kapsel.
Boswellia-Arten aus dem nord-östlichen Afrika, insbesondere Eritrea,
liefern eine hervorragende Handelsware der
pharmazeutischen Droge und sind frei von Schwermetallen. Bei der
Kapselherstellung wird, ohne Anreicherung, das gesamte
Pulverisat
des Olibanums aus Eritrea verwendet. Die Kapseln werden ohne Zusatz von
Hilfsstroffen und Konservierungsstoffen
hergestellt.
Vom
phytotherapeutischen Standpunkt ist die Heilkraft des Weihrauchs, im Kontext
des Synergie-Effekts, nicht allein auf das
Wirken
einzelner angereicherter Inhaltsstoffe beschränkt, sondern auf das
Zusammenwirken aller Inhaltsstoffe der Pflanze, so
wie sie
nur in der Natur vorkommen kann. Dieser Synergie-Effekt unterstreicht die
Wirksamkeit eines pflanzlichen Heilmittels
durch
die einmalige Ausgewogenheit aller vorkommenden Bestandteile.
Es empfiehlt
sich andere Medikamente im Rahmen einer Olibanum-Therapie nie abrupt, sondern
langsam ausschleichend
abzusetzen.
|
Zu Beginn der Olibanum Therapie
(Initialdosis):
3 x täglich 2 - 5
Kapseln
Akutbehandlung:
3 x täglich 4 -5
Kapseln
Die
Initialdosis bezieht sich auf einen Zeitraum von 6 - 8 Wochen; bei
Tumorerkrankungen von 6 - 12 Monaten. Danach kann in
Abhängigkeit der Initialdosis, der Normierungstendenz der diagnostischen
Parameter und des therapeutischen Verlaufs die
Olibanum-Dosis entsprechend reduziert werden.
Die Olibanum
Kapseln sind einzunehmen mit reichlich Wasser und jeweils zu oder nach
den Mahlzeiten.
100 Kapseln DM
71,50
.
Weiterführende Literatur
.
erstellt am 01.03.2001