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 Der Weihrauch und unsere Gedanken dazu

    Weil wir ab und zu zum Weihrauch gefragt werden, möchten wir ein paar Zeilen dazu schreiben die natürlich
    keine Empfehlung sein können.

    Wenn man sich mit dem Thema Weihrauch als Medikament beschäftigt, stellt man sehr schnell fest, daß es
    dazu zwar eine ganze Menge Informationen gibt, aber keine im Bezug zur Multiplen Sklerose. Es gibt u.a.
    Erfahrungen und Studien bei der chronische Polyarthritis (Rheuma), Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, alles
    chronische Entzündungen mit einer übermäßige Bildung von Leukotrienen B4 und C4.

    Da fragt man sich natürlich: "Warum keine Studien zur MS?"
    Eine gewisse Aufklärung darüber gibt der ärztliche Beirat der DMSG in seiner Stellungnahme vom 28.04.1999
    wo u.a. zu lesen ist:
     "Für einen sinnvollen oder erfolgversprechenden Einsatz bei der Multiplen Sklerose liegen keine Ergebnisse vor. Für den
     Wirksamkeitsnachweis auch dieser Substanzgruppe würden naturgemäß dieselben strengen Anforderungen gestellt werden
     müssen, die für andere medikamentöse Therapien oder Behandlungsmaßnahmen bei der MS als weltweiter Standard akzeptiert
     gelten sollten.
     Im übrigen ist Weihrauch in vielen Kulturkreisen Bestandteil der Volksmedizin oder wird bei religiösen Kulthandlungen
     verwendet. Weihrauchdämpfe wirken angeblich schmerzstillend, etwas desinfizierend und damit entzündungshemmend. Eine
     ursächliche Heilung schwerwiegender chronischer Erkrankungen ist von dieser Therapie nicht zu erwarten,
     Befindlichkeitsverbesserungen sind jedoch wie bei so vielen Verfahren aus dem Bereich der sogenannten "Erfahrungsmedizin"
     durchaus möglich."

    Anstatt sich dafür einzusetzen, daß Studien zur MS durchgeführt, oder wenigstens Erfahrungen gesammelt
    werden, die Mitglieder des ärztlichen Beirates arbeiten doch in den entsprechenden Kliniken, rückt man die
    medizinische Verwendung von Weihrauch-Präparaten in die Nähe von Weihrauchdämpfen bei religiösen
    Kulthandlungen. Was Prof. Dr. Seidel noch dazu zu sagen hat, kann man im Briefwechsel von A. Kaminsky
    nachlesen.
    Warum sollte man sich auch für alternative Therapiekonzepte einsetzen. Man hat doch die modernen,
    hochinnovative Medikamente, mit denen unbestritten bei einem Teil der Betroffenen eine Verzögerung ihrer
    Erkrankung erreicht werden kann, wie es auch die Wirksamkeitsnachweise der MS-Studien nach weltweitem
    Standard wiedergeben. Dabei aber von Heilung zu sprechen wie in ihrer Stellungnahme zur linolsäurearmen
    Stoffwechseltherapie von Dr. Fratzer,
     "daß sich schwer betroffene Patienten und solche, bei denen die Schulmedizin auch heute noch keine Heilung anbieten
     kann, nach alternativen Behandlungsmethoden umsehen."
    das ist nach unserer Auffassung unredlich, besonders dann, wenn man beim Weihrauch das Argument
    benutzt, daß er keine ursächliche Heilung bringt.

    Ärzte andere Fachrichtungen sind da offensichtlich interessierter und entschließen sich zu Studien, die
    vielleicht nicht den weltweitem MS-Standard entsprechen. Aber welchen Erkrankten interessiert das, wenn
    er nach den Studien weiß, was der Weihrauch für ihn bringen kann.
    So sind das u.a.. Dr. Henning Gerhardt vom Mannheimer Klinikums der Universität Heidelberg mit einer Studie
    zu Morbus Crohn unter der Verwendung des indischen Präparates H 15 (Boswellia serrata). Im "Stern"
    berichtete er von ermutigenden Ergebnissen:
     "Wir haben beim größten Teil der Patienten eine deutliche Besserung der Beschwerden wie Bauchkrämpfe, Schmerzen oder
     Durchfall erzielt", und er erklärte, daß schon über tausend Darmkranke vom Weihrauch profitiert.

    Oder Prof. Dr. Dr. H. Kiesewetter mit seinem Ärzteteam vom Universitätsklinikum Charité mit Studien zu
    Asthma bronchiale, chronischer Polyarthritis und Migräne unter der Verwendung der Olibanum Kapseln nach
    Dr. Fernando (Boswellia carteri aus Eritrea). Dabei hat Dr. Fernando immer noch eine Solitärstellung bei der
    Auswahl dieser Stammpflanze.

    Und Prof. Dr. Dieter Karsten Böker mit seinem Mitarbeiter Dr. Michael Winking mit einer Studie zu der
    Ödembildung bei bösartigen Hirntumoren mit H 15. Man will damit erreichen, daß die Entzündungsvorgänge in
    den kleinsten Blutgefäßen des ZNS, bei denen die Leukotriene eine ganz wichtige Rolle spielen, verhindert
    werden, damit es nicht zu einer Durchlässigkeit der Blutgefäßwände kommt, also einer Zerstörung der
    sogenannten Blut-Hirn-Schranke.
    Man konnte feststellen, daß bei der höchsten Dosierung sich das Ödem um ein Drittel zurückbildete, auch bei
    der mittleren war noch eine Verringerung um ein gutes Zehntel messbar. Bei der niedrigsten Dosis zeigte sich
    kein Effekt.

    Nach unserer Ansicht ist diese Studie für die Multiple Sklerose besonders interessant, weil auch Dr. Fratzer
    mit seiner Therapie die gleiche Zielstellung hat. Bei ihm ist allerdings die entzündungshemmende Ernährung ein
    Bestandteil, wodurch die Möglichkeit der Bildung von Leukotrienen B4 und C4 schon erheblich reduziert wird,
    was die Voraussetzung ist, daß die Ergänzungsmittel seiner Therapie ihre Wirkung entfalten können.
    So ein Ergänzugsmittel könnte dann auch der Weihrauch sein, um die Therapie noch sicherer zu machen. Das
    waren auch Holger`s Überlegungen, als er sich für den Weihrauch entschieden hat.

    Vielleicht gibt es ja doch noch einmal eine Studie zur MS. Prof. Dr. Ammon und Dr. Fernando bedauerten es
    in persönlichen Briefen und Telefongesprächen jedenfalls sehr, daß es bisher noch keine Möglichkeit dazu
    gab. So bleibt es also beim Selbstversuch, zu dem beide aber betonten, daß man trotz der geringen
    Nebenwirkungen unbedingt einen Arzt zur Betreuung hinzuziehen soll.

    Ganz wichtig ist die Dosierung. Bei einer zu niedrigen Dosierung kann es passieren, daß der gegenteilige
    Effekt erreicht wird, weil dadurch die Leukotrienkaskade sogar aktiviert werden könnte.
    Deshalb ist es nach unserer Ansicht und wohl auch Erfahrung sehr wichtig, welches Präparat man verwendet,
    von denen offensichtlich sehr viele auf dem Markt sind. Dabei ist auch keine Garantie, wenn es von einer
    Apotheke hergestellt wird, wie wir allerdings erst später feststellen mußten. Es gibt wohl nur zwei Präparate
    die einen gesicherten gleichbleibenden Standart haben und das ist H 15 (in Indien Sallaki) und die Olibanum
    Kapseln nach Dr. Fernando.
    Wenn man so wie Holger den Weihrauch als Ergänzung zur linolsäurearmen Stoffwechseltherapie einsetzt, ist
    das natürlich eine weitere finanzielle Belastung. Trotzdem hat sich Holger im Oktober 1998 für H 15
    entschieden. Im Frühjahr 1999 sind wir dann auf ein Präparat einer Mannheimer Apotheke aufmerksam
    geworden.
    Da es preislich etwas günstiger war und auch ein Rezept erforderlich, hat sich Holger dafür entschieden. Erst
    viel später, am 03.04.2000 mußten wir durch das Fernsehmagazin "Fakt" feststellen, daß man zu dem Präparat
    keine Aussagen machen konnte. Andere Befragte wußten auch nichts und waren der Meinung, es sei doch
    ein Nahrungsergänzungsmittel.

    Im Sommer 1999 stießen wir zufällig auf daß Buch "Weihrauch und seine heilende Wirkung". Wir fanden das
    Buch so interessant, daß wir uns entschlossen einem der Autoren, Dr. rer. nat. R. Charles Fernando, zu
    schreiben. Wir schilderten Holger´s Therapie und unsere Überlegungen dazu und lernten in einem folgenden
    Telefongespräch einen sehr kompetenten Mann kennen, was auch andere Betroffene wie A. Kaminsky
    bestätigten.
    Wir erfuhren, das Dr. Fernando ein Weihrauch-Präparat herstellt. Er geht dabei aber einen eigenen Weg. Er
    verwendet nicht den Boswellia serrata aus Indien, sondern eine Weihrauchart aus Eritrea, den Boswellia
    carteri. Seine eigenen Untersuchungen haben gezeigt, daß die Konzentration der Boswelliasäuren in dieser
    Weihrauchart um den Faktor 3,1 höher ist, wie bei der indischen Stammpflanze Boswellia serrata.

    Dr. Fernando schickte uns seine Informationen und Holger faßte im September 1999 den Entschluß sich für die
    Olibanum Kapseln nach Dr. Fernando zu entscheiden. Auch das Fernsehmagazin "Fakt", in dem nur H 15 als
    geeignet angesehen wurde, hat daran nichts geändert, weil ein Weihrauch-Präparat, daß unter der Leitung
    von Prof. Dr. Dr. H. Kiesewetter im Universitätsklinikum Charité für durch die Ethikkommission genehmigte
    Studien verwendet wird, mit Sicherheit eine gleichbleibende Qualität aufweisen muß.

    Dr. Fernando hat uns seine neusten Informationen zur Verfügung gestellt und uns erlaubt sie hier zu
    veröffentlichen.

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Dr. rer. nat. R. Charles Fernando
Stadt Apotheke
Apotheker und Pharmazeut
Hauptstraße 99
76703 Kraichtal-Gochsheim

     Tel.: 07258-265
     Fax.: 07258-6881
     e-mail : stadt.apo.kraichtal@pharma-online.de

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Olibanum (Weihrauch) Kapseln nach Dr. Fernando

Eine neue nebenwirkungsfreie Therapiemöglichkeit in der Behandlung von
chronisch entzündlichen und -allergischen Erkrankungen

Einführung

     Die Verwendung von Weihrauch ist eng mit der kulturgeschichtlichen Nutzung von Harzen für kultische und mystische Zwecke
     verwoben. Neben der traditionellen Bedeutung des natürlichen Harzes für die Kosmetik und Parfümerie, steht seit kurzem die
     medizinisch therapeutische Anwendung ganz im Vordergrund.
     Die therapeutische Wirksamkeit des Weihrauchs ist pharmakologisch gesichert und zeigt, daß moderne klinische Forschung
     mit traditionellen Arzneimitteln aus einer anderen Medizinkultur in der westlichen  Medizin  sinnvoll ist.
     Insbesondere, in der Langzeitbehandlung von chronisch verlaufenden Erkrankungen, wird die Schulmedizin den Bedürfnissen
     der Patienten nicht in ausreichendem Maß gerecht, da bei Anwendung von Pharmaka wie Glucocorticosteroide oder
     Antirheumatika erhebliche Nebenwirkungen auftreten können.
     Mit Olibanum nach Dr. Fernando haben wir ein Therapiegut in der Hand, mit welcher bei nachgewiesener Wirksamkeit, doch
     mit sanfter Anwendung und Nebenwirkungsfreiheit, wir gerade heute eine zeitgemäße Richtung verfolgen.

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Chemische Zusammensetzung

     Charakteristische Inhaltsstoffgruppen des Olibanums sind die Gummiharze; milchsaftartige Bestandteile schizogener
     Exkreträume. Nach der Verdunstung des Wasseranteils (eingetrocknete Harzflüssigkeit) verbleibt ein Gemisch von ätherischem
     ÖI, Harzstoffen, Schleim und Proteinen.
     Die Hauptwirkstoffe des Olibanums sind die pentazyklischen triterpenoiden Boswelliasäuren, welche sich qualitativ und
     quantitativ artabhängig unterscheiden. Inzwischen sind 14 genuin vorkommende Derivate von Boswelliasäuren identifiziert
     worden. Im Boswelliasäure-Gemisch machen a- und b-Boswelliasäure, Acetyl-11Keto-b-Boswelliasäure (AKBA),
     11-Keto-b-Boswelliasäure (KBA) und Acetyl-b-Boswelliasäure (AcBA) zusammengenommen mehr als 90 Prozent des
     Gemisches aus. Insbesondere, die acetylierten Boswelliasäuren sind wohl am bedeutsamsten.

Abb. 1: Boswelliasäuren des Olibanums
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Pharmakologie

     Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Boswelliasäuren höchst interessante biologische Wirkstoffe. Die
     Boswelliasäuren des Naturprodukts stellen einen spezifischen Hemmstoff des 5-Lipoxygenase Enzyms dar, welcher letztlich
     ganz selektiv im Konzert der Entzündungsmediatoren die Biosynthese von entzündungsfördernd und broncho-spastisch
     wirkenden Leukotrienen hemmt. Leukotriene werden durch entzündungsauslösende Noxen bzw. bei Eintritt einer
     Gewebsschädigung aus den Phospholipiden der Zellmembran über die sogenannte Arachidonsäurekaskade gebildet. Diese
     Arachidonsäure unterliegt nun einem Stoffwechsel, der einmal über das Enzym Cyclooxyenase zu den Prostaglandinen, zum
     anderen über das Enzym 5-Lipoxygenase zu den Leukotrienen führt. Prostaglandine und Leukotriene sind als Botenstoffe an
     Entzündungsprozessen beteiligt.
     Die derzeitig in der Therapie verwendeten Entzündungshemmer sind vornehmlich solche, welche die Synthese von
     Prostaglandinen hemmen. Arzneistoffe, die ausschließlich die Bildung der Leukotriene unterdrücken, gibt es bis heute nicht
     auf dem Markt.
     Therapeutisch gesehen wird eine Entzündung heute im wesentlichen dadurch behandelt, daß man Substanzklassen, wie
     beispielsweise, die Acetylsalicylate (Blockierung der Synthese von Prostaglandinen) oder andere Antiphlogistika, wie
     Glucosteroide, (Blockierung der Synthese von Prostaglandinen und Leukotrienen) verwendet. Zwar können Entzündungen mit
     beiden Substanzklassen unterdrückt werden, doch wissen wir alle um die erheblichen Nebenwirkungen, die bei einer
     langfristigen Anwendung bei chronischen Erkrankungen auftreten können.

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Abb. 2: Therapeutischer Ansatz mit Eingriff in die Arachidonsäurekaskade
am Beispiel der Acetylsalicylate, Boswelliasäuren oder Corticosteroide
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  Zellmembran-phospoholipide  
  |  
  Corticosteroide              è Phospholipase A2  
  (Cortison, Prednison,
ê
 
  Dexamethason)
Arachidonsäure
 
 
|
 
 
—————    —————
 
 
ê          ê
                    Boswelliasäuren  è   5-Lipoxygenase          Cyclooxygenase çAcetylsalicylate
 
|                                   |
 (ASS, Diclofenac, Ibuprofen,
 
ê          ê
  Sulfasalazin, Indomentacin)
       Leukotriene               Prostaglandine  
 
ê          ê
 
Entzündung
 
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     Möglicherweise können zu den antiinflammatorischen Wirkungen auch verschiedentlich hemmende Effekte auf die
     Komplementaktivierung beitragen.
     Experimentelle Untersuchungen weisen außerdem darauf hin, dass Weihrauch durch eine Erhöhung der lysosomalen
     Stabilität, durch Abnahme der Ausscheidung von Hydroxyprolin (und deren Metaboliten) und durch Hemmung des Abbaus
     von Glykosaminoglykanen entründungshemmend wirken können.
     Bei in vitro Testsystemen hemmte Acetyl-11-Keto-b-Boswelliasäure (AKBA) auch zwei Proteasen, die Leukozytenelastase
     und Plasmin. Ebenfalls in vitro Studien mit hohen Konzentrationen von Boswelliasäuren weisen auf eine mögliche Hemmung
     der Proliferation von Tumorzellen und eine mögliche Induktion der Zelldiferenzierung und des Zelltodes (Apoptose).
     In einem hepatoxischen Modell wurden gewisse hepatoprotektive Effekte durch partielle Hemmung der Cholesterinbiosynthese
     beobachtet.

Therapeutische Anwendungen

     Boswelliasäuren des Olibanums repräsentieren eine neue Klasse von Antiphlogistika durch selektive Hemmung der
     Leukotrienbildung. Dieser bisher einmaliger Mechanismus stellt einen völlig neuen Weg, insbesondere in der Therapie von
     chronischen Entzündungen, allergischen Erkrankungen und tumorinduzierten zentralen Ödemen, da Wirkstoffe zur gezielten
     Ausschaltung der Leukotrienbiosynthese derzeit nicht verfügbar sind.
     Es gibt eine Vielzahl von chronischen Krankheiten, bei denen gerade eine übermäßige Bildung von Leukotrienen den
     Entzündungsprozeß und dessen Fortgang vermitteln und aufrechterhalten.
     Leukotriene sind nicht nur im Entzündungsvorgang, sondern auch bei der Bronchokonstriktion bedeutsam. Darüber hinaus
     wird eine Wirkung der Boswelliasäuren in höheren Konzentrationen auf Tumorzellen (Glioblastom, Melanom) gesehen.

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Abb. 3: Allgemeine Wirkungen von Olibanum in der Volksmedizin und ayurvedischen Medizin.
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  • entzündungshemmend
  • kardiotonisch 
  • antiödematös 
  • antiseptisch
  • analgetisch 
  • desinfizierend
  • hepatoprotektiv 
  • verdaungsfördemd 
  • immunsuppressiv 
  • wundreinigend 
   
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Abb. 4: Erkrankungen, die beim Menschen mit erhöhter Leukotrienbiosynthese einhergehen
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Lungenerkrankungen
  • Asthma bronchiales
  • Cystische Fibrose
  • Akutes Atemnot-Syndrom(ARDS)
  • .
 
Gastrointestinale Erkrankungen
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Crohn
  • Akute Pankreatitis
  • Leberzirrhose
 
Rheumatische Erkrankungen
  • Rheumatoide Arthritis 
  • Lupus erythematodes
  • Gicht 
  • Lyme-Arthritis
  • Fibromyalagie
 
Tumor- und ZNS-Erkrankungen
  • Astrocytom
  • Glioblastom
  • Sekundäre Krebsprävention 
  • Multiple Sklerose
 
Allergische Erkrankungen
  • Rhinitis allergica
  • Konjunktivitis
 
Hauterkrankungen
  • Psoriasis
  • Urticaria
 
Herzerkrankungen
  • Myokardiale Ischämie
 
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Risiken und Nebenwirkungen

     Die vorliegenden toxikologischen Daten liefern im Tierversuch keinen Hinweis für eine akute ( LD50 bei Ratten und Mäusen
     > 2g / kg ) oder chronische ( 125 - 500 mg / kg / d bei Rhesusaffen ) Toxizität in Bezug auf signifikante Abnormalitäten bei
     biochemischen, hämatologischen, histopathologischen und klinischen Parametem sowie im Verhalten. Des weiteren weist
     Olibanum nach Untersuchungen zur Mutagenität und Genotoxizität ( Ames-Test, Chromosommenaberrat-ionstest und
     Zelltransformationstest ) kein Erbgut veränderndes oder tumorigenes Potential auf.
     Unerwünschte Wirkungen wie lokale Hautirritationen mit Pruritus, Übelkeit und Diarrhöe treten seltenst auf.
     Wegen der unvollständigen Datenlage zur Reproduktionstoxizität und zur Frage des Übertritts in die Muttermilch sollte
     zumindest auf eine Einnahme während Schwangerschaft und Stillperiode verzichtet werden. Wechselwirkungen mit
     Arzneimitteln wurden bislang nicht beobachtet.

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Therapiekonzept zur Behandlung mit Olibanum nach Dr. Fernando

     Die Behandlung von Patienten mit Olibanum soll als komplementär therapeutischer Ansatz verstanden werden und erhebt als
     Ergänzungstherapie nicht den Anspruch "Basistherapeutika" zu ersetzen.
     Erste klinischen Erfahrungen mit Olibanum zeigen allerdings, daß Basistherapeutika, auch bei sogenannten "austherapierten"
     Patienten, sich in der Langzeittherapie durch Olibanum substituieren lassen: Zum Beispiel Goldverbindungen und Sulfasalazin
     bei chronischer Polyarthritis (cP), NSAR und / oder Glucocorticosteroide bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, cP und
     peritumorale Hirnödeme.
     Bedauerlicherweise werden Patienten Ratschläge über die Verwendung von Weihrauch durch die Massenmedien verbreitet.
     Laienhafte Informationen, welche die Patienten dazu verleiten, chronische Erkrankungen in Selbstmedikation durchzuführen,
     sind leichtfertig. Voraussetzung für eine Therapie mit Olibanum ist die unbedingte Führung und Überwachung der Patienten
     durch einen Therapeuten. Patienten, die von chronischen Erkrankungen betroffen sind, erwarten für ihre Behandlung keine
     Vermutungen über mögliche Wirkungen, sondern klare Einschätzungen über Gefahren und Nutzen.
     Aus unveröffentlichten Befunden geht hervor, daß es sehr auf die Dosierung ankommt, wenn Weihrauch eine Wirksamkeit
     zeigen sollte. Falsche Dosierungen können sogar zur Verschlechterung der Krankheit führen.
     Neben subjektive Parameter sollte die Normierungstendenz von Entzündungsparametern wie, BKS, C-reaktives Protein,
     Thrombozyten und Fibrinogen im Monitoringverfahren ermittelt werden.
     Für die betreuenden Ärzte gilt der Verweis, dass Olibanum, außerhalb des traditionellen Kontextes bei modernen
     Krankheitsentitäten, wie ein komplementärmedizinisches Arzneimittel (Langzeit-Therapie) und nicht wie ein
     "schulmedizinisches" Arzneimittel einzusetzen ist.

     Der Gehalt an wirksamen Boswelliasäuren ist je nach Stammpflanze äußerst unterschiedlich und bedarf einer Standardisierung.
     Olibanum Kapseln nach Dr. Fernando sind titriert auf 40 mg Boswelliasäure (KBA; AKBA und AcBA) pro Kapsel.
     Boswellia-Arten aus dem nord-östlichen Afrika, insbesondere Eritrea, liefern eine hervorragende Handelsware der
     pharmazeutischen Droge und sind frei von Schwermetallen. Bei der Kapselherstellung wird, ohne Anreicherung, das gesamte
     Pulverisat des Olibanums aus Eritrea verwendet. Die Kapseln werden ohne Zusatz von Hilfsstroffen und Konservierungsstoffen
     hergestellt.
     Vom phytotherapeutischen Standpunkt ist die Heilkraft des Weihrauchs, im Kontext des Synergie-Effekts, nicht allein auf das
     Wirken einzelner angereicherter Inhaltsstoffe beschränkt, sondern auf das Zusammenwirken aller Inhaltsstoffe der Pflanze, so
     wie sie nur in der Natur vorkommen kann. Dieser Synergie-Effekt unterstreicht die Wirksamkeit eines pflanzlichen Heilmittels
     durch die einmalige Ausgewogenheit aller vorkommenden Bestandteile.
     Es empfiehlt sich andere Medikamente im Rahmen einer Olibanum-Therapie nie abrupt, sondern langsam ausschleichend
     abzusetzen.

Laufende Klinische Studien
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Am Universitätsklinikum Charité 10117 Berlin
Phase 2 - 3 mit Genehmigung der Ethikkommission
 
Koordinationsleiter: Prof. Dr. Dr. H. Kiesewetter
                                        Stufenplanbeauftragter: Dr. Fernando
 
1
Wirksamkeit und Verträglichkeit von Olibanum nach Dr. Fernando bei Patienten mit Asthma bronchiale.
 
Studienleitung: Prof. Dr. Witt, Prof. Dr. Kiesewetter
 
2
Wirksamkeit und Verträglichkeit von Olibanum nach Dr. Femando bei Patienten mit chronischer Polyarthritis.
 
Studienleitung: Prof. Dr. Burmester, Prof. Dr. Kiesewetter
 
3
Wirksamkeit und Verträglichkeit von Olibanum nach Dr. Fernando bei Patienten mit Migräne.
 
Studienleitung: Dr. Jansen, Prof. Dr. Kiesewetter
 
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Einnahmeempfehlung

Zu Beginn der Olibanum Therapie (Initialdosis):
3 x täglich 2 - 5 Kapseln

Akutbehandlung:
3 x täglich 4 -5 Kapseln

     Die Initialdosis bezieht sich auf einen Zeitraum von 6 - 8 Wochen; bei Tumorerkrankungen von 6 - 12 Monaten. Danach kann in
     Abhängigkeit der Initialdosis, der Normierungstendenz der diagnostischen Parameter und des therapeutischen Verlaufs die
     Olibanum-Dosis entsprechend reduziert werden.
     Die Olibanum Kapseln sind einzunehmen mit reichlich Wasser und jeweils zu oder nach den Mahlzeiten.

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Packungsgröße

100 Kapseln DM 71,50
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Weiterführende Literatur
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Weihrauch und seine heilende Wirkung
 
Heidelore Kluge, Dr. R. Charles Fernando, Dr. Michael Winking
Haug Verlag, Heidelberg, 1998
 
Weihrauch, Gold und Myrrhe
 
Heidelore Kluge, Dr. R. Charles Fernando, Edzard F. Keibel
Haug Verlag, Heidelberg, 1999
 
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zurück zur Therapie
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erstellt am 01.03.2001

© Familie Hoklado