Historie
Während des II. Weltkrieges kam es zur Einschmelzung der Glocken. Im Jahr 1942 mussten die große und die mittlere Glocke abgegeben werden.

Nach dem Krieg dauerte es einige Jahre bis man wieder daran denken konnte, neue Glocken anfertigen zu lassen.
Mit einer Spendenfinanzierung wurde es möglich, im Mai 1954 neue Glocken bei der Firma Schilling in Apolda zu bestellen. Diese Glocken konnten nicht aus Bronze gegossen werden, da es an Material fehlte. Man musste sich mit Hartguss zufrieden geben. Skizzen für die Beschriftung der Glocken fertigte der Bildhauer Alfred Späte aus Kayna an.

Die große Glocke (a- 750 kg) trägt die Jahreszahlen der beiden Weltkriege zum Gedächtnis an ihre Opfer und dazu ein Bild der herabfliegenden Tauben und die Inschrift:

         "Ich bin die Auferstehung und das Leben."

Die mittlere Glocke (h- 428 kg) trägt das Kirchentagskreuz sowie das A und O mit dem Kreuz über der Welt und die Inschrift:

            "Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit"

Es ist eine Dreitonstufenfolge a-h-cis geworden.

Die neuen Glocken kamen am 16. Juni 1956 an und konnten am folgenden Tag aufgezogen werden. Am 24. Juni (Johannistag) 1956 fand der Glockweihgottesdienst statt.
Unsere Wünsche für die Zukunft unserer Heimat und ihren Einwohnern kam in einem alten Glockenspruch zum Ausdruck:

            " O rex gloriae Chrite veni cum pace "
          "O Ehrenkönig Christus komm mit Frieden!"

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Die Kirche zu KAYNA / Burgenlandkreis

Die Glockenweihe im Jahre 1956 in der Kirche zu Kayna