* Eine Organisation von KurdInnen, Überwiegend aus der Türkei, die in Deutschland leben
* Gegründet 1979 durch 8 kurdische Arbeitervereine in Deutschland, hat heute rund 35 Mitgliedsvereine
* KOMKAR ist Überparteilich, gewaltfrei, demokratisch, religiös und sozial tolerant
* KOMKAR setzt sich ein für
* die Rechte kurdischer Migrantinnen und Migranten in Deutschland
* das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen
* die Integration der Kurdinnen und Kurden in die hiesige Gesellschaft
* die Einhaltung der Menschenrechte sowie für Humanität und Völkerverständigung
* KOMKAR vertritt die Interessen der in der BRD lebenden Kurdinnen und Kurden
* Bei KOMKAR engagieren sich ArbeiterInnen, StudentInnen, Intellektuelle, Flüchtlinge . .
* Der Wirkungskreis von KOMKAR erstreckt sich auf 40.000 bis 50.000 KurdInnen
* Die Mitgliedsorganisationen sind selbständig, mit eigener
Satzung und eigenen Organen
Die Arbeit von KOMKAR
1. Integration und Partizipation
2. Interessensvertretung der kurdischen Migranten in Deutschland
3. Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für Kurdistan
Konkret wird folgendes durchgeführt:
Kulturelle und politische Veranstaltungen. z.B.:
- Podiumsveranstaltungen zu aktuellen Ereignissen und Problemen, die auch Kurden betreffen
- jährlich zahlreiche Newroz-Großveranstaltungen in deutschen Großstädten, dazu viele örtliche Feiern
- "Trialog"-Arbeitskreise zwischen Kurden, Türken und Deutschen zum Abbau von Feindseligkeiten,
Vorurteilen und Diskriminierungen in Zusammenarbeit mit Kirchen und anderen Institutionen
- kurdische Kulturtage mit Musik, Lesungen, Theaterstücken und Filmvorführungen u.v.m.
Kurse, Seminare, Tagungen für Mitglieder, MultiplikatorInnen und andere Interessierte.
Themen: - das gesellschaftliche, soziale und politische System in Deutschland
- Rassismus- und Migrationsfragen
- Partizipationsmöglichkeiten am sozialen, gesellschaftlichen sowie politischen Leben.
- Spracherwerb
KOMKAR fordert
* die politische, rechtliche, gesellschaftliche und kulturelle Gleichstellung der Migranten
* die Anerkennung der KurdInnen als eigenständige Volksgruppe, d.h. die Anerkennung der Identität.
* die gleichen Rechte, die auch anderen Migrantengruppen, wie z.B. den Italienern, gewährt werden:
z.B. - muttersprachlicher Ergänzungsunterricht in Kurdisch an den Schulen;
- Sozialberatung und -betreuung in Kurdisch in Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände;
- Radio und Fernsehsendungen in Kurdisch in öffentlich-rechtlichen Medien
- die Anerkennung von kurdischen Namen in deutschen Standesämtern
* ein Ende der Diskriminierung der Kurden gegenüber anderen
Migrantengruppen
KURDISTAN:
* KOMKAR arbeitet seit seiner Gründung aktiv für die friedliche und politische Lösung der Kurdenfrage.
* KOMKAR informiert Medien und Öffentlichkeit über Zustände und Entwicklungen in Kurdistan.
* Zur diesem Zweck werden literarische Werke; historische, kulturelle und politische Untersuchungen;
Musikcassetten und CD's; das türkisch- und kurdischsprachige KOMKAR-Bülten sowie das deutschsprachige Informationsbulletin Kurdistan herausgegeben und vertrieben. In der umfassenden Präsenzbibliothek sind die wichtigsten Publikationen zum Thema "Kurdistan" zu finden.
Für diese Ziele arbeitet KOMKAR zusammen mit: Parteien, Ministerien, Gewerkschaften, kirchlichen
Einrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, humanitären Organisationen,
Friedensinitiativen, Migrantenorganisationen und Persönlichkeiten.
KOMKAR; Hansaring 28-30; 50670 Köln;
Tel: 0221-123376; Fax: 0221-123485