NEWROZ 2610
Newroz, das Neujahrsfest,
markiert nicht nur den Anfang eines neuen Jahres. Newroz ist für
das kurdische Volk ein Symbol des Widerstandes und der Bote einer
Zukunft in Frieden und Freiheit. New-roz wurde in diesem Jahr zum
2610. Mal gefeiert und damit die Hoffnung auf eine bessere
Zukunft erneut zum Ausdruck gebracht.
In diesem Jahr erinnerten wir
auch an einen traurigen Jahrestag: am 16. März 1988, vor genau
10 Jahren, bombardierte das blutige Saddam-Regime die kurdische
Stadt Halabja mit Giftgas und schrieb damit ihren Namen
unauslöschlich mit dem Blut von 5000 qualvoll getöteten
Kindern, Frauen und Männern in die Geschichte des kurdischen
Volkes und in die Geschichte der Menschheit. Halabja gilt als die
größte Massenvernichtung seit Hiroshima. Wir verneigen uns vor
dem Andenken der Menschen in Halabja und verdammen das
Saddam-Regime und alle offen und verdeckt an dem Massaker
Beteiligten.
Der 100. Jahrestag des
kurdischen Zeitungswesens in diesem Jahr gab den
Widerstandswillen des kurdischen Volkes einen kräftigen Schub.
1898 wurde die kurdischsprachige Zeitung "Kurdistan"
erstmals herausgegeben. Hier wurde der Grundstein für die
Herausgabe von unzähligen Büchern, Zeitungen und Zeitschriften
gelegt. Für den Schutz der Existenz des kurdischen Volkes und
seiner Identität ist dies von großer Bedeutung.
Das Newrozfest wurde in allen
Teilen Kurdistans unter sehr düsteren Bedingungen gefeiert. Die
Entwicklungen in der Türkei lassen keineswegs Hoffnung dafür
aufkommen, daß die Kurdenfrage auf politischem Wege einer
friedlichen, gerechten und dauerhaften Lösung zugeführt wird.
Nach wie vor setzt der türkische Staat auf den Krieg gegen unser
Volk.
Der türkische Staat, der
noch bis vor kurzem das Newroz-Fest verbot und hunderte unserer
Menschen tötete, um unser Volk an der friedlichen Begehung
dieses Festes zu hindern, hat seit einigen Jahren eine neue
Strategie. Er entleert Newroz seiner eigentlichen Bedeutung,
lehnt es an der rassistischen Sage vom grauen Wolf an und nimmt
es als ein türkisches Fest in Besitz. Während es Kurden nach
wie vor verboten ist Newroz zu feiern und die unerlaubten Feiern
durch Polizei und Militärs gewaltsam aufgelöst werden, finden
überall in der Türkei rassistische Nevruz-Zeremonien unter der
Teilnahme von Regierungsangehörigen, Gouverneuren, der Polizei
und Generälen statt. In den Schulen werden Aufsatz-Wettbewerbe
zum Thema Nevruz veranstaltet. Diese Strategie, das Newroz-Fest
von seinen Wurzeln abzuschneiden, fährt die Türkei völlig ohne
Scham seit dem vergangenen Jahr auch in Deutschland. Dazu bringt
sie ein großes Aufgebot von Staatskünstlern mit und versucht
parallel dazu, Newroz-Veranstaltungen von Kurden zu verhindern.
Der Bruderkrieg im Süden
unseres Landes in Irakisch-Kurdistan, der eine wichtige Chance
für unser Volk zerstörte, geht, durch die Nachbarstaaten
bewußt aufgeheizt, weiter. Noch immer scheinen die nationalen
Kräfte nicht begriffen zu haben, daß der Bruderkrieg zum Nutzen
der Feinde des kurdischen Volkes ist. Ein friedliches Miteinander
und eine Zusammenarbeit zwischen allen nationalen Kräften liegt
im Interesse des kurdischen Volkes.
Die Forderungen der Kurden,
die seit Jahren ständig zum Ausdruck gebracht werden, haben
heute nach wie vor Gültigkeit. Der schmutzige Krieg in Kurdistan
muß beendet werden; die kurdische Frage muß durch die
Anerkennung der nationalen demokratischen Rechte in den
jeweiligen Ländern, einer bleibenden und gerechten Lösung
zugeführt werden. Das kann nur der Fall sein, wenn in diesen
Staaten, die Kurdistan unter sich aufgeteilt haben, eine
wirkliche Demokratie mit allen seinen Institutionen und Regeln
verwirklicht wird.
Alle Kurden in Deutschland
müssen ihre Stimmen für Frieden und Freiheit in Kurdistan
erheben. Alle Kräfte, die für Frieden und Demokratie sind,
müssen um den Kampf für Frieden, Freiheit und Demokratie dem
Erfolg zuzuführen, gemeinsam handeln.
Newroz-Feierlichkeiten in Europa
In Europa fanden in allen
Städten, in denen sich Kurden aufhalten, Newroz-Feiern in
kleinerem und größerem Umfang statt. KOMKAR führte in
Deutschland 3 zentrale Newroz-Veranstaltungen, in Hamburg, Berlin
und Köln, durch, an denen sich insgesamt ca. 14 Tausend Menschen
verschiedener Nationalitäten beteiligten. An den Veranstaltungen
nahmen neben den kurdischen und türkischen Künstler sowie
Musik-, Tanz- und Theatergruppen auch viele Politiker,
Intellektuelle und Menschenrechtler als Redner teil. Die
einzelnen Mitgliedsvereine veranstalteten am Newrozabend eigene
Newrozfeste und feierten mit ihren deutschen und türkischen
Freunden in Hallen bzw. um ein Newrozfeuer versammelt unter
freiem Himmel.
Auch in anderen europäischen
Ländern wurde das Newrozfest mit Großveranstaltungen feierlich
begangen. Newrozfeiern veranstalteten die KOMKAR-Vereine in
Österreich, Groß-Britannien, Dänemark, Niederlande, Frankreich
und der Schweiz.
Grußwort von Franz-Josef Kniola,
Innenminister des Landes
Nordrhein-Westfalen zum Newroz-Fest
Sehr geehrte Damen und Herrn,
die berechtigten Anliegen des kurdischen Volkes stehen nach wie vor auf der Tagesordnung der Weltpolitik und auch Nordrhein-Westfalen trägt mit seiner Politik zum besseren Verständnis der Sorgen und Probleme der kurdischen Sache bei. Gerade die alljährlichen Newrozfeierlichkeiten sind sichtbarer Beweis für die besondere Solidarität der in Nordrhein-Westfalen lebenden Kurdinnen und Kurden und ihre gemeinsame Verantwortung für ihre Geschichte. Ich wünsche den Newroz-Feiern einen friedlichen Verlauf und dem kurdischen Volk eine Perspektive für eine bessere Zukunft.
Diese Zukunft kann nicht mit Mitteln der Gewalt gestaltet werden. Gewalttätige Aktionen tragen weder kurzfristig noch langfristig dazu bei, die kurdisch Frage zu lösen. Gewalt führt im Gegenteil immer nur zu neuer Gewalt und verschärft und vertieft die Leiden der Menschen. Ich bin daher dankbar, daß KOMKAR für viele ein Gesprächspartner ist, der mithilft, mit friedlichen Mitteln gemeinsam eine politische Lösung herbeizuführen. Ich bin sicher, daß KOMKAR auch weiterhin ein verläßlicher Ansprechpartner bleibt und die Zusammenarbeit von gegenseitigem Respekt getragen ist.
Wenn dieses gelingt, kann das
kurdische Volk zuversichtlich in seine Zukunft blicken und ihm
wird die Anerkennung zuteil, die es verdient. Demokratie und
Frieden sind die wichtigsten Stützpfeiler einer gesicherten
Zukunft.
Grußwort von Uta Zapf,
MdB und Vorsitzende des
Gesprächskreises Kurden der SPD-Bundestagsfraktion
Liebe Freundinnen und Freunde,
zum diesjährigen Newroz-Fest übermittele ich Ihnen auch im Namen der SPD-Bundestagsfraktion herzliche Grüße.
Das Newroz-Fest wird auch in der Hoffnung gefeiert, daß sich der Wunsch nach einem Leben in Frieden und Freiheit erfüllen möge.
Im Aufruf von KOMKAR zu den Newrozfeiern wird auf zwei wichtige Jahrestage verwiesen. Auf den 100. Jahres des kurdischen Zeitungswesens und auf den furchtbaren, menschenverachteten Giftgasangriff durch das Regime von Saddam Hussein. Durch diesen grausamen und völkerrechtswidrigen Akt wurden am 16. März 1988 5.000 Menschen getötet und 7.000 Menschen trugen zum Teil erhebliche Verletzungen davon.
Die SPD-Bundestagsfraktion beschäftigt sich im Rahmen ihres Gesprächskreises Kurden seit nunmehr 7 Jahren intensiv mit den vielfältigen Problemen der Kurdinnen und Kurden- sowohl in ihrer Herkunftsländern als auch bei uns in Deutschland. Wir haben mehrere Reisen in die Türkei und den Nordirak unternommen, um die Situation vor Ort besser einschätzen zu können und die Menschen kennenzulernen. Hier in Deutschland pflegen wir seit Jahren Kontakte zu verschiedenen kurdischen Gruppen und Parteien, die sich für eine friedliche, demokratische Veränderung der bedrückenden Lage von Kurdinnen und Kurden in ihren Herkunftsländern einsetzen.
Die SPD beobachtet die Entwicklung in den kurdischen Gebieten des Iraks, des Irans und der Türkei mit zum Teil großer Sorge.
Die beiden großen Parteien PUK und KDP im Nordirak haben nach den diversen gewaltsamen Auseinandersetzungen in den letzten Jahren einen neuen Versuch unternommen, um ihre Streitpunkte auf politischem Wege zu regeln. Die SPD begrüßt nachdrücklich diesen Prozeß und hofft, daß es den Verantwortlichen gelingt, eine einvernehmliche Regelung zu finden, um den Prozeß für ein friedliches Zusammenleben im Nordirak in Gang zu setzen. Sowohl PUK als auch KDP sind trotz aller Rivalitäten und Meinungsverschiedenheiten zur Zusammenarbeit gezwungen.
Die Lage des kurdischen Volkes im Iran ist seit Jahren bedrückend. Das iranische Regime verfolgt weiterhin einen repressiven Kurs gegenüber der kurdischen Bevölkerung im Iran. Die Betroffenen haben unter Willkür und teilweise massiven Menschenrechtsverletzungen zu leiden. Besonders die wiedervereinigte KDP-Iran ist seit Jahren der stattlichen Verfolgen ausgesetzt. Auch in Bezug auf den Nordirak setzt der Iran seine destruktive Einflußpolitik fort. So wurden erst kürzlich mehrere KDP-Irak-Funktionäre im Iran verhaftet, von denen einer unter bisher ungeklärten Umständen im Gefängnis ums Leben kam.
In der Türkei hat sich die Menschenrechtslage im Allgemeinen und die Lage der Kurden im Besonderen nicht verbessert. Wir beobachten immer noch mit großer Sorge, daß Folter, Verschwindenlassen von Menschen, ein Übermaß Gewaltanwendung durch Polizei- und Gefängnispersonal, Vertreibungen von Menschen aus ihren Dörfern, mangelnde Meinungsfreiheit und nicht den Menschenrechtsstandards entsprechende Vorschriften für den Zugang zu Rechtsbeistand nach Verhaftungen insbesondere in den Ausnahmegebieten alltäglich vorkommen.
Die Verhaftung des Vorsitzenden der KDP-Türkei, Hamdi Turanli, hat erneut gezeigt, daß die türkischen Verantwortlichen maßlos gegenüber Andersdenkenden durchgreift. Die SPD hat sich auf verschiedenen Ebenen für die unbedingte und sofortige Freilassung von Herrn Turanli eingesetzt. Wir freuen uns, daß Hamdi Turanli mittlerweile freigelassen wurde und sich wieder in Deutschland aufhält.
Gegen die Kurdisch Demokratischen Massenpartei von Serafettin Elci läuft zur Zeit ein Gerichtsverfahren, an dessen Ende das Verbot dieser Partei stehen kann. Es ist ein schwerer Fehler der Türkei, wenn sie auf diesem Wege den demokratischen kurdischen Kräften in der Türkei nicht nur jede Möglichkeit sondern auch jede Hoffnung auf eine friedlich-demokratisch Partizipation am Meinungsbildungsprozeß in der Gesellschaft raubt.
Bei den politischen Entscheidungsträgern in der Türkei muß sich die Überzeugung durchsetzen, daß die Repression gegen die Zivilbevölkerung, die mit der Bekämpfung des PKK-Terrors einhergeht, große Teile der kurdischen Bevölkerung dem Staat entfremdet und daß nur eine politische Lösung sinnvoll ist. Eine Fortsetzung der bislang verfolgten Politik mit Ausnahmezustand, Dorfschützersystem und der Zerstörung der Lebensgrundlagen der Kurden wird die von PKK geschürten separatistischen Tendenzen nur verschärfen.
Die SPD wird sich auch
weiterhin dafür einsetzen, daß das Kurdenproblem in einem
internationalem Forum unter Beteiligung der Betroffenen beraten
und behandelt wird. Unsere politische Unterstützung gilt jenen
Kräften, die versuchen auf friedlichem und demokratischen Weg
eine nachhaltige Verbesserung der Lage der Kurden in ihren
jeweiligen Herkunftsländern zu erreichen. Die SPD ist der festen
Überzeugung, daß sich das Problem mit gewaltsamen Mitteln nicht
lösen läßt, sondern daß Gewalt zu einer weiteren Eskalation
der Lage führt. Die friedliche Weg ist sicherlich der
beschwerlichere und verlangt nach viel Geduld. Aber er ist der
einzige Weg, der unserer Meinungen nach zum Erfolg führen kann-
zu einem Leben in Frieden und Freiheit.
Grußwort von Heinrich Lummer,
MdB CDU
Das kurdische Volksfest Newroz wird seit mehr als 2000 Jahren gefeiert. Newroz ist die Zeit des Frühlingserwachens und weckt damit alljährlich den Wunsch nach Freiheit für das kurdische Volk. Nicht nur Hoffnungen und Wünsche für eine menschenwürdige Zukunft für das kurdische Volk sind mit Newroz verbunden. Auch ist Newroz eine Zeit des Gedenkens an das traurige und leidige Schicksal des kurdischen Volkes. Nichtdestotrotz ist es der bewundernswerte Optimismus der Kurden auf eine bessere Zukunft, die das kurdische Volk das Newroz-Fest mit Begeisterung feiern läßt.
Wir, die deutschen Politiker, verfolgen seit Jahren mit ernster Sorge die besorgniserregen den Entwicklungen in der kurdischen Region. Ein Hauptaugenmerk dabei sind die katastrophale Menschenrechtssituation verbunden mit unzureichenden politischen Betätigungsmöglichkeiten für das kurdische Volk. Mit Bedauern stellen wir fest, daß anstelle einer politischen Lösung in der Kurden-Frage immer noch auf eine militärische Lösung gesetzt wird. Wir sind der Auffassung, daß militärische Macht und Gewalt nicht geeignet sind, das kurdische Anliegen mundtot zu machen. Es ist längst an der Zeit, politische Lösungen im Rahmen eines türkisch-kurdischen Dialogs zu suchen.
In diesem Zusammenhang unterstützte ich die friedlichen Bemühungen vieler kurdischer Organisationen, eine angemessene Autonomie für die kurdische Bevölkerung im Rahmen der territorialen Integrität zu bekommen.
An diesem Tag der Freunde und
des Aufbruchs des kurdischen Volkes ist es mir eine große
Freude, Ihnen meine Grüße zum Newroz-Fest zu übermitteln.
Presseerklärung
Newroz 2610
Frieden ist Zukunft, Krieg ist
Zerstörung!
Newroz, der neue Tag, der den Widerstand gegen die Unterdrückung und Tyrannei symbolisiert, ist das Volksfest der Kurden. Newroz wird alljährlich am 21. März zum Frühlingsbeginn gefeiert und markiert einen hoffnungsvollen Neuanfang. Newroz gilt als Ausdruck der andauernd wachsenden Sehnsucht des kurdischen Volkes nach Frieden und Freiheit, nach einem menschenwürdigen Leben.
Das Neujahrsfest begehen die Kurden auch in diesem Jahr unter schwierigen Verhältnissen. In der Türkei geht der schmutzige Krieg gegen die kurdische Bevölkerung weiter. Die dreizehnjährige Bilanz dieses Krieges ist verheerend.
- über 30.000 Tote, unzählige Verletzte
- 2. 000 Menschen wurden Opfer des
"Verschwindenlassens"
- über 3. 000 Dörfer wurden zerstört bzw. entvölkert
- über 5 Millionen aus ihrer Heimat
vertriebene Kurden
- systematische Folter und massive
Menschenrechtsverletzungen
sind an der Tagesordnung
Jährlich werden mehr als ein Drittel des türkischen Etats für den schmutzigen Krieg aufgewandt. Für die kommenden 20 Jahren sind Militärausgaben in Höhe von 150 Milliarden Dollar vorgesehen. Andererseits fehlt dem türkischen Staat Geld für Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur, Beamtengehälter und selbst um die einfachsten Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen.
Demokratie, wirtschaftliche und soziale Grundlagen des Landes, moralische Werte der Gesellschaft, all dies fällt dem Krieg zum Opfer.
Wir wollen weder in unserem eigenen Land noch im Ausland als Flüchtlinge leben. Die friedliche Lösung der Kurden-Frage und ein gleichberechtigtes Leben miteinander in der Türkei sind möglich. Daher müssen die Waffen schweigen, damit der Vernunft siegt. Dies würde die Grundlagen eines Lebens in Demokratie, Freiheit und ziviler Normalität schaffen.
Die türkische Regierung setzt leider nicht auf friedliche Lösung, sie beharrt auf eine militärische Lösung. Dadurch wird die Freundschaftsbrücke zwischen Kurden und Türken absichtlich in Gefahr gebracht.
Wir appellieren als einer der größten Bündnis- und Wirtschaftspartner der Türkei gleichzeitig an die Bundesregierung, sich nicht nur mit Worten, sondern tatkräftig für eine friedliche Lösung einzusetzen; die Waffenlieferungen sowie jegliche wirtschaftliche Hilfe an die Türkei sofort einzustellen und für die Einleitung demokratischer Reformen auf die Türkei Druck auszuüben.
Wir haben den Krieg satt! Helfen Sie mit, daß unser Wunsch nach einer friedlichen und demokratischen Lösung der Kurden-Frage zur Wirklichkeit wird. Unterstützen Sie die Friedens- und Demokratiekräfte in der Türkei. Frieden ist Zukunft, Krieg ist Zerstörung!
Wir rufen alle friedliebenden humanistischen Menschen auf, die legitimen Forderungen des kurdischen Volkes nach Frieden und Freiheit zu unterstützen und an unseren Newroz-Veranstaltungen teilzunehmen.
KOMKAR, 21. März 1998