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Aujeszkysche Krankheit: Gefahr aus dem Futternapf
Diese
tödlich verlaufende Viruskrankheit ist bekannt unter dem Namen "Pseudotollwut"
oder Schweinepest. Die Hunde und Katzen infizieren sich über rohes
Schweinefleisch, denn das Aujeszky Virus (=Herpevirussuis) ist in
erster Linie der Erreger einer Schweinekrankheit. Die Krankheit
kann aber auch durch infizierte Ratten übertragen werden. Da für
den Menschen keine Ansteckungsgefahr besteht, werden die geschlachteten
Tiere nicht auf diese Krankheit getestet.
Hat
sich ein Tier angesteckt, zeigt es zwei bis neun Tage später unspezifische
Symptome wie Wesensänderung, Müdigkeit, Neigung zum Verstecken,
kein Hunger. Zwei drittel aller erkrankten Tiere leiden unter Juckreiz
- meist einseitig am Kopf. Nach zwei Tagen treten Koordinationsstörungen
und Lähmungen auf, die sich in "typischen" Fällen als Schluckbeschwerden
und Speichelfluss, bedingt durch eine Paralyse von Schlundkopf und
Schlund, äußern. In der Regel tritt der Tod am ersten oder zweiten
Tag nach dem Einsetzen krankhafter Veränderungen ein. Infizierte
Tiere scheiden das Virus über Speichel und Nasensekret aus. Dennoch
konnte man bisher keine Infektion von Tier zu Tier beobachten.
Die
Erkrankung ist unheilbar.
In Gegenden, in denen die Schweinebestände infiziert sind, sollte
Katzen und Hunde nicht in Stallnähe Auslauf haben. Darum gilt für
jeden verantwortungsbewussten Hunde- und Katzenhalter:
Aus keinen Fall rohes Schweinefleisch verfüttern!!!

Mundgeruch
Wenn
der "Duft" aus dem Maul unerträglich wird, hilft
Petersilie im Futter.

Müffelt
der Staubsauger?
Mit
ein wenig Waschpulver im Beutel, wird selbst die olfaktorische Präsenz
eines Fellwechsels nicht mehr im ganzen Haus verteilt.

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