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Leseprobe aus: >>Die Blitze des Zeus<< - Eugen Baursch, Die Blitze des Zeus, ISBN 3927442143, erschienen im Buchverlag Andrea Schmitz / Toppenstedt, Seiteninhalt: Leseprobe

Bitte beachten Sie folgendes:

Auf den linken Buchseiten steht der unkorrigierte Originaltext, auf den rechten Seiten wurde vom Autor im Frühjahr 1992 (etwa neun Monate später) der Text noch einmal nacherzählt und kommentiert.

 

An alle, die noch nie mit einem Aphasie-Patienten gesprochen haben:

Beachten Sie bitte insbesondere, daß der Autor bereits vor seinem Schlaganfall Autor war, der Sprache in Wort und Schrift also mächtig. Er verfügte über einen umfangreichen Wortschatz und hatte einen sehr angenehmen, geschliffenen Sprachstil. Halten Sie sich das bitte stets vor Augen, wenn Sie seine nachfolgenden Aufzeichnungen und späteren Kommentare lesen.

 

An alle, die bereits Erfahrung im Umgang mit Aphasikern haben:

Ja, es ist wahr: Die neun Monate später geschriebenen Nachempfindungen sind tatsächlich von Eugen Baursch selbst verfaßt und nicht vom Verlag oder sonstwem lektoriert worden, damit seine Heilungserfolge nachempfunden werden können. Auch wenn es unglaublich klingen mag: Dieser Mann hat es geschafft, sich seine Sprache in diesem Maße wieder anzueignen! Und- wenn er es kann, dann können andere das auch!

 

Erster Tag im Krankenhaus: 04. Juli 1991 - Donnerstag

Das gibt ihn das Ende

Ich konnte kaum davon über etwas was ich denken. Im (1) wollte das Nachricht zu sehen, ehe als ich einfach um herum um ihn auf die Erde zu fingen (2). Ich konnte meines nicht mehr zu lehren. Mein Frau sah so, wie arg sich alarmieren, den der Doktor kam auch direkt, der Unfallauto konnte mich nicht mit mir wegfahren, denn der Notfallarzt kam, sie gegen mir direkt Sauerstoff, was mir direkt mein Leben geholft war mir. Im Krankenhaus wußte ich keine, was ich war nicht mehr zu wissen.

In Trage kam ich ins fünfte Sockhaus gewartet wurde (3). Ein Arzt, mein Zimmer allein bleiben. Genau konnte ich wissen nicht, wenn ich Tage sodann meine Frau sprach mir davon, was alle geschah.

In eine Bonbon-Dose (4) konnte ich die Tabletten dem Arzt sagt, welche ich nahm immer fort. Ich bekanm, damit ruhig sein könnte, und ich ging dann Ruhiggaben (5) wird, und ich selbst ich mußte abgeschlafen wird (6). Als ich am Morgen konnte ich mich wirklich schrieb (7).

1) Nachrichten hören

2) auf die Erde stürzen

3) ins Zimmer gefahren

4) meine Medikamente in der Dose

5) Schlaftablette

6) Einschlafen

7) Sprachstörungen: nicht schreiben u. sprechen

. . .

Nachempfindung: 04. Juli 1991

Es war ein Sonnensommertag, der 4. Juli 1991, nachmittags gegen 16.50 Uhr. Ich saß an meinem PC-Computer und hatte die Kurzgeschichte: 'Das Damoklesschwert' entworfen, aus- und durchgearbeitet und das Rohmanuskript über den Drucker vervielfältigt. Ich ahnte noch nicht, daß das Damoklesschwert über meinem Haupt schwebte und mich in wenigen Minuten zu einem Todeskandidaten machen würde.

Mit dem frischen Manuskript in der Hand ging ich zu meiner Frau, die meine Arbeiten immer redigierte. Ich fand sie in der Küche. Ein Blitz fuhr in meinen Körper, vom Kopf bis zu den Füßen. Ich verlor die Balance, es entglitt mir die Fassung und die Beherrschung, mich zu dirigieren.

Auf dem Boden registrierte ich nur das Entsetzen meiner Frau, die hastig nach dem Hausarzt, und der ältesten tochter telefonierte. Dann schwanden meine Sinne.

Im Krankenhaus fand ich mich auf einer Trage wieder.

Ich hörte und sah, was vor mir und um mich herum passierte, wie meine Frau für ein Einbett-Zimmer im fünften Stock kämpfen mußte, ein junger Arzt mich versorgte und mich mit Worten beruhigte. Dann gab er mir Medikamente und ich konnte in den Schlaf finden.

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