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Atari 800

Atari 800 mit Floppy 810

Der Atari 800 mit Floppy 810

Technische Daten
Hersteller Atari
Typbezeichnung 800
Entwickelt 1978
Floppy externe Floppy 810, 5,25 Zoll, single Sided, 90 KB
max. Farben 128
max. Auflösung 320 x 192
max. Zeichen 40 x 24
Tasten 61
Arbeitsspeicher (RAM) 16 KB
Festspeicher (ROM)

0 KB (Bertriebssystem und Basic sind auf Modulen eingesteckt. So waren prinzipiell andere Programmiersprachen und Systeme möglich.)

ca. Neupreis 2000 DM / 1000 Euro
Prozessor MOS 6502, spezielle Atari-Version
Taktfrequenz 1,79 MHz
Ton 4-stimmig, mono
Betriebssystem Basic bzw. diverse Atari-DOS-Versionen
Benchmark 1 192 s
Benchmark 2 152 s
Benchmark 3 180 s
Durchschnitt Benchmarks 175 s
Basicversion Atari Basic in Steckmodul
Schnittstellen

4 Joysticks, Atari Serial Bus für max. 4 Floppys, Datassette, Drucker, usw.; HF-Ausgang, Monitor, Schacht für Spiele-ROMs, Schacht für spezielle ROMs

Besonderes

Nachdem Atari im Videospielbereich mit den Konsolen 2600 und diversen Systemen für Spielhallen der Marktführer war, wollte man auch Computer bauen. Und weil man aus dem Spielebereich kam, legte man Wert auf gute Spielbarkeit. Der Grafikchip wurde von den selben Jungs erfunden wie der des Amigas, der Atari 400 hatte VIER Joystickports für Multiplayergames, es wurde die FARBgrafik im Computerbereich eingeführt, der Sprite wurde erfunden, ... Das System war so gut, daß es technisch unverändert, nur mit mehr RAM, bis 1988 (als Atari 130XE bzw. Game System) gebaut wurde.
Unter der Klappe stecken die Spielmodule, öffnet man die Klappe, wird der Computer ausgeschaltet, damit man ihn nicht durch Ziehen des Moduls im eingeschalteten Zustand beschädigt.
Hinter den Steckplätzen für die Spielmodule kann der Anwender durch Steckmodule den Rechner um RAM/ROM erweitern.

Erweiterungsmöglichkeiten Steckplätze für RAM/ROM-Module, bis max. 48 KB RAM

PacMan

Eins der Spiele, die Atari berühmt machten: PacMan.
Ziel des Spieles: alle Punkte auffressen, ohne die Monster zu berühren.

Deckel Atari 800 Atari 800 ganz offen


Unter einer Klappe werden die Spiel- und Erweiterungs-Module eingesteckt. Öffnet man die Klappe, wird der Computer automatisch ausgeschaltet, um Beschädigungen zu verhindern. Nicht gesicherte Daten sind dann allerdings unwiederbringlich verloren.
Um an die RAM/ROM-Steckplätze zu gelangen, braucht man nur die beiden Plastikhebel oderhalb der Modulsteckplätze zu drehen; dann läßt sich die Abdeckung über den Modulen ganz abnehmen. 

Innenleben Atari 800

Der Atari 800 besteht aus einer Grundplatine, in die Erweiterungsmodule (links) sowie zwei ROM-Module (Mitte) eingesteckt werden können. Ganz links der Steckplatz für das CPU-Mudul (unten leider nur halb abgebildet). Rechts 4 Joystick-Ports und der Tastaturanschluß mit Dutzenden von Matrixdioden und Schutzwiderständen. Die großen ICs sind der Prozessor, der Videochip, der Soundchip un Multifunktionschips. RAM sowie ROM werden immer in einen der Slots eingesteckt.