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Atari STacy

virtuelles Computermuseum

AtariStacy

Stacy
Technische Daten
Hersteller Atari
Typbezeichnung Stacy 2
Entwickelt 1989
Massenspeicher 3,5 Zoll, 720 KB, double sided
interne Festplatte 20 MB SCSI (auch Versionen mit nur zwei Floppys statt HD)
max. Farben 512
max. Auflösung 640 x 400
max. Zeichen 80 x 25
Tasten 95
Arbeitsspeicher (RAM) 2 MB (auch Version mit 4 MB als Stacy 4)
Festspeicher (ROM) 192 KB
ca. Neupreis 4000 DM / 2000 Euro
Prozessor Motorola 68000
Taktfrequenz 8 MHz
Ton 3-stimmig, Lautsprecher neben dem Display, mit Lautstärkeregler
Betriebssystem TOS 1.04
eingebauter Monitor 11 Zoll Monochrom-LCD-Display, hintergrundbeleuchtet
Benchmark 1 0,5 sec
Benchmark 2 1 sec
Benchmark 3 136 sec
Durchschnitt Benchmarks 46 sec
Basicversion Omicron Basic V 3.5
Besonderes

integrierter Trackball
Technisch handelt es sich um einen Atari 1040 ST mit internem Festplattencontroller (dem aus dem Mega STe), nur ist die Platine etwas anders gestaltet, um in das Gehäuse hineinzupassen. Das Netzteil ist bereits auf Akkubetrieb ausgelegt, auch wenn es keine Akkupacks von Atari gab. Zwar ist ein Fach dafür vorgesehen, aber Akkus wurden nur sehr teuer von Fremdanbietern verkauft.
Die ST-Serie war dank der integrierten MIDI-Schnittstelle recht früh von der Musikbranche als Sequencer im professionellen Tonstudio eingesetzt worden. So nimmt es kaum wunder, daß der portable Stacy auf den Konzertbühnen ein beliebtes Gerät wurde, um Lichtshow und Synthesizer zu steuern.
Es wurden verschiedene Versionen verkauft: Stacy mit 2 MB und zwei Floppys, Stacy 2 mit einer Floppy und einer 20-MB-Festplatte und schließlich, der teuerste, Stacy 4 mit 4 MB und einer 40 MB Harddisk.

Erweiterungsmöglichkeiten leichtes Wechseln der Betriebssystem-ROMs unter einer Klappe, RAM-Ausbau auf max 4 MB (auch unter einer Klappe). Die Festplatte kann, dank SCSI-Standards, gegen andere mit maximal 448 MB gewechselt werden (dann allerdings in 14 Partionen unterteilt, da das TOS 1.04 nur Partitionen bis 32 MB verwaltet).
Schnittstellen 2 Joysticks (1x davon für Maus bzw Trackball verwendet), RS 232C, Centronics, externe Floppy, ROM-Steckmodule, DMA für Drucker/Festplatten, MIDI In/Out für Musikinstrumente, Monitor (beim Anschluß eines externen Farbmonitors wird das Display abgeschaltet)

GEM
Die grafische Oberfläche GEM in Aktion.