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Gesund leben ist keine leere Floskel
Die Grundlagen eines gesunden Lebens bis in ein hohes Alter sind heute bekannt
Stichworte zum Inhalt
Allerdings wird dieses Wissen nicht von der Schulmedizin gepflegt,
der ein Konzept des ganzen, also heilen Menschen fehlt; sie läuft
immer nur hinter der Krankheit her und betreibt deshalb wesentlich
Symptombehandlung. Die Möglichkeiten dieser Schulmedizin in ihrem
heutigen Selbstverständnis enden dort, wo die Analyse und die
Messbarkeit der Materie ihre Grenzen haben. Anders ausgedrückt:
Die heutige Schulmedizin behandelt nur die "Hardware", die Maschine
Mensch, weil sie zu seiner "Software", nämlich zu seinem Denken
und Fühlen, keinen Zugang hat. Würden Sie einen
Computerspezialisten an ihren Rechner lassen, wenn er ebensolche
"Kompetenz" hat?
Zum Anfang
Die tägliche Lebensenergie entspringt dem eigenen Unbewussten
Das Leben, wie die Seele es versteht, ist keine materielle, sondern
eine geistig-seelische Dimension: Der Körper ist nur deren
sichtbare Form. Sie vermittelt auch die verfügbare Energie zur
täglichen Lebensbewältigung. Wenn dem nicht so wäre,
dann müssten Völker, die im Wohlstand leben, ja vor Energie
strotzen! Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Das Ausmaß an
Depressionen, Diabetes, Herzerkrankungen, Unzufriedenheit war weltweit
noch nie so hoch wie heute.
Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat diesen Zusammenhang in seinem Opus "Faust" umschrieben mit den Worten:
"Ich fühl's, vergebens hab ich alle Schätze
Des Menschengeists auf mich herbeigerafft,
Und wenn ich mich am Ende niedersetze,
Quillt innerlich doch keine neue Kraft;
Ich bin nicht um ein Haar breit höher,
Bin dem Unendlichen nicht näher."
Zum Anfang
100 Jahre alt und immer noch gesund
Vor Jahrzehnten wurde in den Vereinigten Staaten eine Befragung von
gesunden Hundertjährigen durchgeführt, weil man sich davon
Erkenntnisse über deren "Jungbrunnen" erhoffte. Die wesentlichen
Ergebnisse dieser Untersuchung waren, dass alle diese Menschen,
unabhängig von ihrem Bildungsstand, souveräne, gelassene
Persönlichkeiten waren. Sie haben Schicksalsschläge
angenommen, ohne gegen ihre Unabänderlichkeit zu rebellieren, und
die Trauerarbeit geleistet. Sie waren innerlich zufriedene, emotional
ausgeglichene Menschen, ohne Suchtverhalten, ohne Rache- und
Hassgefühle, und haben auch Krankheit als normalen Bestandteil des
Lebens angenommen.
Wo immer sie konnten, haben sie im Alltag ein erfülltes Leben
geführt: Sie sind - gleich Kindern - neugierig geblieben und haben
sich immer sinn-voll beschäftigt. Sie sind also lebenslang jung
geblieben!
Denn das Leben, wie die Seele es sieht, macht keinen "Urlaub": Es
ist Tag und Nacht auf den Beinen. Wo es erforderlich war, haben sie
handfest zugegriffen; pekuniäre Aspekte waren von untergeordneter
Bedeutung. Sie waren tolerant und jeder konnte in ihrer Umgebung nach
seiner Façon leben. Souveränität aber ist ein
individueller Aspekt des "Unendlichen". Sie entspringt dem Selbst, dem
Kern der Persönlichkeit und enthält unbegrenzte Energie und
Dynamik, die uns dann zur Verfügung steht. Viel Wissen
schützt deshalb z. B. nicht vor Depressionen, was so viel bedeutet
wie "Unterdrückung des Lebens". Die obigen Menschen hatten zwar
Stimmungsschwankungen, sie waren aber nicht depressiv. In unserer
Gesellschaft aber begehen jährlich Tausende von Menschen
Selbstmord, weil sie den Anschluss an das Leben verloren haben - wie
die Seele es versteht. Das aber sind sie selbst. Auch Faust beklagt
oben seine Depression.
Zum Anfang
Eigene Erkenntnis gegen Entmündigung durch Schulmediziner
Nicht Wissen ist deshalb die Bedingung, um gesund zu sein, sondern
die Erkenntnis der Naturgesetze, die in uns wirken. Dafür
benötigen Sie einen guten Gefühlsbezug. Die Schulmedizin mit
ihrem Wissen hat den Menschen also nicht gesünder gemacht: Sie hat
ihn vielmehr entmündigt. Die Menschen glauben an die Ärzte,
denen sie Kompetenz unterstellen, und merken nicht, dass sie sich von
der eigenen Wirklichkeit, der Gesundheit entspringt, immer mehr
entfernen. Hier ist der o. g. Gefühlsbezug verloren gegangen.
Diese Wirklichkeit ist es aber, die die "innere Kraft" vermittelt,
aus der heraus wir ein zufriedenes, also auch gesundes Leben
führen könnten.
Zum Anfang
Weshalb jede Reform des "Gesundheits"-Wesens scheitern muss
Die Kosten des "Gesundheits"-Wesens werden immer weiter ansteigen,
alle "Gesundheits"-System-Reformen werden immer wieder scheitern, wenn
die Menschen nicht die eigenen Quellen der Gesundheit ins Fließen
bringen. Das bedeutet dann gleichzeitig Heilung. Diese läuft immer
individuell ab und setzt eigenes, gesundheitsförderndes Verhalten
voraus. Denn Heilung geht immer den ganzen Menschen an, auch sein
Denken und Fühlen, seine Hoffnungen und Enttäuschungen, seine
Liebe und seine Ängste, Toleranz und Machtanspruch, Gelassenheit
und Aggressivität, Geduld und Hektik, usw. Jede Stimmungslage
drückt sich im Körper aus. Das Organ, das diese Emotionen
umsetzt, ist das vegetative Nervensystem (VNS). Es ist nicht
willkürlich steuerbar, deshalb heißt es auch "Autonomes
Nervensystem".
Auch unser Unbewusstes arbeitet autonom. Darin können die sog.
"Schatten" ausgemacht werden: Eingespeicherte Verhaltensmuster, die nie
reflektiert wurden und deshalb immer wieder unbewusst unsere
Entscheidungen im Leben bestimmen. In Träumen erscheinen sie z. B.
als Menschen ohne Gesicht. Denn diese Schatten sind nicht an das Leben
und dessen Identität in uns angeschlossen: Sie führen ein
Eigenleben. Zum Anfang
Gedanken, Gefühle und Emotionen werden im Gehirn umgesetzt - aber nicht "gemacht"
Die zentrale Verarbeitung von - immateriellen - Emotionen und
Gefühlen findet im sog. "limbischen System" in Gehirn statt.
Über das VNS drückt es seine Programmierungen als
Körpersprache aus. Der Volksmund und Ärzte, die sich in die
Seele ihrer Patienten einfühlen können, haben das immer
gewusst, danach behandelt und - geheilt. Für sie waren Medikamente
der letzte Weg; für die heutigen Schulmediziner ist der erste
Griff der zur "chemischen Keule". Denn zum Seelischen des Patienten, zu
seiner "Software", haben sie keinen Bezug und lernen es an den
Universitäten auch nicht mehr. Im Zuge der neuen
Approbationsordnung soll sich das nun ändern.
Da unsere Schöpfung polar aufgebaut ist, kann es weder
immerwährende Gesundheit noch lebenslanges Wohlbefinden geben.
Trauer, Krankheit und Leiden sind die andere Seite von Freude und
Glück - wie Dunkelheit und Licht, nass und trocken, heiß und
kalt einander ergänzen.
Zum Anfang
Durch mehr Erkenntnis zu weniger Fehlentscheidungen im Leben
Die immerwährende "Spaßgesellschaft" ist eine Utopie: In
Wirklichkeit machen die Menschen sich etwas vor, indem sie vor der
Verantwortung dem Leben gegenüber, wie die eigene Seele es sieht,
davonlaufen. Kein Ort der Welt aber ist weit genug entfernt, um sich
der eigenen Seele und ihren Forderungen zu entledigen.
Unsere Seele strebt vielmehr an, dass wir über Stimmungslagen
reflektieren, die mit Leiden verstrickt sind. So habe ich es aus der
jahrelangen Beobachtung und Deutung meiner nächtlichen Träume
entnommen. Damit wir erkennen, wo wir selbst gefehlt haben, um die
gleiche Fehlentscheidung in der Zukunft vermeiden können. Das
wäre dann Erkenntnis. Sogar Selbst-Erkenntnis, denn das Selbst ist
der höchste "Manager" in unserem Geist.
Symbolisch steht für dieses Selbst das Mandala, was so viel wie
"Kreis" heißt. In den östlichen Religionen wird es seit
Jahrtausenden als Symbol der eigenen Mitte angesehen, gepflegt und in
unendlich vielen Varianten gemalt. Innerhalb der westlichen Psychologie
kommt das Verdienst dem Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung zu
(1875-1961), die Bedeutung des Mandalas als einer symbolischen
Darstellung des Selbst erkannt zu haben. Das war Anfang des 19.
Jahrhunderts. C. G. Jung beschreibt es in seinem Buch "Erinnerungen,
Träume, Gedanken. Zum Anfang
Wer vor sich selbst wegläuft, wird krank
Gehen wir der eigenen Selbsterkenntnis lange genug aus dem Weg, dann
somatisiert das Leiden (wird leiblich): Über das VNS drückt
es sich im Körper aus. Zunächst nur als
Funktionsstörung, dann als organische Veränderung
(Gewebeveränderung). Dieser Zusammenhang ist im Körper noch
hinter manchem Geheimnis verborgen. Für sich selbst können
Sie dieses Geheimnis lüften - denn hier ist Ihre seelische
Identität gefragt. Je stabiler sie ist, desto besser werden Sie
die eigene Krankheit managen können. Sehen Sie sich also auch
einmal die sog. "Schatten" in Ihrem Unbewussten an: Strukturen, die das
Leben behindern, Krankheit fördern und in frühen Jahren
angelegt wurden, manchmal sogar in der Schwangerschaft.
Träume zeigen Ihnen, wo das Problem liegt! Vor allem zeigen sie
Ihnen, wo das Leben, das unlösbar mit der Seele verstrickt ist,
hinwill. Und jeder Mensch kann sich das Wissen aneignen, um die eigenen
Träume einigermaßen zu verstehen.
Viel Erfolg!
Zusammenstellung:
Dr. med. Dieter Kroener
Mainz, den 18. April 2004
Zum Anfang
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