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"Wir brauchen Menschen ..."
voll Kraft und Mut
Ein Hilferuf der Schöpfung
Über die Verantwortung des Einzelnen für das Schicksal der Menschheit insgesamt
Wir brauchen Menschen voll Kraft und Mut,
Menschen, geläutert in heiliger Glut,
Trutzig wie Helden in Kampf und Streit,
Still und geduldig in Not und Leid.
Wir brauchen Menschen wie Bergluft klar,
Die bis ins Innerste treu und wahr,
Menschen, in deren Augen das Licht
Des offenen Himmels sich strahlend bricht.
Wir brauchen Menschen, an Gott gebunden,
Die durch viele Tode sich selbst überwunden;
Sonnenmenschen, die wortlos uns segnen,
In deren Wesen wir Gott begegnen.
Wir brauchen Menschen, von Liebe erfüllt,
In Ehrfurcht und Demut zum Dienst gewillt;
Menschen, die glaubend Not-wendiges wagen,
Von Gottes-Erkenntnis getragen.
"Wo sind diese Menschen?" Hör ich fragen.
"O Seele, gib mir Kraft in allen Lagen,
Damit DEIN Licht die Schatten klärt,
Die Finsternis, die Dein - mein - Leiden nährt.
Gib mir den Mut, den Abgrund einzusehen,
Sicher meinen schmalen Pfad zu gehen,
Höchstes mit Tiefstem zu verbinden,
Vereint in Gott mich selbst zu finden."
Blick nicht um Dich, hör in Dich hinein,
Dort liegt, noch klein, was rein und Dein!
Zu den Quellen Deines Lebens musst Du tauchen,
Selbst wachsen zu dem Menschen, den wir brauchen.
(Autor unbekannt)
Henning Sabo
Lieber Leser, die Probleme der Welt spiegeln immer auch Deine Probleme: Ein Tropfen, ein Flecken. Viele "Ein-Tropfen": eine Lache, ein Tümpel, ein Strom, ein Hochwasser, ein Meer, ein Ozean. Der Zustand der kleinsten Einheit ist die Bedingung, ob es hell, ob es dunkel wird, ob wir Frieden bekommen oder Terror und Vernichtung erfahren. Fang an: Jeder "Tropfen", der Einzelne zählt: Er gestaltet den Strom des kollektiven Denkens! Hör auf Deine innere Stimme. Sie ist Deine Weisheit, ihre Wurzel ist der Schöpfer in Dir. Im Außen wirst Du IHN nie finden.
Wenn man nur die Alten liest, ist man sicher, immer neu zu bleiben.
Marie von Ebner-Eschenbach
Mehr als sichtbare gilt unsichtbare Harmonie.
Die Schlafenden sind Tätige und Mitwirkende beim Geschehen der Welt.
Heraklit, ca. 550-480 v. Chr.
Soweit wir zu erkennen vermögen, ist es der einzige Sinn der menschlichen Existenz, ein Licht anzuzünden in der Finsternis des bloßen Seins.
C. G. Jung
"Es werde Licht", Blick hinter den Vorhang.
Visualisation vom 29.12.1995, D. Kroener.
72x109 cm, Caparol auf Hartfaserplatte.
Zusammengestellt von
Dr. med. Dieter Kroener - Elsa-Brändström-Str. 4 - D 55124 Mainz
T. 0049 (0) 6131 688296 - Email: drdkroener@aol.com
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