| Wir glauben nicht genug
an die Macht des Gebetes! Wir glauben nicht genug an das Wort der ewigen
Wahrheit: "Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, so wird
er es euch geben. Bisher habt ihr um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet,
und ihr werdet empfangen, und eure Freude wird vollkommen sein!" (Joh 16,
23 f.)
Es ist eine zuverlässige und unfehlbare Wahrheit,
daß Gott einen jeden erhört, der ihn mit Vertrauen bittet. Das
ist ebenso gewiß wie die Treue, mit der Gott seine Verheißungen
erfüllt. (Heiliger Alfons) |
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Nicht der Würdigkeit
des Betenden hat der göttliche Heiland die Erhörung versprochen,
sondern dem Glauben an sein Wort, dem Vertrauen. Nicht auf die Verdienste
des Bittenden gründet sich die Wirksamkeit des Gebetes, sondern auf
die Güte und die Barmherzigkeit Gottes.
Durch das Gebet erhält der Mensch Macht über
Gott, wird der betende Mensch, wie die heiligen Väter sich ausdrücken,
zur bittenden Allmacht. (Weihbischof Schmitz)
Der Christ steht nicht allein. Die göttliche
Allmacht steht sofort an seiner Seite, wenn er sie kindlich herbeibittet.
(A. Laub) |
| Durch Gebet wird alles
erreicht, was natürlicherweise unmöglich ist. (Kardinal Newman)
Ach, warum haben wir nicht mehr Glauben an die
Macht des Gebetes! Nie würden wir dann besiegt werden! Eine Seele
betet nie, ohne daß Gott auf eine neue, wirksame Weise in ihr tätig
ist. (Bischof K. Gay)
Wie groß ist doch die Macht des Gebetes!
Es gleicht einer Königin, die allzeit freien Zutritt zum König
hat und alles erlangt, um was sie bittet. (Heilige Theresia vom Kinde Jesus) |
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Ich bin überzeugt,
wenn wir den Glauben hätten, wären wir Herr aller Ratschlüsse
Gottes. Wir würden sie alle fesseln und lenken können nach Belieben,
und er würde uns nichts abschlagen. (Heiliger Johannes Maria Vianney
von Ars)
Gott vermag einem andächtigen Vaterunser
nicht zu widerstehen. (Alban Stolz)
In allen Nöten gibt es kein besseres und
sichereres Mittel als das Gebet. (Heiliger Johannes vom Kreuz) |
| Wer verlangt, der verlange
noch reichlicher. Denn soviel er verlangen kann, soviel wird er erhalten.
Ja, er wird nicht nur nach dem Maße seines unvollkommenen Verlangens
empfangen, sondern ein gutes und volles, gerütteltes und überfließendes
Maß. (Heiliger Bernhard)
Daß Gott mehr gibt, als wir von ihm erbitten,
daß er des öfteren schenkt, was kein Auge gesehen, kein Ohr
gehört, keines Menschen Herz erfahren hat, war mir bereits aus den
heiligen und geheimnisvollen Schriften bekannt. Nun aber habe ich es an
mir selbst erlebt. (Heiliger Hieronymus) |
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Gott hat ein solches Gefallen
an der Inbrunst des Gebetes, daß er die Gewährung der Bitte
nicht selten etwas hinausschiebt, um den Eifer des Bittenden noch mehr
zu beleben und ihm dann um so größere Segnungen zuzuwenden.
(Heiliger Laurentius Justiniani)
Jedesmal, wenn man ein eifriges Gebet an den Herrn
richtet, gewinnt man Güter, die kostbarer sind als die ganze Welt.
(Heiliger Bonaventura)
Unsere Gebete werden um so schneller zu den Ohren
der göttlichen Güte emporgetragen, je größer die Glut
der Liebe ist, mit der wir gegenseitig füreinander beten. (Heiliger
Gregor der Große) |
| Das Gebet ist der größte
Trost des Lebens. Die Welt kann mir alles nehmen, es bleibt mir noch das
Gebet. (P. Raphael vom heiligen Joseph OCD)
Beten heißt die Gnade des Heiligen Geistes
aus der überschwenglich süßen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit
schöpfen. (Heiliger Bonaventura) |
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Durch ein einziges Vaterunser,
aus Herzensgrund gesprochen, kann man alle läßlichen Sünden
eines ganzen Tages abbüßen. (Heiliger Augustinus)
Wahrhaft, wer gut zu beten weiß, der weiß
auch gut zu leben. (Heiliger Augustinus)
Wie du betest, so bist du. (Heiliger Philipp Neri)
Wie einer betet, so ist er: gut oder schlecht.
(Bischof H. J. Schmitz)
Das Gebet verwandelt die Menschen; denn es macht
aus Blinden Erleuchtete, aus Schwachen Starke, aus Sündern Heilige.
(Heiliger Laurentius Justiniani)
Im Gebet werden wir ganz Gottes und wird Gott
ganz unser. (P. D. Feuling OSB) |
| Bis ans Ende blieb es
Jesu größter Schmerz, daß ihm die Menschen zu wenig Vertrauen
schenkten und nicht genug von ihm verlangten. (Erzbischof Goodier)
Eines der wirksamsten Gebete ist die Anrufung
der heiligsten Namen Jesus und Maria. Dadurch überwand der selige
Heinrich Suso alle Versuchungen.
Pater Diego Soria, Dominikaner, Bischof von Neu-Segovia
in Indien, schrieb es der Kraft seines Lieblingsgebetchens "Jesus, sei
mir Jesus!" zu, vielen und großen Gefahren glücklich entronnen
zu sein.
Die heilige Theresia von Avila sagte: "Ich wollte,
ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt
gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme,
daß alle es hörten:
O ihr Menschenkinder, betet, betet, betet!" |
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