Im Jahre 325 nahm das Nicaenische Konzil den Julianischen Kalender für die gesamte Christenheit an.
Nach der Kalenderreform des Augustus im Jahre 8 v. Chr. und der Reform durch Papst Gregor XIII. gilt dieser Kalender nunmehr seit dem 15. Oktober 1582 unverändert. Die Gregorianische Reform fand jedoch nicht sogleich allgemeine Zustimmung, so daß der Gregorianische Kalender in den einzelnen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten eingeführt wurde; so z. B. in Griechenland erst am 23. März 1924!
Bei historischen Daten ist deshalb Vorsicht geboten und zunächst zu prüfen, ob diese das Datum nach dem Julianischen Kalender oder dem Gregorianischen Kalender nennen!
Damit es Ihnen nicht so geht wie den römischen Feldherren, wurde diese software entwickelt!
Mein Dank gilt Semjon Issakowitsch Seleschnikow, der mir durch seine hervorragenden wissenschaftlichen Abhandlungen bei der Erstellung dieser software sehr geholfen hat.
im April 1997
Harald Fey
Download: zins.exe (ca. 500 kB, Windows-Version - Win32)
Download: calend16.exe (ca. 345 kB, Win16)
Download: kalender.zip (ca. 130 kB, DOS), kalender.exe (ca. 230 kB, DOS)
homepage: http://members.aol.com/haraldfey/
Einführung des Gregorianischen Kalenders
Zur software (Win-Version)
Zur software (DOS-Version)
Übernahme und Übergabe der Daten
Technische Voraussetzungen
Hinweise zum Start bzw. Installation
Installation unter DOS
Installation unter windows 3.x (DOS-Modus)
Installation unter windows 3.x (in einem Fenster mit Datenaustausch)
copyright
Zur software:
Das Programm "Kalender" umfaßt den gregorianischen Kalender
vom 15.10.1582 (an diesem Tage wurde er eingeführt) bis zum
31.12.3000, sowie eine Zins- und eine Mehrwertsteuerberechnung.
Sowohl die beweglichen als auch die festen Feiertage (hervor-
gehobene Anzeige für das Land Niedersachsen) werden berechnet,
die Kalenderwochen und das Ordnungsdatum. Sprünge über Tage,
Wochen, Monate und Jahre hinweg sowie zum Wochen-, Monats-
und Jahresanfang bzw. -ende sind ebenso möglich wie zu einer
bestimmten Kalenderwoche oder einem bestimmten Tag im Jahr.
Mehr als ein Tastendruck ist meist dafür nicht notwendig. Es
erleichtert die Berechnung von Fristen, da es alle Feiertage
kennt und diese für Niedersachsen besonders anzeigt.
Das Zinsabrechnungmodul berechnet die Zinsen nach der
banküblichen 360 Tage-Methode für eine bestimmte Summe nach
Zinssatz und Zeitraum entsprechend den Datumsangaben.
Das Mehrwertsteuermodul ermöglicht die Mehrwertsteuerbe-
rechnung aus Brutto und Nettobeträgen; auch mit von 15 %
abweichenden Steuersätzen. Damit können auch Prozent-
rechnungen durchgeführt werden. Deshalb akzeptiert das Modul bei
der Abfrage auch Werte, die im Hinblick auf die Mehrwertsteuer
völlig unrealistisch sind; z.B. auch 500 %!
Alle Eingaben werden einer Plausibilitätsprüfung unterzogen,
so daß das Programm in vielen Fällen bei nur einer Eingabe
sofort weiß, was nur gemeint sein kann und deshalb auf
gar keine Bestätigung mehr wartet. Ungültige Eingaben
werden sofort verworfen. Die Abfragen des Programms sind
selbsterklärend. Das Programm kommt völlig ohne Maussteuerung
aus, Eingabedaten können unter windows aber per Mausklick
zum Beispiel aus einer Textverarbeitung übergeben und die
errechneten Daten übernommen werden.
Inhaltsverzeichnis
Übernahme und Übergabe der Daten:
Eine Übernahme unter windows aus einer Textverarbeitung
geschieht folgermaßen:
z.B. ein Datum aus einem Text in der Textverarbeitung
kopieren und mit "Einfügen" als gesuchtes Datum bei
der entsprechenden Abfrage einsetzen. Das Programm
errechnet dann die Daten dieses Tages; welche dann
mit "Bearbeiten", "Markieren" mit der Maus am Bild-
schirm markiert und durch Betätigung der Eingabetaste
kopiert werden. In der Textverarbeitung werden diese
dann mit "Einfügen" an der entsprechenden Stelle im
Text eingefügt.
Unter DOS kopieren Sie den Bildschirm (Taste "Druck")
und fügen diesen mit "Einfügen" an die entsprechende Stelle
im Textverarbeitungsprogramm ein.
Inhaltsverzeichnis
Technische Voraussetzungen:
Das Programm läuft sowohl unter DOS als auch unter windows
Es ist sehr klein für seinen Funktionsumfang und belegt
nur ca. 180 KB freien Speicherplatz auf Ihrer Festplatte
und benötigt nur ca. 195 KB freien Arbeitsspeicher
(Version 0.3x). Dabei nehmen die Bildschirmdarstellungen
und die Plausibilitätsprüfungen den weitaus größten Raum
ein, die eigentliche Berechnungsformel dagegen benötigt nur
einen äußerst geringen Teil des gesamten Speicherbedarfs.
Das Programm ist damit auch auf 'langsamen' Maschinen äußerst
schnell, weil auf speicher- und zeitintensive grafische
Darstellungen bewußt verzichtet wurde. Das Programm in der
Version 0.3x legt keine Dateien an und/oder verändert oder
löscht auch keine Dateien auf Ihrer Festplatte; es verändert
nichts auf der Festplatte! (Keine Veränderung der config.sys,
der autoexec.bat oder der windows ...ini Dateien!)
Die Installation beschränkt sich auf das Kopieren der
"kalender.exe" und der "kalender.pif", welche jedoch nur
erforderlich für den Datenaustausch unter windows 3.x ist;
es läuft auch ohne diese ".pif" Datei, sowohl unter windows
als auch unter DOS. Auch im DOS-Modus können die errechneten
Daten durch Betätigen der Taste "Druck" kopiert und dann
mit "Einfügen" in eine Textverarbeitung übernommen werden.
Das Programm kann auch von der Diskette gestartet werden, so
daß überhaupt kein Installationsaufwand erforderlich ist.
Auf eine Installationsdatei wurde deshalb verzichtet.
Inhaltsverzeichnis
Hinweise zum Start bzw. Installation:
Die ausführbare Programmdatei "kalender.exe" benötigt ca.
195 KB freien Arbeitsspeicher zum Betrieb und belegt ca.
180 KB Speicherplatz.
In der Datei "kalender.zip" befinden sich folgende Dateien
verpackt:
hinweis.txt Kurzhinweise
kalender.exe Das ausführbare Programm "Kalender" selbst.
kalender.pif erforderlich für Datenaustausch mit windows
kalender.txt Beschreibung und Hinweise im .txt Format
kalender.wri Beschreibung und Hinweise (Text identisch mit
kalender.txt) jedoch mit Abbildungen versehen
im .wri Format (deshalb so groß!)
Die ".txt" und ".wri" Dateien sind nur Beschreibungen (mit
diesem hier vorliegenden Text "kalender.htm" fast identisch)
und ebenso wie die ".zip" Datei für den Betrieb nicht
erforderlich, so daß diese gelöscht werden können, falls nicht
genügender Speicherplatz vorhanden ist!
Die Datei "kalender.zip" ist eine Datei, welche alle oben
genannten Dateien gepackt im .zip Format enthält; diese
darf kopiert und weitergegeben werden! Sie enthält die
"kalender.exe" als shareware und ist besonders für die
Datenfernübertragung geeignet, muß aber vor der Benutzung
entpackt werden!
Inhaltsverzeichnis
Installation unter DOS:
Zum Betrieb ist nur die Datei "kalender.exe" erforderlich.
Kopieren Sie einfach die "kalender.exe" in ein Verzeichnis
Ihrer Wahl.
z.B.: copy a:\kalender\kalender.exe c:
Die Datei wird in das Stammverzeichnis auf dem Laufwerk c:
kopiert.
Sie starten die Datei in den Sie "kalender" eingeben.
Inhaltsverzeichnis
Installation unter windows 3.1x:
(DOS-Modus)
Zum Betrieb ist nur die Datei "kalender.exe" erforderlich.
Kopieren Sie einfach die "kalender.exe" mit dem Datei-Manager
in ein Verzeichnis Ihrer Wahl.
Sie starten die Datei in den Sie "kalender.exe" im Datei-
Manager mit einem Doppelklick an klicken. Die Datei läuft
dann im DOS-Modus.
Inhaltsverzeichnis
Installation unter windows 3.1x:
(in einem Fenster mit Datenaustausch)
Zum Betrieb sind die Dateien "kalender.exe" und "kalender.pif"
erforderlich. Die ".pif" Datei ist voreingestellt; verändern
Sie diese Einstellungen nur dann, wenn die Darstellung auf
Ihrem System Probleme bereiten sollte!
Kopieren Sie einfach das Verzeichnis "kalender" mit dem
Datei-Manager auf Ihre Festplatte und richten das Fenster
wie folgt entsprechend Ihren Vorstellungen ein.
Um das Programm für windows 3.1x so einzurichten, daß Sie
es durch den Doppelklick auf ein icon aufrufen und Daten
mit anderen windows-Programmen austauschen können, gehen
Sie wie folgt vor:
Rufen Sie im Programm-Manager die Programm-Gruppe auf, in
welche Sie den Kalender installieren wollen (hier als
Beispiel die Gruppe "Zubehör"). Klicken Sie in der Text-
leiste des Programm-Managers "Datei" (links oben) einmal
an:
Bild 1: (nur in der Datei kalender.wri enthalten!)
Klicken Sie "Neu" einmal an:
Bild 2: (nur in der Datei kalender.wri enthalten!)
Klicken Sie auf die Taste "OK", wenn obiges Bild erschienen
ist.
Bild 3: (nur in der Datei kalender.wri enthalten!)
Klicken Sie in den Rahmen "Beschreibung:" und setzen dort
den Namen ein, den Sie dem Programm geben wollen (hier als
Beispiel "Kalender").
Klicken Sie in den Rahmen "Befehlszeile:" an und setzen dort
1.) den Laufwerksbuchstaben (hier c) : \ (\ wird durch
gleichzeitige Betätigung der Taste "Alt Gr" und "ß"
erzielt) ein,
2.) geben das Verzeichnis an, in welchem sich die Datei
"kalender.exe" befindet, setzen wieder \ ein und
3.) dann "kalender.exe".
Das Beispiel stellt die Vorgabe dar, wenn sie das
Verzeichnis a:\kalender von der Diskette nach c: kopiert
haben. (Haben Sie vielleicht nur die Datei "kalender.exe"
nach c: kopiert, so müßte dann die Eingabe "c:\kalender.exe"
lauten. Sie müssen dann aber auch die Pfadangaben in der
Datein "kalender.pif" mit dem pif-editor, der sich in der
Hauptgruppe befindet, ändern!)
Klicken Sie in den Rahmen "Arbeitsverzeichnis:" an und setzen
dort
1.) den Laufwerksbuchstaben (hier c) : \ (\ wird durch
gleichzeitige Betätigung der Taste "Alt Gr" und "ß"
erzielt) ein und
2.) geben das Verzeichnis an, in welchem sich die Datein
"kalender.exe" befindet.
Dann betätigen Sie die Taste "OK", es erscheint dann das
icon
Bild 4: (nur in der Datei kalender.wri enthalten!)
in der von Ihnen ausgewählten Programmgruppe. Durch
Doppelklick auf dieses icon starten Sie das Programm.
(Sie können selbstverständlich aber auch ein anderes icon
auswählen!)
Sollte das nun erscheinende Fenster von der Größe und
der Schriftart nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, so
ändern Sie die Größe des Fensters und die Schriftart
einfach entsprechend Ihren Wünschen ab. Gehen Sie dabei
wie folgt vor: Schalter links oben anklicken und im
nun erscheinenden Fenster "Schriftarten" anklicken.
Bild 5: (nur in der Datei kalender.wri enthalten!)
Nun wählen Sie die Schriftart aus, welche Ihren
Vorstellungen entspricht. Schriftart anklicken und
dann Taste "OK" betätigen.
Bild 6: (nur in der Datei kalender.wri enthalten!)
Bei einer Bildschirmauflösung von 640 x 480 hat sich
die Schriftart 10 x 18 bewährt, aber probieren Sie es
einfach aus, welche Schriftart Ihnen am besten gefällt.
Sie können nun mit dem Kalender unter windows arbeiten
und z.B. ein Datum aus einem Text kopieren und mit
"Einfügen" als gesuchtes Datum einsetzen. Das Programm
errechnet dann die Daten dieses Tages, welche Sie dann
wieder mit "Bearbeiten", "Markieren", "Kopieren" in die
Textverarbeitung übernehmen können.
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Und nun viel Spaß auf Ihrer Reise durch die Zeit!
Ich freue mich über Ihre Meinung zu dieser software
(Kritik, Fragen, Verbesserungsvorschläge etc.).
im April 1997
Harald Fey
copyright: Harald Fey
Göttinger Landstraße 3
D-30966 Hemmingen
haraldfey@aol.com
Alle Rechte vorbehalten!
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Chronologie der Einführung des Gregorianischen Kalenders ** Letzter Tag im Erster Tag im Julian.Kalender Greg.Kalender Italien 04.10.1582 15.10.1582 Spanien 04.10.1582 15.10.1582 Portugal 04.10.1582 15.10.1582 Polen 04.10.1582 15.10.1582 Frankreich 09.12.1582 20.12.1582 Luxemburg 21.12.1582 01.01.1583 Holland 21.12.1582 01.01.1583 Bayern 05.10.1583 16.10.1583 Österreich 06.01.1584 17.01.1584 Schweiz 11.01.1584 22.01.1584 Ungarn 21.10.1587 01.11.1587 Preußen 22.08.1610 02.09.1610 Deutschland 18.02.1700 01.03.1700 (protestant.)* Norwegen 18.02.1700 01.03.1700 Dänemark 18.02.1700 01.03.1700 Großbritannien 02.09.1752 14.09.1752 Schweden 17.02.1753 01.03.1753 Finnland 17.02.1753 01.03.1753 Japan ---------- 01.01.1873 China ---------- 20.11.1911 Bulgarien 31.03.1916 14.04.1916 Sowjetrußland 31.01.1918 14.02.1918 Serbien 18.01.1919 01.02.1919 Rumänien 18.01.1919 01.02.1919 Griechenland 09.03.1924 23.03.1924 Türkei 18.12.1925 01.01.1926 Ägypten 17.09.1928 01.10.1928 * In einigen katholischen Kleinstaaten (Westfalen, Würzburg, Mainz, Freiburg u. a.) wurde der neue Kalender schon im Verlauf der Jahre 1583/1584 eingeführt. ** Semjon Issakowitsch Seleschnikow, Moskau 1977, Lizenzausgabe für den Aulis-Verlag Deubner & Co. KG Köln 1981, 1. Auflage, Wieviel Monde hat ein Jahr?
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