| Ansicht von Oberstein an der Nahe mit der Felsenkirche, dem "Alten Schloss" (Burg Bosselstein) und dem 'Neuen Schloss' (vor dem Brand 1855). Die Burg Bosselstein wurde 1197 zum ersten Mal genannt, als die Brüder Eberhard und Werner von Stein sich als Vasallen in den Schut des Trierer Erzbischofs Johann begaben. Das 'Neue Schloss' entstand wahrscheinlich im 2. Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts. Die Felsenkirche wurde im 14. Jahrhundert auf den Grundmauern einer Burg errichtet. |
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| Der Stich von Püttner zeigt das Leben an der Nahe zu Füssen der beiden Schlösser und der Felsenkirche. Zu sehen sind Fischreusen, ein Angler, eine Mutter mit Kind und eine Wäscherin. Das rechte Ufer der Nahe ist noch unbebaut, hier befanden sich Bleichwiesen. |
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| Dieser Stich aus der Zeitschrift 'Pittoresque Europe' zeigt ein Ruderboot auf der Nahe. Heute ist der Fluß durch eine Schnellstaße überbaut. |
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| Die Ruine der Burg Bosselstein hoch über der Felsenkirche, gesehen vom Neuen Schloss. Der Stich entspricht nicht ganz der wirklichen Ansicht. Der Künstler hat ein wenig seiner Phantasie freien Lauf gelassen. |
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| Sicht auf das alte Oberstein nach einer Photographie von Adolphe Braun, Dornach (1812 - 1877). Das Foto ist die Hälfte einer Stereofotografie und dürfte in den 1860er Jahren entstanden sein. |
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| Blick von der Mündung des Schönlautenbachs auf die Stadt (ebenfalls eine Photographie von Adolphe Braun) |
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| Der Obersteiner Marktplatz, als er wirklich noch ein MARKTplatz war. |
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| 'Gilsbachs Eck', ein zentraler Platz im alten Oberstein. Links die Bäckerei Peter Keller, im Hintergrund sind beide Schlösser zu erkennen. |
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| Links der Eingang zur Post, auf der rechten Seite befanden sich die Postlichtspiele. |
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| Der Bahnhof Idar-Oberstein auf einer Postkarte aus dem Jahr 1922. |
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| Vor Einführung der Elektrizität (um 1900) wurden heimische und importierte Achate in solchen wassergetriebenen Schleifen geschliffen. An Idarbach und Nahe befanden sich eine große Anzahl solcher Schleifmühlen. Heute gibt es im Bereich der Stadt nur noch eine einzige, die Weiherschleife. |
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| Auf diesem Bild ist der Weiher zu sehen, der angestaut wurde, um ausreichend Wasser für den Begtrieb der Schleife zu Verfügung zu haben. |
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| 'Steinklopfer und Kitter' ist der Titel dieser Ansichtskarte. Die Achatmandeln und Kristalldrusen wurden mit einem Hammer zerschlagen, kleine Stücke wurden auf einen Holzstab aufgekittet, um ihn beim Schleifen halten zu können. |
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| Der 'Steinschneider' schneidet Rohsteine in Stücke zum Schleifen. |
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| Der Achatschleifer lag in der Schleifmühle auf Bauch und Brust, um die Steine mit ganzer Körperkraft gegen die vom Wasserrad angetriebenen großen Schleifsteine pressen zu können. Diese Haltung und das Einatmen von Schleifstaub führte dazu, dass die Schleifer meist schon in jungen Jahren starben. | ||
| Der Achatbohrer bohrte Löcher durch fertig geschliffene Steine, damit man sie zu einer Kette aufreihen konnte. Der Bohrstab wurde mit der Sehne eines Bogens angetrieben, der mit der Hand hin und her geführt wurde. |
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| Der Graveur schneidet Gemmen oder Monogramme in den Achat. Dazu führt er den auf einen Stab aufgekitteten Stein an ein rotierendes Rädchen, das mit einer Mischung aus Öl und Diamantstaub bestrichen ist. |
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| Am rechten Bildrand erkennt man die aufrecht stehenden Werkzeuge (Rädchen), die der Graveur nach den jeweiligen Erfordernissen auswechselt. |
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| Der Edelsteinschleifer schleift Edelsteine auf einer horizontal laufenden Metallscheibe. |
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| Diamantschleifer schleifen Diamanten auf einer horizontal laufenden Metallscheibe, die mit einer Mischung aus Öl und Diamantstaub bestrichen ist. Dazu wird der Diamant in ein Haltewerkzeug (Dobben) eingespannt. Hier hat der Schleifer den Stein aus diesem Dobben entnommen, um mit der Lupe eine gerade geschliffene Facette zu prüfen. | ||
| Edelsteinschleifer schleifen ihre Steine auf einer horizontal laufenden Metallscheibe. Dazu sind die Steine auf einen Holzstab aufgekittet. Die Frau im Hintergrund links ist beim Kitten. |