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Informationen zu englischen Wasserwegen
Allgemeines: Das Netzwerk der Kanäle und Flüsse erstreckt sich über ganz England. Kanäle: Es gibt zwei Arten von Kanälen, genannt Narrow und Broad Canals. ![]() Photo: South Midland Water Transport Ltd. Befahrbare Flüsse: Die Schleusen auf den Flüssen sind meistens automatisiert und werden von einem Schleusenwärter bedient.
Boote: Die Länge der Narrowboats vareiert zwischen 5 und 20 Meter. Alle Narrowboats sind 2 Meter breit. Sie dürfen alle Kanäle und die Meißten
Flüsse befahren (Außnahmen sind Teile des River Trent, des River Thames und die meißten Flüsse nördlich der Penninnen). ![]() Photo: South Midland Water Transport Ltd. Schleusen (Locks): Schleusen werden zur Überwindung von Höhenunterschieden benutzt. ![]() Photo: Martin Clark (http://penninewaterways.co.uk) Auf den meißten Kanälen werden sie von Hand bedient. Dazu benötigt man einen speziellen "Schlüssel" (Windlass; ist auf jedem Narrowboat vorhanden). Damit werden die "Paddels" (siehe Foto unten) bedient. ![]() Photo: Martin Clark (http://penninewaterways.co.uk) Über ein Zahnradgestänge wird ein unterirdisches Schott geöffnet und Wasser in bzw. aus der Schleusenkammer gelassen. An jeder Schleuse gibt es meißtens vier "Paddels" - entweder neben oder auf dem Schleusentor. ![]() Photo: http://www.british-waterways.org Die Schleusentore können eine oder mehr Tonnen wiegen, sind aber wegen der Tragfähigkeit des Wassers mit ein wenig Mühe zu bewegen. Es gibt verschiedene Arten von Schleusen: Stoplocks - Schleusen, die nur einen Hub von ein paar Zentimetern haben und meißtens an Treffpunkten zweier Kanäle stehen. Falls ein Kanal weniger Wasser führt als ein anderer, hilft das Stoplock den Wasserstand des Kanals aufrecht zu erhalten. Staircase (Treppenschleuse) - Ein Staircase sind mehrere Schleusen in einer. Es besitzt 2 bis 4 Kammern und 3 bis 5 Tore. Sie werden genau so bedient wie andere Schleusen auch. Nur muss man beachten, dass man, um von oben nach unten zu gelangen, nur ein mal die obere Kammer zu füllen braucht. Wird die obere Kammer geleert, läuft die untere Kammer voll und man kann wie bei einer normalen Schleuse weitermachen. Kommt man allerdings von unten und alle Kammern sind leer, muss man erst alle oberen Kammern füllen, um weiter nach oben zu gelangen. ![]() Photo: http://www.british-waterways.org Flights - Schleusen in kurzen Abständen hintereinander. Der längste Flight ist der auf dem Caen Hill (Kennet & Avon Canal) mit 51(!) Schleusen hintereinander. Bei einem Schleusenabstand von ca. 200 Metern ist das ein Laufweg von über 10 Kilometern! Ein weiterer bemerkenswerter Flight sind die Bratch - Locks. ![]() Die Bratch - Locks sind - wie es vielleicht auf den ersten Blick aussehen mag - kein Staircaise. Die einzelnen Schleusen liegen nur 2 Meter auseinander. Das Wasser, welches aus der oberen Schleuse herauskommt wird seitlich in ein Becken geleitet. So kann es nicht zu einer Überflutung kommen. |
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