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Fressen von Ungenießbarem

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Das Fressen von Gegenständen die für den Hund unverdaulich sind ist ein recht weit verbreitetes Problem, welches von den Hundeführern jedoch meist nicht arg beachtet wird. Abgesehen von dem widersinnigen Verhalten, stellt dieser gestörter Nahrungserwerb für den Hund ein nicht zu unterschätzende Gefährdung dar.

Plastikteile, Münzen, Metallstücke können zu Dramverschlingungen führen, welche nur operativ behoben werden können. Zudem besteht dabei eines Vergiftungsgefahr für den Hund. Manche Plastikteile lösen sich durch die Verdauungssäfte teilweise auf, werden dadurch nadelspitz, was zu einer Durchlöcherung der Darmwände führen kann. Recht häufig tritt auch ein Verschlucken kleiner Steine auf, insbesondere wenn der Hund am Uferrand unter Wasser Steine aufnimmt und diese verschluckt ohne daß der Hundeführer dies bemerken kann. Erst wenn der Magen voller Steine ist, wird dies ersichtlich.

Neigt der Hund also dazu ungenießbares zu fressen, sollte man konsequent daran gehen dies beim Hund zu unterbinden.

Dies geschieht einerseits dadurch, daß die Umwelt ihn straft andererseits dadurch, daß ihm vom Hundeführer konsequent eine Belohnung für richtiges Verhalten angeboten wird.

Aus akkustisches Signale sollte man dabei immer das gleiche Wort verwenden, z.B. "Aus".

Alle Objekte die erhitzt werden können, werden im Backofen erwärmt und dem Hund so vorgelegt, daß er in Versuchung geführt wird diese aufzunehmen. Gegenstände sie nicht erwärmt werden können werden mit scharfem Senf, Paprikapaste oder ähnlichem bestrichen und dem Hund angeboten. Aus einzigster Hinweis für den Hund wird das Wort "Aus" als Warnung verwendet. Dies jedoch nur ein mal und in ganz normalem Tonfall. Nimmt der Hund das Objekt wird er durch das Objekt selber bestraft. Anschließend wird ihm ein Fleischstückchen im Futternapf angeboten unter Verwendung des Wortes "Nimms". Dadurch lernt der Hund beide Kommandos entweder mit etwas negativen oder etwas positivem zu verknüpfen und wird zukünftig sich immer häufiger für das Positive entscheiden.

Ähnlich kann man auch vorgehen wenn der Hund Lebensmittel vom Tisch stiehlt. Man präpariert ein Wurststück mit der Paste und legt dieses gut erreichbar für den Hund auf den Tisch. Wiederum wird er nur einmal in normalem Tonfall gewarnt. Nach der für ihn unangenehmen Erfahrung wird ihm im Futternapf das gleiche unpräparierte Wurststück mit dem Wort "Nimms" angeboten.

Damit eine Verallgemeinerung beim Hund eintritt, müssen diese Situationen nicht nur immer an der gleichen Stelle, sondern an unterschiedlichsten Plätzen, zu unterschiedlichen Zeiten, mit unterschiedlichen Abständen zwischen Hund und Hundeführer und mit wechselnden Hundeführern geübt werden.

 

 

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