Es gibt Dinge, über die man nicht mehr oder noch nicht wieder sprechen kann. Ihr Geist hat sich nicht stabilisiert: Marxismus. Es gibt Dinge, über die man noch nicht oder schon nicht mehr sprechen kann, weil ihr Geist schon auf den Strassen ist, weil ihr Schatten ihnen vorauseilt: Kommunikation, Information.
Gleichzeitig schien alles, was zu sagen möglich war, gesagt worden zu sein, und dabei war gar nichts gesagt worden. Wie kann man denn einerseits die idealistischen oder kritischen Schablonen und anderseits die technologischen Phantasien der betreffenden Fachleute vermeiden?
Indem man auf eine Analogie aus dem Bereich von Produktion und Konsumation zurückgreift. Der Volkswirtschaftler sagt: natürliche Philosophie von Reichtum und Austausch. Marx dagegen sagt: Produktion. Der Konsumationsideologe sagt: Bedürfnis, Befriedigung. Wir sagen: (strukturelle und differentielle) Logik der Zeichen. Der Kommunikationsideologe sagt: Information, Botschaft, Interaktion usw. Und was sagen wir?
Im Augenblick fehlt uns der Schlüssel. Wir haben das Äquivalent des theoretischen Sprunges in die Bereiche von Produktion und Kommunikation noch nicht gefunden, jenen grundsätzlich anderen Standpunkt, der die Begriffe des Problems ändern und uns erlauben würde, in andern Begriffen über Kommunikation zu sprechen als in ihren eigenen, über den offensichtlichen und redundanten Diskurs, mit welchem sie sich rechtfertigt.
Eins ist gewiss: die Produktion bedeutet das Ende des Reichtums und seiner natürlichen Anwendung (mit dem Kapital wird man eben nicht noch reicher, hat man keine Nutzniessung mehr, macht man etwas ganz anderes; das ist eine neue Ära). Der Konsum ist das Ende der nützlichen Anwendung und Nutzniessung der Güter im strukturellen Wandel der Zeichen (man "konsumiert" einfach nicht mehr). Mit dem Aufkommen der Kommunikation kann man ohne Bedenken selbst folgendes Paradoxon aufstellen: es ist das Ende einer natürlichen Logik der Subjektivität und des Austauschs der Dialektik des Einen und des Andern, der dualen Beziehung und der Alterität, der sozialen Beziehung ganz allgemein.
Mit der Kommunikation "kommuniziert" es einfach nicht mehr. Das ist vollkommen offensichtlich und banal, ja es ist beinahe eine Vorbedingung für die Analyse. Und das hat nichts mit nihilistischer oder verzweifelter Betrachtung zu tun. Es ist sogar der Ausgangspunkt jeder Möglichkeit, irgendetwas zur Frage zu sagen, genauso wie der Abbruch (oder Verlust) der natürlichen Anwendung der Reichtümer der Ausgangspunkt ist für jede Analyse der Produktion, genauso wie der Bruch mit dem Gebrauchswert die Vorbedingung ist für jede Analyse der Konsumation. Zu sagen, es kommuniziere nicht mehr, ist also nicht eine enttäuschte Betrachtung, sondern ein objektiver Ausgangspunkt.
Kann man die Analogie (die jedenfalls nicht inhaltlich oder strukturell, sondern rein ergründend ist) noch weitertreiben? Gibt es einen Punkt, der diesen drei Brüchen gemeinsam ist: es schafft nicht mehr, (es produziert) konsumiert nicht mehr (hat keine Nutzniessung mehr), kommuniziert nicht mehr (spricht nicht mehr)? Es gibt in der Tat eine Art Mutation oder Umschaltung zwischen diesen drei Ordnungen. Es ist der Übergang zum Operationellen, zur operationellen Erzeugung im Gegensatz zur aktiven Erzeugung der Dinge. Lassen Sie mich das erläutern. In der klassischen Ökonomie ist es die Erde, die produziert, ist es die Arbeit, die durch eine Art natürlicher Auswirkung Reichtum schafft: die berühmte Vermählung von Erde und Arbeit. Kommt nun das Kapital, eine kapitalistische Ordnung hinzu, ist es nicht mehr die Erde, die produziert, sondern das Kapital, das produzieren lässt: Arbeit ist keine Aktion mehr, sondern eine Operation. Und dieser Übergang vom Produzieren zum Produzierenlassen ist kapital, wenn ich so sagen darf. Der Übergang zur modernen und spezifischen Logik der Produktion besteht in diesem fast unmerklichen, aber irreversiblen Abstand, in der operationellen Abstraktion des Produzierenlassens anstelle der natürlichen Wirkungskraft des Produzierens.
In gleicher Weise ist die Konsumation durch den Übergang vom Nutzniessen zum Nutzniessenlassen gekennzeichnet. Die Logik der Konsumation ist keineswegs die der Nutzniessung, sondern die einer modellisierten und differentiellen Operation des Nutzniessens. Die Nutzniessung ist nie mehr primär, sondern geht immer aus einem Nutzniessenlassen hervor. Sie ist also operationell im Rahmen eines Systems. Und genauso steht es mit der Kommunikation.
Kommunikation ist nicht Sprechen, sondern Sprechenlassen. Information ist nicht Wissen, sondern Wissenlassen. In beiden Fällen deutet das "Lassen" darauf hin, dass es sich um eine Operation, nicht um eine reine und einfache Aktion handelt. Es handelt sich bei der Kommunikation nicht um einen einfachen Austausch und bei der Information nicht um ein einfaches Wissen, sondern um eine Produktion von Austausch oder Wissen. Desgleichen handelt es sich bei der Werbung, Propaganda usw. nicht um Glauben, sondern um Glaubenmachen. Beteiligung, Anregung und ähnliche Dinge (die eng mit der Kommunikation zusammenhängen) zielen auf ein Handelnlassen ab. Die Beteiligung als kollektiver Prozess ist nicht eine reine und einfache Aktion, sondern eine mehr oder weniger durch ein ferngesteuertes Dispositiv vermittelte Aktion (wenn sie auch als Ausdruck kollektiver Spontaneität, als Form organischer Geselligkeit gegeben ist, wird sie immer doch durch ein "Lassen", durch eine Art Mechanismus oder Maschinerie ausgelöst). Selbst das Wollen wird heutzutage durch Willensmodelle, durch ein Wollenlassen übertragen und vermittelt, nämlich durch die verschiedenen Formen des Verführens und des Abschreckens. Wenigstens, sofern man noch von all diesen subjektiven Kategorien wie wollen, können, glauben, wissen und handeln sprechen kann; sofern sie noch einen Sinn haben, was keineswegs sicher ist. Sie sind doch eben alle ersetzt worden, sozusagen verdrängt; an ihrer Stelle hat sich die Kategorie des "Lassens" eingeschlichen, also eine operationelle Kategorie. Überall ist das aktive Verb dem Hilfsverb gewichen (ungefähr so, wie die Botschaft dem Medium gewichen ist), und die Aktion an und für sich hat weniger Bedeutung als die Operation, als die Tatsache, dass sie erzeugt, induziert, bewirkt, technisiert worden ist. Es darf kein Wissen mehr geben ausser dem, das aus einem Wissenlassen hervorgeht. Es darf kein Sprechen mehr geben ausser dem, das aus einem Sprechenlassen hervorgeht, aus einem Akt der Kommunikation also. Es darf keine Aktion mehr geben ausser der, die aus einer konzentrierten Interaktion hervorgeht, bei der Kontrolle und Feedback stets impliziert sind. Denn das, was eine Operation eben von einer Aktion unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie kontrolliert ist, dass sie auf die eine oder andere Weise in ihrer Abwicklung einer Kontrolle untersteht, dass sie sich nicht frei, sozusagen abenteuerlich abspielen kann, sondern dass sie gezwungenermassen in ihrem Ablauf geregelt, in ihrem Ausgang bestimmt ist - andernfalls spricht es, drückt es sich aus, phantasiert es, aber es kommuniziert nicht. Die Kommunikation ist operationell, oder es gibt sie nicht. Die Information ist operationell, oder es gibt sie nicht.
Alle unsere Kategorien sind also wie die Kommunikation und die Information in den Bereich des Faktitiven geraten, wo es nicht mehr so sehr um das Wollen, als vielmehr um das Wollenlassen geht, nicht mehr so sehr um das Tun, als vielmehr um das Tunlassen (andere arbeiten lassen inbegriffen), nicht mehr so sehr um das Gelten, als vielmehr um das Geltenlassen (die ganze Werbung), nicht mehr so sehr um das Wissen, als vielmehr um das Wissenlassen, nicht so sehr um das Lachen, als vielmehr um das Zum-Lachen-Bringen, und - last but not least - nicht so sehr um das Geniessen, als vielmehr um das Geniessenlassen (das ist ja bekanntlich zur Zeit das grosse Sexualproblem); nichts dient dem Geniessen - wer denkt denn noch daran; man muss Geniessenlassen; die ganze sexuelle Beziehung ist eine operationelle Beziehung; es ist nicht eine Beziehung des Geniessens, sondern eine Beziehung des Geniessenlassens. Geniessen wird also am Ende zu einem Akt der Kommunikation (du empfängst mich, ich empfange dich); man tauscht gegenseitig den Genuss wie eine interaktive Leistung; wer heute behaupten würde, er geniesse ohne zu kommunizieren, ist ein Tier. Ob auch die Kommunikationsmaschinen geniessen, das ist eine andere Sache. Wenn man sich aber Genussmaschinen vorstellt, könnten sie nur auf dem Modell der Kommunikationsmaschinen aufgebaut sein. Es gibt sie übrigens: es sind die zum Geniessen verführten Körper, die durch raffinierteste kosmetische und aufregende Techniken zum Geniessen gebrachten Körper.
Dieser Vorrang des Lassens, der Operation über die Qualität der Aktion - der zudem auch den Vorrang der Kommunikation über jede andere Funktion bedeutet - führt sogar zum operationellen Paradox: nicht nur geht es nicht so sehr um das Gelten, als um das Geltenlassen, aber es ist noch besser, nichts zu gelten, um besser geltenzulassen; am besten ist es, nichts zu wissen, um besser wissenzulassen; am besten ist es, nichts zu produzieren, um besser produzierenlassen zu können; am besten ist es, nichts zu sagen zu haben, um besser zu kommunizieren. All das liegt in der Logik der Dinge, und man weiss es schon lange: am besten ist es, nicht komisch zu sein, um besser zum Lachen zu reizen. Für die Kommunikation und die Information ist die Folge unausweichlich: damit es am besten und schnellsten geht, muss der Inhalt an die Grenze der Transparenz und der Insignifikanz stossen. Dies kann man tagtäglich bei Telefongesprächen und bei Mediensendungen feststellen, aber auch bei vielen anscheinend ernsthafteren Dingen. Die gute Kommunikation, d.h. das, was heute eine gute Gesellschaft begründet (und selbst dieses Wort hat keinen Sinn mehr, da doch das Soziale selbst in seiner eigentlichen Aktion nicht mehr existiert: es gibt nichts Soziales mehr als das, was aus einer Sozialmachung, aus einer Sozialwerdung hervorgeht, d.h. vielmehr eine Sozialität, oder eine "Sozietalität" - diese scheusslichen Pseudonyme sagen genau, was sie sagen wollen, nämlich, dass es nichts Soziales mehr gibt, sondern nur ein Artefakt des Sozialen - die gute Kommunikation also erfolgt über die Vernichtung ihres Inhalts. Die gute Information erfolgt über die digitale Transparenz des Wissens. Die gute Werbung erfolgt über die Nichtigkeit ihres Gegenstandes (genauso erfolgt die Mode über die Desinkarnation und die Transparenz der Frau und ihres enthüllten Körpers). Und das gilt auch für die Macht: die gute Macht erfolgt über die Charakterlosigkeit dessen, der sie ausübt.
Weil es in der Werbung nicht einfach um Glauben, sondern um Glaubenmachen geht, verschiebt sich der Einsatz des Objekts des Glaubens auf das Objekt des Machens. Es geht also nicht mehr darum, ob der Inhalt der Werbeaussage richtig oder falsch ist (er ist weder das eine noch das andere, weshalb jede Polemik über dieses Thema sinnlos ist), sondern es geht darum, ob diese Aussage wirksam ist oder nicht, operationell oder nicht: wir leben in einer Kultur der Effektivität, der Wirkungen des Glaubens, d.h. der speziellen Wirkungen. Das gleiche gilt für die Kommunikation: der auf das Machen gesetzte Akzent verschiebt den Einsatz des Wortes, der Substanz des Austausches auf die Wirkungen hin. Wenn jede Werbung nicht Rechtfertigung eines Produktes, sondern der Werbung selbst wäre? Wenn die Information nicht mehr auf ein Ereignis, sondern auf die Förderung der Information selbst als Ereignis abzielen würde? Wenn die Kommunikation sich nicht mehr auf eine Botschaft, sondern auf die Förderung der Kommunikation selbst als Mythos beziehen würde?
Im klassischen Schema der Kommunikation haben sich die strategischen Funktionen geändert, ja sie sind vollständig über den Haufen geworfen worden. In einer ersten Phase wurde idealerweise die einfachste, die "natürlichste" Funktion bevorzugt, die mehr oder weniger dem Gebrauchswert der Sprache entspricht: Sender/Botschaft/Empfänger. Mit der durch McLuhan eingeleiteten Revolution verschiebt sich der Akzent auf die Mediumsfunktion, welche die Botschaft absorbiert und ihre Stelle einnimmt. Danach - oder auch gleichzeitig - wurde die Codefunktion privilegiert, und man interpretierte die Massenmedien insbesondere im Hinblick auf die Beherrschung des Codes und der Modelle. Heute ist die dominierende Funktion, welche die Oberhand über alle anderen gewonnen hat, anscheinend der Kontakt, die phatische Funktion, welche im klassischen Schema nur die Kontinuität des Austauschs sicherstellt, und zwar durch eine Art internes Feedback, durch Zeichen, die ohne jeden spezifischen Inhalt irgendwie bestätigen, dass "es" abläuft, dass die Kommunikation nicht unterbrochen wird. Nun scheint diese phatische Funktion in ihrer limiten Form das ganze Feld der Kommunikation zu erobern und sich als einziges Ziel zu verselbständigen. Nun geht es bei der Kommunikation nicht mehr um die Botschaft, sondern darum, dass es kommuniziert und nicht aufhört zu kommunizieren. Man stellt die Verbindung sicher, ohne ihr eine andere Finalität zu geben. Man überkommuniziert in gewisser Weise, die Kommunikation wird zu ihrem eigenen Bezug und über-bestimmt sich selber, oder sie wird zu ihrer eigenen Metasprache - die phatische Funktion absorbiert die metasprachliche Funktion. Und gleichzeitig spielt man Kommunikation. Auch in diesem Sinne kann man sagen, dass die Kommunikation nicht existiert: sie ist heute schon und wird immer mehr und mehr zu einem Spiel mit der Kommunikation.
Infolgedessen gibt es in gewisser Weise keine Metasprache der Kommunikation mehr, da sie sich selbst redupliziert, indem sie ihr eigenes Spiel spielt. Deshalb ist es ziemlich schwierig, kritisch darüber zu sprechen: Kritisiert man ein Spiel? Man spielt oder man spielt nicht.
Diese Implosion der zwei Funktionen Code/Kontakt verstärkt nur diejenige, die McLuhan schon analysierte: die Implosion von Medium und Botschaft (zugunsten des Mediums), und sie zieht eine dritte nach sich, die Implosion von Sender und Empfänger, zwischen denen man nur noch schwer unterscheiden kann, weil sie nicht mehr durch die Botschaft und die Übermittlungszeit (unmittelbare Interaktion) getrennt sind. Und so bleibt vom umfangreichen und komplexen klassischen Schema der Kommunikation nicht mehr viel übrig: es bleibt ein Medium, das die Botschaft aufgesaugt hat, ein Kontakt, der den Code und den Kontext aufgesaugt hat, und ein Interface, das die jeweiligen Positionen von Sender und Empfänger aufgesaugt hat.
Die Kommunikationswege sind die der Kommunikation für die Kommunikation, d.h. die einer leeren, einfühlenden, aber kühlen, pathetischen, aber gleichgültigen Sozialität, die ständig auf das Spektakel ihrer eigenen, ungewissen Existenz schielt. Und hierin besteht der grosse Unterschied zu McLuhans elektronischem Tribalismus: wir sind vielleicht in der Tat zur Unmittelbarkeit der Kommunikation zurückgekehrt, wie sie mündlich den primitiven Gesellschaften eigen war; doch beruhte jene auf der vollständigen Anwesenheit sämtlicher Mitglieder und der symbolischen Teilung der Sprache, während unsere Kommunikation nur auf der Basis einer vollständigen Abwesenheit aller Personen unmittelbar und universell ist (das Netz leitet nur dann, wenn elektrische Ströme allein darin fliessen, der Bildschirm leitet nur dann, wenn Bilder allein darin verschmelzen) und wenn die Sprache symbolisch fehlt.
Deshalb gibt es keine Bestimmung des Produzierens, Geniessens, Wollens, Handelns mehr, weil sich jede Bestimmung in der Operation selbst (im Produzierenlassen, Geniessenlassen, usw.) aufhebt, da die Finalität durch die Faktizität absorbiert wird, durch die Ausführung, durch eine endlose Windung des Hilfsverbs "lassen", welches die Dinge stets als Leistung, nicht als Aktion umschreibt. Infolge dieser operationellen Anstrengung des Produzierens, Geniessens oder Handelns gibt es nur noch Produktionseffekte, Genuss- oder Aktionseffekte. Man bezeichnet dies einfach als Simulation, worin definitionsgemäss immer dieses Element des Machens, des Machenlassens und der Faktizität ins Spiel kommt.
Rückwindung der Simulation, Potenzierung in Spiralform, durch Verdoppelung, aber auf einer anderen Ebene. Anders als die Tautologie. Die Tautologie ist das Ende, die Sackgasse einer Logik der Äquivalenz, der perfekte Spiegel der Äquivalenz. Aber die Logik der virenähnlichen Ausbreitung der Netze ist nicht mehr die Logik des Wertes, auch nicht die Logik der Äquivalenz. Nichts verdoppelt sich wirklich, weder im Spiegel noch im Unendlichen (das ja ohnehin nur die subjektive Unendlichkeit der Bewusstseinsspaltung ist). Vielmehr gibt es statt dieses zentripetalen Zwanges eine Exzentrizität aller Systeme, eine innere Metastase, eine fiebrige Autovirulenz, die sie dazu bringt, jenseits ihrer eigenen Grenzen zu explodieren, ihre eigene Logik zu sprengen, aber nicht in der reinen Tautologie, sondern in einer phantastischen Potenzierung, wo sie natürlich mit ihrem eigenen Untergang spielen. Was sich als solches nicht verneinen kann und sich infolgedessen als solches absolutisiert, geht in die unbegrenzte Simulation über.
Jean Baudrillard: Paradoxe Kommunikation. Bern: Benteli, 1989, S. 6-17