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Herbert Callhoff, Komponistenportait

Herbert Callhoff, Komponist

Biografie

* 13.August 1933 in Viersen (Rheinland)

1953 Kirchenmusikstudium an der Folkwang-Hochschule Essen, Orgelstudium bei Ernst Kaller (1953-1960 Kirchenmusik, Dirigieren) 1956 Kompositionsstudium bei Siegfried Reda und Orgel bei Gisbert Schneider , 1959-1988 Kantor und Organist an der St. Elisabeth-Kirche in Düsseldorf, 1961 Staatsprüfung für Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln. 1967 Kompositionsstudium bei Jürg Baur in Düsseldorf., 1961 Dozent an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf. 1969 Dozent und dann seit 1975 Professor für Orgel und Tonsatz am Robert-Schumann-Institut der Staatlichen Hochschule für Musik Rheinland in Düsseldorf. Von 1995-98 Rektor der inzwischen selbständig gewordenen Robert-Schumann-Hochschule.

 

Ehrungen

1984 Kompositionspreis der Stadt Neuss

 

Mitgliedschaften:

Deutscher Komponisten-Verband e.V.; Gesellschaft für Neue Musik e.V., Sektion Bundesrepublik Deutschland der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik; Verband deutscher Musikerzieher und konzertierender Künstler; Gesellschaft der Orgelfreunde e.V.; Außerordentliches Mitglied der Gesellschaft für musikalischge Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)

 

Würdigung

Wenn man sein Schaffen überschaut, so erinnert man sich fast unwillkürlich eines Wortes, das György Ligeti über seinen eigenen Werdegang gesagt hat: "Ich habe eine sehr allmähliche Entwicklung durchgemacht und mich langsam und stetig gewandelt, ohne darüber nachzudenken, wie das gekommen ist. Intellektuelle Überlegungen allein waren es bestimmt nicht, das kann ich mit Sicherheit sagen. Doch intellektuelle Überlegungen und mehr unbewußte Empfindungen spielen immer zusammen, man kann diese beiden Seiten des kompositorischen Prozesses nicht trennen."

Callhoff, der zunächst eine Ausbildung als Kirchenmusiker absolvierte, kam zwangsläufig in diesen Jahren mit musikalischen Traditionen in Berührung. Solche Traditionen, die im Schaffen seiner beiden Kompositionslehrer Siegfried Reda und Jorg Baur eine unübersehbare, wenn auch sehr verschiedenar- tige Rolle spielten, gaben in Callhoffs frühestem Schaffen den Ausschlag. Auch eine enge Beziehung zum kirchenmusikalischem Bereich zeichnete sich in diesen ersten Veröffentlichungen ab. Die Partituren der "Missa brevis" (1961-63) etwa oder des "Psalm 50" (1964) reflektieren mit dem Klangmaterial des 20. Jahrhunderts die a- cappella-Techniken der Niederländer oder des 17. Jahrhunderts. Schon damals kommt ein für Callhoffs Arbeiten typischer Wesenszug zum Vorschein: Er stellt sich handwerklichen Aufgaben in einem stilistischen Rahmen. Dieser dehnt sich aber aus, läßt Raum für den spontanen Einfall. Niemals hat sich Callhoff als Musiker empfunden, der ein System, sei es ein selbst entworfenes oder fremdes, zur Artikulation seiner Gedanken bedarf. Dabei faszinieren ihn "Theorien" durchaus. Als Professor für Tonsatz wird er nicht müde, gerade über diese Aspekte der Neuen Musik ausgiebig nachzudenken, ohne daß er dabei polemisch oder in einseitiger Zuneigung eine "Richtung" gegen die andere ausspielen würde. In seiner Betrachtungs- weise gilt das Gedankengebäude eines Messiaen nicht weniger als die Überlegungen, die John Cage oder Vertreter der "Minimal music" angestellt haben.

Doch in seinem Werk findet sich keine Anleihe, die hier Präterenzen markieren würde. So gibt es in Callhoffs Schaffen keine ausgesprochen experimentellen Phasen mit dem Anspruch, das ganz Neue, das noch nie Gehörte, seinem Publikum präsentieren zu wollen. Daher bedient er sich schon bald nach seinen ersten kompositorischen Gehversuchen (auf relativ gesichertem Terrain und mit zunehmender Unabhängigkeit) des gesamten Materialspektrums. Es findet für Callhoff allerdings dort seine Grenzen, wo ihm die musikalische Substanz zu brüchig erscheint.

Um sich nicht zu verlieren, legt er selbst an sich strenge Maßstäbe an. Callhoff findet diese Kriterien vor allem in einer bewußten Rückbindung an Normen von überzeitlicher Gültigkeit. Er komponierte allerdings nicht voraussetzungslos: für ihn ist das Wort Form kein bloßes Etikett. In den "Abbreviaturen" für Trompete und Orgel oder in den verwandten "Meditationen" für Posaune und Orgel begegnet uns ein nuancenreiches, mitunter bis zu Mikrointervallen differenziertes, Chroma, das weit Ober die Maximen einer Zwölftonlehre hinausgeht, ja sie im eigentlichen Sinne negiert. Aber die Gestalt dieser Werke wächst konsequent nicht nur durch die Integration historischer Modelle, sondern auch im phantasievollen Einsatz motivischer Strukturen. Wer solche Techniken für nicht adäquat hält in einer Tonsprache, in der diese Grundelemente als suspekt angesehen werden, dem würde Callhoff vermutlich eine sehr engagierte Unterrichtsstunde zum Thema "Kompositorisches Handwerk" halten, sicherlich auchlin dem Bewußtsein, damit bei manchen Kollegen eine kontroverse Haltung zu provozieren. Wenn Callhoff in zwei seiner Streichquartette (einmal Ärnold Schönberg, ein anderes Mal Robert Schumann) seine Re- verenz erweist, wenn er sich nicht scheut, Gregorianik oder Perotin ("Meditationen") zu zitieren, so beweist er damit seinen schöpferischen Umgang mit der Vergangenheit, die es für ihn nicht zu überwinden, zu verneinen oder gar zu zerstören gilt, sondern lebendig zu erhalten. Sie soll eingeschmolzen werden in das Konzept jener Materialerweiterung, die das zwanzigste Jahrhundert seit seinen Anfängen als Konzept in die Musikgeschichte eingebracht hat. Damit hat sich Callhoff die Legitimation erworben, auch jene Stilmittel zu benutzen, als deren "Erfinder" andere gelten und die er in seine Ausdrucksskala integriert hat: Sei es die freie Tonalität seiner frühen Werke, seien es aleatorische oder klangfarbliche Mittel, zu deren behutsamen und sparsamen Einatz er sich in jüngerer Zeit entschlossen hat. Dies geschieht vor dem Hintergrund struktureller Grundkonzeptionen, die dennoch Raum lassen für farbige, ja sinnliche oder im Sinne Nietzsches - Dionysische Facetten, die aus der Musik der letzten Jahrzehnte vielfach verbannt schienen zugunsten technischer. oder ideologischer Wertigkeiten.

Gerade diese nicht in ein Korsett von analytischer Logik einzuengende Spontaneität, die sich immer wieder Bahn bricht, sei es in kammermusikalischen Werken wie etwa den "Movimenti" für acht Bläser oder in größeren Komposi- tionen wie dem Psalm 150"Alles was Odem hat" (1982) und der mit dem Kompositionspreis der Stadt Neuß bedachten Pfingstkandate"Veni Creator Spiritus" für Soli, Chor, Orgel und Bläser (1984), haben Callhoff nicht nur die Sympathien der Fachwelt sondern auch die eines breiten Publikums eingebracht.

In den letzten 15 Jahren , in denen Callhoff bis zu seiner Pansionierung (1998) in der Robert-Schumann-Hochschule als Leiter der Instituts für Tonsatz, als Dekan und schließlich auch als Rektor der Hochschule fungierte, hat sich sein kammermusikalisches Schaffen erweitert. So ist die Zahl seiner Streichquartette auf fünf angewachsen, ein sechstes wird in absehbarer Zeit zur Uraufführung kommen. Neben Klavier- und Orgelmusik entstanden das oratorische Werk "La danse macabre", das "Concert symphonique" für Violine und Orchester sowie vier Sinfonien, die erste für Streichorchester, die zweite für großes Orchester unter dem Titel "Bruckner- Metamorphosen" (1990- 93). In der dritten Symphonie für Alt-Solo und Orchester ("Hymnus") wird ein Text von Georg Heym einbezogen. Eine weitere Sinfonie befindet sich z.Zt. vor dem endgültigen Abschluß.

Der Abschied von seiner Amts- und Lehrtätigkeit erlaubt es dem Komponisten, sich nun noch intensiver seiner Arbeit zu widmen vor allem in den langen Zeiten, die er an seinem zweiten Wohnsitz in Irland verbringt.   Hans-Elmar Bach 1985/1999

 

Werkverzeichnis

Geistl. Vokalwerke:

1. Chor- und Liedsätze (1962) Ms.

2. 2 lateinische Proprien für gemischten Chor (1962) Ms.

3. Lateinisches Proprium „Cantate Domino“ für gemischten Chor (1962) Partitur beim Autor erhältlich

4. Choralmotette „Ich wollt, daß ich daheime wär“ für gemischten Chor (1962) Ms.

5. 3 Motetten für gemischten Chor (1962) UA 1968 Düsseldorf Partitur beim Autor erhältlich

6. „Missa brevis“ für 4-st. gemischten Chor (1963) UA 1968 Frankfurt/Main Partitur beim Autor erhältlich

7. „Missa“ für 3-st. gemischten Chor und Orgel (1963) UA 1968 Düsseldorf Möseler

8. „Christus ist gehorsam geworden“ .. Motette für 4-7 st. gemischten Chor (1964) UA 1967 Wattenscheid Partitur beim Autor erhältlich

9. „Der Mensch lebt und bestehet“ für 4 st. gemischten Chor (1964) UA 1967 Mönchengladbach Partitur beim Autor erhältlich

10. 5 Motetten nach Texten von Isaias: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken“ – „“Alles Fleisch ist wie Gras“ – „So spricht Gott der Herr“ – „Tauet, ihr Himmel“ – „Jubelt ihr Himmel“ für 4-st. gemischten Chor (1964) UA 1968 Düsseldorf Partitur beim Autor erhältlich

11. 2 Motetten „Selig jene Knechte“ und „Freuet euch“ für gemischten Chor (1964) Ms.

12. 2 Liedkantaten für gemischten Chor, Volksgesang und Orgel (1964) Partitur beim Autor erhältlich

13. 5 Geistliche Konzerte für hohe und tiefe Stimme und Orgel (1964) „Lobpreiset den Herrn“ – „Herr, unser Herr“ – „“Fürchte dich nicht“ –

„Ich hatte gehoffet“ – „Psalm 85“ UA 1965 Düsseldorf Partitur beim Autor erhältlich
14. Psalm 50 für 6-8 st. Chor (1965) UA 1968 Frankfurt/Main Partitur beim Autor erhältlich

15. „Die Versuchung Jesu“ für Sprecher, Tenor und 4-8 st. gemischten Chor (1966/1967) UA 1969 Düsseldorf Breitkopf & Härtel

16. 3 Zwölftonmotetten für gemischten Chor (1967) UA 1969 Mannheim Partitur beim Autor erhältlich

17. Deutsches Proprium für gemischten Chor (1967) Ms.

18. „Johannes-Passion“ für 4 st. gemischten Chor (1968) UA 1981 Burscheid Edition Gravis

19. Psalm 150 „Alles, was Odem hat“ für 5 Solostimmen, Bläser, Streicher, Orgel und Schlagzeug (1982) UA 1983 Neuss Edition Gravis

20. „Veni Creator Spiritus“ Pfingskantate für Sopran-und Baß solo, gemischten Chor, 6 Blechbläser (je 3 Trp. und Pos.) und Orgel (1983) UA 1984 Neuss
Edition Gravis

21. „Drei Cantica“ für Sopran, Klarinette und Orgel (1985/86) UA 1988 Düsseldorf Edition Gravis

22. „Ave verum“ – Motette für 5 Vokalstimmen (1991) UA 1991 Neuss Edition Gravis

23. „Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz“ – Motette für vierstimmigen gemischten Chor a cappella (2007) Ms.

 

Weltliche Vokalwerke

1. Vier weltliche Chorstücke für gemischten Chor „Traumliedchen“ – „Welkes Blatt“ – „Sie“ – „Der Fuchs und die Trauben“ (1963) Ms.

2. Fünf Lieder für hohe Stimme und Klavier nach Fabeln von Äsop (1965) Breitkopf und Härtel

3. „Tenebrae“ .. Kantate für Sopran - und Baß solo, Sprecher und Kammermusikensemble (oder Kammerorchester) nach Texten von Else Lasker-Schüler und Ernesto Cardenale (1983) UA 1983 Düsseldorf Edition Gravis

4. „Cantos de amor y desesperacion“ für Baß solo und Kammerensemble (oder Kammerorchester) Text: Pablo Neruda (1985) UA 1986 Witten Edition Gravis

5. „Genesis“ für Baß solo, Schlagzeug (3), Harfe und Streichorchester nach Texten von Dylan Thomas (1990/92) Edition Gravis

6. „Gesänge des Lebens“ für Sopran solo und Kammerensemble nach Texten von Friedrich Hölderlin (1998/99) UA 2000 Siegburg Edition Gravis

7. „Monolog“: Hyperions Schicksalslied (Friedrich Hölderlin) für Baß - Bariton und Kammerensemble (2002) UA 2004 Düsseldorf Edition Gravis

8. „Tombeau“ nach 2 Sonetten von William Shakespeare für Sopran solo und Kammerensemble (2005) UA 2006 Köln Edition Gravis

9. „Vollmond und Zikadenklänge“ 5 Haiku für Sopran solo und Kammerensemble (2006) Ms.

 

Oratorische Werke

1. Requiemfragment für Soli, 2 Chöre und Orchester (1967) Ms.

2. „Psalmentryptichon“ für Soli, Chor, Schlagzeug, Orgel und Kontrabässe (1968/69) UA 1969 Frankfurt/Main Breitkopf & Härtel

3. „La Danse macabre“ Oratorische Szenen für Vokalquartett, Sprecher, gemischten Chor und großes Orchester nach Texten aus dem Baseler Totentanz und Textzitaten verschiedener Dichter (1986/87) UA 1993 Düsseldorf Edition Gravis

 

Instrumentalwerke

Orchesterwerke

1. „Concerto“ in 5 Metamorphosen für Viola solo, Schlagzeug und Streichorchester (1987/2001) UA 2003 Viersen Edition Gravis

2. „Concert symphonique“ für Violine solo und großes Orchester (1988/89) UA 1994 Viersen Edition Gravis

3. „Imaginations“ – Symphonie Nr. 1 für Streichorchster (1990) UA 1993 Viersen Edition Gravis

4. „Metamorphosen“ – Symphonie Nr. 2 über Klangstrukturen von Anton Bruckner für großes Orchester (1990/93) UA 1997 Novosibirsk (Russland) Edition Gravis

5. „Hymnus“ – Symphonie Nr. 3 für Alt solo und Orchester Text: Georg Heym (1995/96) Edition Gravis

6. Symphonie Nr. 4 für großes Orchester (1998/2000) Edition Gravis

7. „Vitraux“ – Symphonie Nr. 5 – Hommage á Marc Chagall – für gemischten Chor und Orchester nach Texten aus der Bergpredigt und der Liturgie (2000/2004) Ms.

8. „Espérances noyées“ – Symphonie Nr. 6 für Sopran solo und Orchester nach Texten von Paul Verlaine, Cyrano de Bergerac und Charles Baudelaire (2005/2006) Ms.

 

Kammermusik

1. Streichquartett Nr. 1 (1966) Ms.

2. Bläserquintett Nr. 1 (1968) UA 1973 Köln (WDR) Edition Gravis

3. Streichquartett Nr. 2 (1969) UA 1971 Köln (WDR) Edition Gravis

4. „Fünf Episoden“ für Flöte, Violoncello und Klavier (1971) UA 1972 Kärnten (ORF) Edition Gravis

5. Streichquartett Nr. 3 „Neun Metamorphosen im Gedenken an Robert Schumann“ (1972) UA 1974 Düsseldorf Edition Gravis

6. „Movimenti“ für 8 Bläser (1973) UA 1975 Düsseldorf Ms.

7. „Passagen“ für Violine, Viola, Violoncello und Klavier (1974) UA 1988 Düsseldorf Edition Gravis

8. Bläserquintett Nr. 2 (1975/76) UA 1988 Viersen Edition Gravis

9. „Transfigurationen” für 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte (1980) UA 1981 Düsseldorf Edition Gravis

10. „Aulophonie“ für 3 Oboen, 2 Oboe (1983) UA 1984 Düsseldorf Edition Gravis

11. „Tre Dialoghi“ für Klarinette und Kammerorchester (1984/85) Edition Gravis

12. „Sieben Facetten“ für Altsaxophon, Bassklarinette, Kontra-Altklarinette und Schlagzeug (1986) UA 1987 Porto (Portugal) Edition Gravis

13. Sonate für 4 Klarinetten (1987) UA 1988 Rotterdam (Niederlande) Edition Gravis

14. Streichquartett Nr. 4 (1989) UA 1990 Bergisch Gladbach Edition Gravis

15. „Caoineadh“ (Totenklage) für Akkordeon und Schlagzeug (1989) UA 1990 Bonn Edition Gravis

16. „Il Tempo passato“ – Musikalische Erinnerungen an ein Fugenthema von Bach für 2 Trompeten, 2 Hörner und 2 Posaunen (1990) UA 1992 Düsseldorf Edition Gravis

17. „Ricordanza“ für Trompete, Posaune und Klavier (1991) UA 1992 Leverkusen Edition Gravis

18. „Lights and Shadows“ für Viola und Klavier (1992) UA 1993 Amsterdam (Niederlande) Edition Gravis

19. „Concertante“ für 10 Violinen und Klavier (1993) Edition Gravis 20. Streichquartett Nr. 5 (1994)UA 1996 Viersen Edition Gravis

21. „Segmenti“ für Oboe, Oboe (1995) UA 1997 Neuss Edition Gravis

22. „Trio misto“ für Klarinette, Violoncello und Klavier (1995) UA 2003 Bochum Edition Gravis

23. „Dreams“ für Saxophon und Klavier (1996) UA 1998 Düsseldorf Edition Gravis

24. „Trois Pièces“ für Violine und Klavier (1998) UA 2001 Düsseldorf Edition Gravis

25. Streichquartett Nr. 6 (1999) UA 2001 Viersen Edition Gravis

26. „Impulse“ für Violoncello und Klavier (1999) UA 2003 Düsseldorf Edition Gravis

27. „Impressions of a musical journey of the heart and the imagination” für Blockflöte (S/A/T/B-1 Spieler) und Querflöte (2000) UA 2001 Düsseldorf Edition Gravis

28. „Gioco per quattro“ für Flöte, Violoncello, Schlagzeug und Klavier (2006) s.

29. Streichquartett Nr. 7 (2007) UA 2009 Neuss (Zeughaus) Edition Gravis

30. Trio I für Oboe, Viola und Violoncello (2007) UA 1.11.2008 Düsseldorf (Tonhalle) Edition Gravis

31. Streichquartett Nr. 1 (1966) Edition Gravis

32. Trio II für Violine, Viola und Violoncello (2007/2008) Ms.

33. Trio III für Klarinette in B (Bassklarinette in B), Klavier und Schlagzeug (2008) Ms.

 

Orgelmusik

1. „Tripartita” für Orgel (1963) Heinrichshofen

2. „Schönster Herr Jesu” – Partita für Orgel (1964) UA 1967 Mainz Heinrichshofen

3. „Präambel und Passacaglia“ für Orgel (1965) Ms.

4. „Da Jesus am Kreuze stund“ – Choraltryptichon für Orgel (1967) UA 1968 Düsseldorf Heinrichshofen

5. 4 Orgelversetten (1969) in: Schweizer Orgelbuch (beim Autor erhältlich)

6. 7 Epigramme über „Veni Creator Spiritus“ für Orgel (1970) UA 1970 Frankfurt/Main Heinrichshofen

7. „Abbreviaturen“ für Trompete und Orgel (1972) UA 1972 Aachen Breitkopf & Härtel

8. „Missa“ in fünf Sätzen für Orgel (1973) UA 1974 Düsseldorf Schwann/Peters

9. „4 Meditationen“ für Posaune und Orgel (1974) UA 1975 Düsseldorf Edition Gravis

10. „Musica spei Clonmacnois“ für 4 Blechbläser und Orgel (1978) UA 1979 Düsseldorf Edition Gravis

11. „Heptameron“ – Sieben Miniaturen für Orgel (1979/80) UA 1980 München Edition Gravis

12. „Crucifixus“ – Fantasia contrapunctica für Orgel (1984) UA 1988 Düsseldorf Edition Gravis

13. „Fünf Visionen” für Oboe, Englischhorn und Orgel (1987/88) UA 1989 Iserlohn Edition Gravis

14. „Gregorianische Versetten“ über das Pfingstmysterium für Orgel (1990) UA 1992 Nürnberg Edition Gravis

15. „Vier Antiphonen“ für Orgel (1996) UA 1998 Düsseldorf Edition Gravis

16. „Tre Canzoni da Salomone“ für Orgel, Schlagzeug und Streichorchester (2001) Ms.

17. Fünf Versetti „Veni sancte spiritus“ für Posaune und Orgel (2003) UA 2004 Köln Edition Gravis

 

Klaviermusik

1. „Hommage á Johannes Brahms“ 3 Stücke für Klavier (1995) UA 1997 Düsseldorf Edition Gravis

 

Dieses Werkverzeichnis ist im Juli 2006 erstellt worden und enthält alle bis dahin entstandenen Kompositionen. aktualisiert April 2008/Ralf Tischer

 

Tonträger:

"Veni Creator Spiritus", 7 Epigramme für Orgel-Solo (Orgelstadt Düsseldorf)

Partita "Schönster Herr Jesu", Meditationen für Pos. u. Orgel; Abbreviaturen für Trompete u. Orgel; Missa f. Orgel-Solo 1973; LP (Robert-Schumann-Hochschule)

Mempro live Viersen CD 1996, Konzertmitschnitt: Streichquartett Nr. 5 1994, Lights and Shadows 1992, Sieben Facetten 1986

 

Schriften

H. Callhoff, Eucharistiefeier. Zeitgenössische Geistliche Musik, in: Musica sacra, Jg. 92, 1972, H.5, S.225-228

H. Callhoff, Überlegungen zur Gestaltung der Passion innerhalb der Karliturgie, in: Musica sacra, Jg.93, 1973, H.1, S.29-37

H. Callhoff, Praktische Überlegungen zu Orgelspiel und Wortgottesdienst, in: Musica sacra, Jg.94, 1974, H.6, S.337-340

P.Frank,/W.Altmann, Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon. T.2:Ergänzungen u. Erweiterungen seit 1937. Bd. 1:A-K. Fortgef. v. Burchard Bulling u.a. 15. Aufl. Wilhelmshaven: Heinrichshofen

Gesch. der kath. Kichenmusik. Hrsg. v. Karl Gustav Fellerer. Bd.2. Kassel u.a.: Bärenreiter 1976

Who is who in arts. Ed. by Otto J.Groeg. Ottobrunn: Who`s Who-Book & Publ. Ges. 1975

J. Dorfmüller, Neue Tendenzen in der Orgelmusik. In: Musik und Kirche, Jg. 45, 1975, H.2, 74-77

H. Musch, Orgelmusik mit meditativer Komponente, Werke von Rolf Löffler u. Herbert Callhoff, in: Musica sacra Jg. 95, 1975, H.2,117-119

H.-J. Schaaf, Herbert Callhoff. Portrait eines katholischen Kirchenmusikers, in: Musik und Altar, Jg. 21, 1969, H.4,180-183

G. Schumacher, Zur Geschichtlichkeit der evangelischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert, in: Musik und Kirche, Jg. 39, 1969, H.5, 218-227

J. Schwermer, Herbert Callhoff 60. Geburtstag in: Musica sacra Juni/Juli 1993

J. Schwermer, La Danse macabre, Oratorium, in: Düsseldorfer Hefte Sept. 1993

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