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| Wie und wo man Schwanzlurche am besten kauft ... |
Molche und Salamander sind an und für sich recht schwer zu bekommen, denn anders als Fische werden sie nur von wenigen Zoogeschäften geführt. Man sollte daher, wenn man sich entschlossen hat, als Anfänger Tiere in einer Zoohandlung kaufen zu wollen, und man nicht weiß, welches Geschäft in der nähe einem hierbei weiterhelfen kann, zunächst einmal die erfolgversprechenden(der Verweis Terraristik in einer Anzeige, z.B. in den Gelben Seiten verspricht gute Chancen) abtelefonieren, um sich entsprechend zu erkundigen.
Besser als der Kauf in einem Zoogeschäft
sollte
aber in jedem Fall der Besuch einer Reptilienbörse, diese finden in
den größeren Städten in aller Regel ein- bis zweimal im
Jahr statt, sein. Termine von Terrarienbörsen findet man auf vielen
Terraristikseiten und auch in Fachzeitschriften
sowie der regionalen Tagespresse.
Hier sollte man eigentlich nicht
nur viel gesündere Tiere finden, es sollten auch mehr Arten
angeboten werden, und der Preis sollte angemessener sein, so daß
es nicht schwerfällen sollte, sich einer kleine Gruppe zuzulegen,
was die Chancen auf eine Vermehrung natürlich erhöht. Auch werden
die Tiere hier meist von einem privaten Züchter verkauft, der ganz
individuelle Tips geben können sollte, und eigentlich auch
gerne seine private Adresse heraus giben müßte/sollte.
Das Ärgerliche ist nur, daß
das, was eigentlich der Fall sein sollte, wenig mit den tatsächlichen
Zuständen auf solchen Börsen zu tun hat: Eine weite Anfahrt lohnt
sich nur selten, denn auf den meisten Börsen werden nur, wenn überhaupt,
sehr wenige Schwanzlurche angeboten, diese dann aber häufig zu horrenden
Preisen!
Mehr Erfolg verspricht da schon die kleine
Börse auf dem jährlich stattfindenden Treffen der AG
Urodela (Schwanzlurche), hier findet man zumindest viele gesunde Molche
und Salamander, häufig auch zu fairen Preisen, oder aber man kann
gegen eigene Nachzuchten tauschen.
Beim Stichwort "Börse" sind auch noch
die zahlreichen Internet-Reptilien-Börsen, auf denen Anbieter, zumeist
kostenlose, Kleinanzeigen hinterlassen können, zu nennen.
Auch auf SalaMol
ist es möglich, Tiere und Zubehör anzubieten bzw. ein Gesuch
aufzugeben, nämlich im Forum!
Es liegt hier natürlich auch im Ermessen
jedes Einzelnen, sich zu überlegen, welche Geschäfte er eingeht!
Ähnlich dem Prinzip dieser Internet-Reptilien-Börsen funktioniert auch das Anzeigenjournal der deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunge e.V. (kurz DGHT). Dieses vierteljährlich erscheinende Heftchen ist das umfassenste seiner Art, jedes Mitglied der DGHT kann hier kostenlos eine Kleinanzeige aufgeben. Auch nicht DGHT-Mitgliedern steht eine Annonce im Anzeigenjournal offen. Der Vorteil dieses Heftchens gegenüber den Börsen im Internet besteht darin, das bei jeder Anzeige der volle Name des Anbieters angegeben ist, was natürlich die Gefahr, "übers Ohr" gehauen zu werden reduziert, auch wenn es nicht vollkommen ausgeschloßen ist. Man sollte aber nach Möglichkeit in jedem Falle die Tiere persönlich beim Anbieter abholen, um sich von den dortigen Haltungsbedingungen zu überzeugen.
Beim Kauf ist zu beachten, daß das
Tier einen generell guten Eindruck macht, nicht abgemagert erscheint, keine
offenen, gar eitrigen Wunden hat, die Augen klar und die Gliedmaßen
unbeschädigt sind.
| Überlegungen
vor
dem Kauf
von unserem Besucher: Ingo Veltum Mein Interesse für Amphibien wurde
schon als Kind durch Fangaktionen im Gebirge geweckt.
Ich denke es ist wirklich wichtig, daß wir unsere Tiere nicht nur gut pflegen, sondern auch erfolgreich vermehren, denn nicht nur bei uns werden Biotope in großem Stil zerstört und der Nachschub an Wildfängen wird auf absehbare Zeit versiegen!! Mein nächster Versuch mit Molchen wird diese Ziele auf jeden Fall erstrangig verfolgen! |
In aller Regel werden die Molche dann entweder
in kleine Plastikbehältnisse, die mit Luftlöchern versehen und
mit einem feuchten Stück Taschentuch oder Küchenpapier ausgelegt
werden, gesetzt, oder aber, wobei ich dies für die bei z.B. grünlichen
Wassermolchen unangebrachtere Lösung halte, sie werden, wie bei
Fischen üblich, in mit Wasser und Luft gefüllte Plastiktüten
gegeben, wo sie jedoch beim Transport permanent hin und her schaukeln,
was sehr stressig für sie sein dürfte.
Lediglich voll aquatile Schwanzlurche,
wie zum Beispiel Axolotl, aber auch Krallenfrösche
müssen wie Fische in einer wassergefüllten Plastiktüte transportiert
werden, denn sie würden sonst sehr rasch vertrocknen.
Beim Transport selber ist darauf zu achten,
das die Tiere weder zu kühl noch zu warm transportiert werden.
Zeitungspapier oder ähnliches leistet
bei der Isolation gute Dienste, bei hohen Temperaturen sollte der Transportbehälter
natürlich möglichst luftig belassen werden.
Zuhause angekommen(einen Transport von
bis zu 11/2 Stunden überstehen die Tiere ohne Probleme), werden sie,
wenn sie in einer Tüte(siehe oben) transportiert wurden zunächst
mitsamt der noch geschlossenen Tüte in das Beckenwasser getaucht,
nach ungefähr 15 min hat sich die Temperatur dann angeglichen, die
Tiere können in ihr Becken entlassen werden.
Bei Tieren aus der Plastikbox, werden
diese zunächst auf den Landteil ihres Beckens(ein Stück Korkrinde
o.ä.) gesetzt, die Tiere können dann wählen, ob sie ins
Wasser gehen, oder vielleicht doch noch an Land bleiben wollen.
Wenn man neue Tiere erworben hat, so empfiehlt
es sich, die Neuankömmlinge nicht direkt in ein Becken, das schon
besetzt ist, bzw. in ein aufwendig gestaltetes Schauterrarium, zu setzen.
Die Gefahr, daß die Tiere eine Krankheit
mit sich herumschleppen ist viel zu groß, auch wenn sie einen gesunden
Eindruck machen, sollte man sie für einige Wochen gesondert in einem
nur kärglich eingerichteten Quarantäneterrarium pflegen. Näheres
zur Quarantäne findet sich demnächst hinter den Link >>Krankheiten<<
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