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Lambliasis
Eine Darminfektion mit den Darmparasiten Lamblien ist weiter verbreitet als viele, auch Ärzte, wissen. In Ländern mit schlechteren Hygienestandards sind bis zu 50 Prozent der Bevölkerung betroffen. Aber auch in Mitteleuropa ist dieser Darmparasit weit verbreitet. Bei Patienten mit lang anhaltenden Magen-Darmbeschwerden finden sich Lamblien bei genauer Untersuchung recht häufig. Leider sind die bisher üblichen Labormethoden recht unsicher. Neue Methoden sind jedoch verfügbar. Als Zwischenwirte der Lamblien dienen Tiere und Haustiere. So sind gerade Tierhalter, aber auch Kinder besonders gefährdet. Es kommt zu langdauernden, oft monate- und jahrelangen Bauchschmerzen. Diese sind recht uncharakteristisch. Bei solchen Beschwerden sollte man auch an die Lambliasis denken. Die Behandlung einer Lamblieninfektion wir üblicherweise mit einem Antibiotikum, dass auch gegen bestimmte Parasiten wirkt durchgeführt: Metronoidazol. Sie ist teilweise recht schwierig, da auch andere Familienmitlgieder oder Haustiere mit betroffen sind und eine Reinfektion stattfinden kann. Wenn also die Therapie zunächst nicht wirkt sollte dies immer bedacht werden und auch die Kontaktpersonen iund Haustiere (bes. Hunde sind oft betroffen) mit untersucht und ggf. behandlet werden.
Letzte Änderung am 14.02.1999 |
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