Stand-by-Medikation der Malaria

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Neben dem allgemein Schutz gegen Insekten spielt die medikamentöse Malariaprophylaxe eine sehr wichtige Rolle. Durch eine vorbeugende Medikamenteneinnahme kann das Risiko für eine Malaria deutlich verringern, leider gibt es jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. In Regionen mit Resistenzen sollte deshalb eine therapeutische Dosis eines Reservemittels als sogenanntes „Stand-by"-Medikament mitgeführt werden.

Bei unklarem Fieber und Verdacht auf eine malariaerkrankung sollte dann unverzüglich eine notfallmäßige Selbstbehandlung oder „Stand-by"-Behandlung begonnen werden. Dies ist jedoch nur eine Notfallmaßnahme. Sobald möglich sollte man einen Arzt aufsuchen. Im Allgemeinen sollte zur notfallmäßigen Selbstbehandlung Mefloquin (Lariam) mitgeführt werden. Bei Reisen in Gebiete ohne Chloroquinresistenz ist eventuell auch Chloroquin ausreichend. Nur in Ausnahmefällen sind andere Medikamente möglich.

Alternative Mittel werden weiter entwickelt.

Grundsätzlich muss man feststellen, dass keine Malariprophylaxe einen 100%tigen Schutz bieten kann. Bei unklarem Fieber sollte man sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben oder, falls dies nicht möglich ist eine Stand-by-Medikation beginnen.

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Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Auch für Anregungen und weitere Informationen bin ich dankbar.

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© by Andreas Kaunzner, Arzt - (AOL: AKaunzner)
Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit keine Gewähr.
Letzte Änderung am 20.02.1998