Auf
einem Felssporn, wenige Kilometer östlich von Rennes le Chateau
gelegen, befinden sich die Überreste des Châteaus
Blanchefort (Bild links). Den Namen erhielt die
Burg auf Grund der Farbe des steilen Felskegels.
Felsspalten und Höhlen durchziehen den von Höhenwinden
umtosten Felsgipfel. Von dem einstmals
vorhandenen Familiensitz der Blancheforts ist nur noch wenig
erhalten An einem einzelnen Fundament schließt sich der Überrest eines Bauwerkes mit einem
Steinbecken an (Bild
links). Möglicherweise handelt es sich hierbei um
die Überreste einer Zisterne. Von den Überresten eines Turms,
auf der Spitze des Felsens,
haben sich nur noch Fundamente erhalten. Wie aus einem Adlernest
fällt der Blick von hier ungehindert auf Rennes le Château.Die
Ursprünge der Burg sollen auf die Westgoten zurückgehen, die
den Felsgipfel erstmalig befestigt haben sollen. Später
siedelten hier die Blancheforts, die die Anlage ausbauten. 1119
sollte die Burganlage, nach einer Weisung von Papst Calixte
II., in den Besitz der Abtei von
Alet les Bains übergehen. Der bewaffnete
Widerstand von Bernard Blanchefort ließ diese Aktion jedoch
scheitern. Wenige Jahre später soll Bernard de Blanchefort ein
Dorf (Réna), sowie die Bergwerke im Cardou und
Blanchefort den Templern übertragen haben. Die Templer sollen
dann deutsche Bergarbeiter in diesem Dorf, isoliert von dem
Rest der Bevölkerung, untergebracht haben, die die Aufgabe
hatten, Teile eines Westgotenschatzes einzuschmelzen, um ihn
dann im Bereich des Blancheforts zu vergraben (parallel
dazu siehe la Jacotte). Im 18. Jahrhundert wird
unter Roger de Blanchefort die Burg zerstört und seine Güter
werden beschlagnahmt.
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| Mine
zwischen Roque Negre und Blanchefort
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Hier
befindet sich eine schwer zugängliche alte Mine (Bild links)
an dem
steilen Berghang. Die Position ist leicht zu beschreiben. Nach
der Abzweigung von Couiza nach Bains überquert man eine
Brücke. Nach der Brücke liegt auf der linken Straßenseite ein
Klärwerk. Das Auto hier abstellen. Dann 100 m weiter auf der
rechten Seite der Schneise dem Berg hinauf. Dem gespannten
Drahtseil folgen. Am Ende der Schneise etwa 100 m in gerader
Verlängerung befindet sich die Mine. Die Mine wurde in der
Vergangenheit (von de Sede) auch als Goldmine bezeichnet. Leider
ein Irrtum! In der Kammer, am Ende des Stollens fanden wir an
einer Seitenwand eine Ader mit extrem feinen Schwefelkies,
der bei der ersten Betrachtung den Eindruck einer Goldader
vermittelte. Bei genauerer Betrachtung unter dem Mikroskop,
wurde der Unterschied allerdings schnell klar. Kleine, feine
Kristalle ließen keinerlei Zweifel aufkommen. Die sogenannte
Goldmine ist eine weitere Legende um den Mythos von Rennes le
Chateau.
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Ein etwa 15 Meter tiefer Schacht
(Bild links) wird vom Hang
durch einen steil abfallenden Stollen geschnitten (Zugang Bild
links und Bild oben). Etwa drei
Meter über der Sole des Schachtes mündet der Stollen in den
Schacht ein. Die Neigung des Zugangsstollens nimmt in Richtung
Schacht stetig zu! Am Grund des Schachtes führen dann 2
gegenüber liegende Stollen weiter in den Berg. Doch
Vorsicht! Einer der Stollen liegt direkt unter dem
Zugangsstollen. D.h. wenn man sich aus der Mine hinausbegeben
will, kann man nicht direkt an der Schachtwand hinauf klettern.
Hier befindet sich nämlich der Stollen zu der Kammer! Auch beim
Einstieg zur Mine muss diese Stelle umklettert werden oder man
geht das Risiko ein, die letzten Meter zu springen. Von einer
Begehung der Mine wird ausdrücklich abgeraten!
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