3. Geschichtliche, gesellschaftliche und psychologische Grundlage der Rastafari-Religion

Rastafarianismus ist eine vergleichsweise junge Religion. Ihr Beginn wird auf die Jahre nach 1930 datiert, doch ihr Ursprung liegt in dreierlei Hinsicht weiter zurück: Rastafarianismus stützt sich symbolisch auf die anglikanische Bibel, spirituell auf west-afrikanische Religionen und psychologisch auf die Erfahrungen der afrikanischen Sklaven, die seit dem 15. Jhd. von Afrika verschleppt und nach Amerika gebracht wurden.

3.1. Geschichte der Einwohner Jamaikas

Jamaika (Xaymaca = Land aus Holz und Wasser; auch: Chaymaka = wohl bewässertes Land) wurde 1494 von den Spaniern durch Kolumbus erobert. Die Ureinwohner, die Arawak, waren eine friedliche Stammesgesellschaft, die ungefähr 700 v. Chr. aus den Guayanas einwanderte. Sie waren hauptsächlich Bauern und pflanzten Süßkartoffeln, Mais und Tabak an. Das Wort "Tobacco" ist abgeleitet aus dem Arawak-Ausdruck für die von ihnen benutzte zweistielige Nasenpfeife. Es heißt, sie lebten in Stammesorganisationen zusammen, denen Privateigentum an Produktionsmittel fremd waren. Die Arawak, die sich noch nicht von einem Angriff der Carib-Indianer erholt hatten, konnten den Spaniern nichts entgegensetzen. Sie wurden versklavt und bereits wenige Jahrzehnte später ausgerottet. Der größte Teil der männlichen Bevölkerung wurde getötet, ein Teil der Gefangenen als Sklaven auf dem Markt von Sevilla verkauft. Eingeschleppte europäische Krankheiten taten ihr Übriges.

1517, 23 Jahre nach der spanischen Eroberung begannen die Spanier aus Arbeitskräftemangel afrikanische Sklaven auf die Insel zu holen. 1611 wurden erstmals mehr schwarze als weiße Einwohner gezählt (695:523). Von den 1.510 Einwohnern waren gerade mal 74 Aruak. Als die Spanier kein Gold fanden, verlegten sie sich auf die Landwirtschaft und bald war Jamaika die Versorgungsbasis für die spanische Armee auf Kuba und in Nordamerika.

1670 wurde Jamaika, nach zwanzig Jahren Krieg, von den Spaniern offiziell an die Briten übergeben, die ihre eigenen Sklaven importierten.

3.1.1. Der Sklavenhandel

Sklaventransport

Durch die völlige Vernichtung der Urbevölkerung waren die Spanier auf Sklavenimporte angewiesen. Doch aufgrund der Aufteilung der Welt durch den damaligen Papst war Afrika den Portugiesen zugeteilt und Spaniern war es nicht erlaubt mit ihnen Handel zu treiben. Hier halfen die Briten: Sie übernahmen als Lieferant den Transport afrikanischer Sklaven in die Karibik. Dies war ein Arm des sog. Dreieckshandels: Aus Großbritannien transportierten Schiffe Rum, Cognac, Perlen, Nippes, Eisen- und Kupferwaren, Gewehre und Schwerter nach Afrika, wo sie mit großem Gewinn verkauft und/oder gegen Sklaven ausgetauscht wurden. Von der afrikanischen Küste aus stachen die Schiffe, beladen mit Sklaven in Richtung Südamerika oder Karibik in See. An den Bestimmungshäfen wurden die Sklaven verkauft und die Schiffe mit Zucker, Tabak, Kaffee, Kakao, Baumwolle usw. gefüllt, um damit zurück nach Großbritannien zu fahren. Die Profite bildeten die Hauptquelle der Kapitalakkumulation in Großbritannien und ermöglichten die industrielle Revolution so überhaupt erst.

Die Afrikaner, die in Jamaika verkauft wurden, stammten vor allem aus den Gegenden

  • Fante und Dahomey aus dem Königreich Ashanti (nördliche Goldküste),
  • Mamprussi, Dagomba, Nankasi aus Zentral-Guinea,
  • Oyo, Benin aus dem Niger-Delta sowie
  • Ibos, Coromantee aus Zentral-Nigeria.

Sklavenauktion

Da die Ware "Sklave" billig war, brauchte man nicht besonders auf sie zu achten. Schätzungen gehen von einer "Verlustquote" pro Transport von 25-40% aus. Trotz dieser Verluste schüttete die Royal African Company, die zeitweilig das Monopol im Sklavenhandel besaß, Dividenden von 300% aus.

Nach kurzer "Mästung" wurden die Sklaven auf dem Sklavenmarkt zur Schau gestellt und nach dem Verkauf mit dem Brandzeichen ihres neuen Besitzers versehen. Ein Drittel der Sklaven überlebte die ersten drei Jahre in Gefangenschaft nicht. Schätzungen gehen davon aus, daß ca. 15 Mio. Afrikaner in Amerika verkauft worden sind. Die demographische Wirkung auf Afrika war jedoch noch größer: Der afrikanische Kontinent soll aufgrund des Sklavenhandels zwischen 40 und 100 Mio. Menschen verloren haben.

3.1.2. Entlaufene Sklaven: Die Maroons

Fast zeitgleich mit dem Eintreffen der ersten Sklaven begann auch der Widerstand. Entflohene Sklaven bildeten Rebellen-Kommunen. Man nannte sie Maroons (Cimarrones, Spa.: - Mustang, wildes Pferd, dies war die ursprünglicheBezeichnung für entlaufene Sklaven.).

Die Geschichte Jamaikas ist über mehrere Jahrhunderte die Geschichte einer Kette von Sklavenaufständen. Zu Beginn des 18. Jhd. vereinten sich verschiedenen Maroon-Gruppen und zwangen die Briten an den Verhandlungstisch. In einem Friedensvertrag von 1739 garantierten sie den Maroons Freiheit und Land, wenn sie als Gegenleistung entlaufene Sklaven auslieferten. Die Annahme des Vertrages schwächte den Widerstand eine Zeitlang. 1760 brach der Aufstand der Coromantee los, der die Tötung aller Weißen und die Schaffung eines schwarzen Königreiches zum Ziel hatte. 1795 brach der nächste große Aufstand aus, der erst nach 8 Monaten und 5.000 toten britischen Soldaten beendet werden konnte.

Die Maroons existieren bis in die Gegenwart: Obwohl ihre Zahl nur ca. 7000 beträgt, bilden sie eine Nation in der Nation. Sie sind die eine Seite der jamaikanischen Entwicklung: ab 1830 entwickelte sich parallel zur euro-jamaikanischen Gesellschaft langsam auch eine afro-jamaikanische Gesellschaft.

Heute verachtet der wahre Maroon die mit dem Tourismus einziehende Kommerzialisierung des Lebens. Er "wählt die Insulation in einer grundsätzlich afrikanischen Umwelt und hat wenig Kontakt mit der westlichen Welt".

3.1.3. Von den Sklavenaufständen ins 20.Jahrhundert

Daß der Widerstand der Schwarzen auf Jamaika solch eine Intensität und Kontinuität gehabt hat, wie auf keiner anderen Insel, liegt zum einen an dem deutlich zugunsten der Schwarzen ausgeprägten Verhältnis zu Weißen (10:1). Zum anderen war unter der schwarzen Bevölkerung ein großer Prozentsatz neu angekommener Afrikaner enthalten, deren Widerstandskraft noch relativ ungebrochen war.

Paul Bogle

Der letzte große Sklavenaufstand fand kurz vor der Abschaffung des Sklavenhandels im Jahr 1831 statt. Viele der nun freien Sklaven zogen in die nahezu unbewohnten Hügelländer im Inneren Jamaikas. Doch auch das führte zu Auseinandersetzungen mit der Staatsgewalt. Nach dem Niedergang der Zuckerfarmen stieg der Preis für Land so enorm, daß die Siedler, die kein juristisches Recht auf den von ihnen bewirtschafteten Boden erkaufen konnten, ihr Land verlassen sollten. Ein Aufstand unter der Führung Paul Bogles wurde niedergeschlagen durch den Hunderte von Bauern hr Leben lassen mußten.

1865 wurde Jamaika als Kronkolonie der direkten Regierungsgewalt Londons unterstellt, da die britische Regierung der Auffassung war, daß die Jamaikaner nicht in der Lage seien, das Land zu regieren und Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts begann für Jamaika ein neues Kapitel der Abhängigkeit: Die US-amerikanische United Fruit Company begann die Bananenproduktion auszuweiten, und hatte 1910, nach zwei verheerenden Mißernten durch Wirbelstürme, fast das totale Monopol in diesem Bereich der Landwirtschaft. In den 30ern zog sich die Firma nach der Vernichtung der gesamten Ernte durch eine Krankheit aus Jamaika zurück.

Ab 1918 gab es verstärkt Streiks: Landarbeiter der Bananenplantagen, Dockarbeiter und Eisenbahnarbeiter streikten für höhere Löhne und gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen. Doch aufgrund mangelnder gewerkschaftlicher Erfahrung erreichten die Streikenden nicht allzuviel.

Die Folgen der Weltwirtschaftskrise brachen auch über Jamaika herein: 1935 waren ca. 10% der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos und die Hälfte galt als unterbeschäftigt.

3.2. Geistige Sklaverei und die Entstehung "schwarzer" Religionen auf Jamaika

Aber auch wenn die Sklaverei abgeschafft wurde, so existiert sie für viele in einer "kultivierten" Form immer noch: So fordert Bob Marley in seinem "Redemption-Song" auf der LP "Uprising": "Emancipate yourself from mental slavery!" Befreie dich von der geistigen Abhängigkeit.

"Die Zeit ist gekommen, in der die Jugend begreifen muß, daß wir als Sklaven aus Afrika verschleppt worden sind. Heute haben wir die Ketten nicht mehr an den Füßen, sondern an unserem Geist, und das führt dazu, daß wir glauben wir könnten uns nicht selbst regieren und unsere Kultur als Afrikaner bewahren"
(Ras de Silva in: Michels P.: Rastafari, 1979 zit. nach Deutscher Volkshochschul-Verband e.V., 1983)

Die Wurzeln dieser geistigen Abhängigkeit reichen zurück bis in die Anfänge des Sklavenhandels: Die Sklaven wurden damals aus hochorganisierten Staatswesen gerissen, deren Lebensstandard vergleichbar mit dem eines Mitteleuropäers war. Auf den Sklavenschiffen wurden die Afrikaner, die aus verschiedenen Gesellschaften stammten und somit verschiedene Sprachen sprachen, zusammengepfercht. Eine Gemeinschaft, die auf dem Austausch von Information verbaler Art beruht und daher ihre Stärke entwickelt, konnte gar nicht zustande kommen. Plantagenbesitzer bestellten ganz bewußt Sklaven aus verschiedenen Herkunftsregionen Hinter dieser "Sprachverwirrung" steckt ein Zwangssystem, das es den Europäern erst ermöglichte, den Sklaven nicht nur ihre Freiheit sondern auch ihr afrikanisches Bewußtsein zu rauben. Das Ziel – die Zersplitterung der Sklaven untereinander - war erreicht.

Aus der Notwendigkeit heraus entwickelte sich so die Pidgin-Sprache der Sklaven, denn diese waren darauf angewiesen, die Befehle ihrer "Herren" zu verstehen, um Bestrafung zu vermeiden. Daraus entstand später das jamaikanische Creole-Englisch. Das Englisch der Weißen stellt die Grundstruktur, die bei weitem meisten Worte und Großteile der Grammatik. Dazu kommen afrikanische Ausdrücke, Wörter, Satzstruktur und die alles dominierende Intonation. Dann ist da auch noch Spanisch dabei von den ersten Besatzern Jamaikas überhaupt und in späterer Zeit kamen noch Elemente anderer Einwanderersprachen dazu, z.B. Indisch und Chinesisch. Und plötzlich waren die Weißen nicht mehr in der Lage, die Sprache zu verstehen.....

Unter den Bedingungen der Ausbeutung und Unterdrückung konnten die Sklaven nur wenige Elemente ihrer Kultur erhalten. Diese stammen größtenteils aus der religiösen Tradition der Afrikaner, etwa Spiritualismus, Tanz, Musik, Intonation und Rhythmik der Sprache. Eine reine Form afrikanischer Religion war der Obeah-Kult, eine schon mehr kreolisierte der Myal-Kult, aus dem sich eine Reihe weiterer Sekten entwickelten.

3.2.1. Afrikanische Einflüsse auf die Religionen Jamaikas

Das Wort "Obeah" kommt von Twi (Obayi = Zauberer): Der Zauberer oder Obeahmann verhängt oder verkauft Zauber an Klienten und bedient sich dabei auch der Geister oder Schattenseelen, "Duppies", von Verstorbenen. In Timothy Whites Biographie von Bob Marley beschreibt er einen Kampf Bobs und Ritas mit einer Schattenseele. Dies ist also bis heute durchaus ein Element des jamaikanischen Lebens. Zwar gesetzlich verboten, wird Obeah auch heute noch praktiziert.

Zur Unschädlichmachung des Zaubers des Obeah dient das Gemeinschaftsritual Kumina, das in Form des ekstatischen Tanzes vollzogen wird. Das Wort stammt ebenfalls aus dem Twi (akom-ana = Besessen von einem Ahnen). Im Zustand des Besessenseins, myal, durch den Geist eines Ahnen, erhält das Medium Auskunft zu konkreten Fragen. Der Myalismus gilt als die erste jamaikanische Religion, die nach klassischen afrikanischen Vorbild geformt ist. Er trat von den 60ern des 18. Jhd's bis zu den 60ern des 19. Jhd's als eine panafrikanische religiöse Gesellschaft zum Schutze der Sklaven gegen europäische Zauberei auf.

Allen gemein ist der Glaube an eine Welt der Geister und Götter, mit denen man in kultischen Zeremonien kommunizieren kann. Durch Trommeln und Tanz bis hin zur Trance gelangt man in den Kontakt zu den Göttern.

Das Zelebrieren der Volksreligionen gab den Sklaven eine kulturelle Identität und die Kraft zum Widerstand.

3.2.2. Christliche Einflüsse auf die Religionen Jamaikas

Die Church of England, die mit den Plantagenbesitzern nach Jamaika kam, weigerte sich ihre Religion mit den Sklaven - Menschen "niederer Rasse" - zu teilen, so daß an der Stelle der etablierten englischen Kirche die Sekten der Moravianer (1734), Methodisten (1736), Baptisten (1783) und Presbyterianer (1823) Interesse bei den Sklaven fanden. Sie wurden von der Sklavenhaltergesellschaft als bedrohlich angesehen und aufs schärfste verfolgt.

Reverend Absalom Jones

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts begannen die ersten Prediger - Schwarze - die christliche Lehre zu verkünden. Ihnen folgten 20 Jahre später eine große Zahl europäischer Missionare. Allerdings gelang es diesen nicht, die afrikanische Religion vollständig zu ersetzen. Es kam zu Mischformen, die entweder mehr afrikanisch oder mehr christlich waren.

Da die etablierten Religionen traditionsgebunden und konservativ bis hin zur Rigidität sind, konnten diese nicht die Religion der leidenden Massen sein.

Mit George Liele und Moses Baker trafen 1783 die ersten schwarzen Prediger aus Nordamerika ein. Sie begründeten die erste schwarze Kirche "Native Baptists" und schufen eine Einrichtung für schwarze Kinder. Entscheidend für ihren Erfolg war die Verknüpfung der christlichen Botschaft mit afrikanischer Spiritualität. Sie rückten die Taufe mehr in den Mittelpunkt: Das Untertauchen in den Flüssen, in denen nach afrikanischer Auffassung die schützenden Geister zu Hause sind. Konsequenterweise wurde Johannes der Täufer Jesus übergeordnet.

3.2.2.1. Äthiopianismus

1860/61, zwanzig Jahre nach Abschaffung der Sklaverei fand eine weitere religiöse Bewegung viele Anhänger auf Jamaika: The Great Revival (Die große Erweckung). Einige schwarze Priester, die heimlich schreiben gelernt hatten, da die Schwarzen bewußt in Unbildung gehalten wurden, vertieften sich in das einzige ihnen zugängliche Buch: die Bibel. Sie entdeckten die kulturelle Bedeutung des alten Ägyptens und Äthiopiens und aus ihrer völlig neuen Bibelauslegung, die den Bedürfnissen der Schwarzen gerecht wurde, entstand der Äthiopianismus als religiös-politische Bewegung.

Doch der Äthiopianismus reicht weiter zurück: Bereits Ende der 80er Jahre des 19. Jhd. hatte der Methodistenpfarrer Mangena Mka Mokone seine "Äthiopische Kirche" gegründet, aber der Äthiopianismus als Denkweise ist gewiß noch älter.

Die Symbolkraft Äthiopiens entstand im Umgang mit der Bibel, die nach Ansicht des schwarzen Theologen F.S. Roades mehr als 80 Verweise auf Schwarze enthält, was aus seiner Sicht beweist, daß Gott ein Gott der schwarzen Völker ist.

Die äthiopischen Christen sagten, daß hier die Prophetie Davids erfüllt wurde: "Äthiopien wird seine Hände erheben und Gott entgegenstrecken". Also sagen sie, daß sie die ersten Christen der Welt waren. Für die Einstellung der Europäer zu den Schwarzen sind jedoch die Einstellungen der Kirchenväter Ambrosius und Hieronymus maßgeblich, die in Äthiopia den Inbegriff der Sünde sehen.

So der italienische Jesuit Jorge Benci 1705, der Hieronymus als Zeugen anführt, welcher sagt, "daß man in den Heiligen Schriften nicht irgendwelche Sünder Äthiopier nennt, sondern die, die von der schwarzen Farbe aller Laster befleckt sind".

"Wie die Sünde ursächlich für die schwarze Körperfarbe verantwortlich ist, so begründet sie auch die Sklaverei, war doch Kanaan nach Gen 9, 18-27 [King James Bible] der erste Sklave überhaupt."
"Der erste", so argumentiert Kirchenvater Ambrosius, "der wegen seiner Schuld den Namen eines Sklaven erhielt".

Sowohl der Äthiopianismus wie auch das alte Testament beeinflußten den Glauben der Sklaven, denn die äthiopischen Verweisungen in der Bibel, die den schwarzen Menschen in einem würdigen und humanen Licht zeigen, konnte den Sklaven nicht nur als eine Quelle des Trostes dienen, sondern die Bibel war zudem ihre einzige Quelle, um etwas über Afrika zu erfahren.

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