Förderkreis
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In der damaligen Zielsetzung stand zunächst die Sicherung der vorhandenen Bauten, Maschinen, Gerätschaften und Dokumente im Vordergrund, da durch Diebstähle und mutwillige Zerstörungen bereits schwerwiegende Schäden eingetreten waren. Der Begriff "Industriedenkmal" mußte der Öffentlichkeit erst bewußt gemacht werden, da der Wert der vorhandenen Anlagen und ihre geschichtliche Bedeutung in der Bevölkerung, der Verwaltung und den politischen Gremien zunächst vielfach nicht erkannt wurde. Als wesentliches Ziel wurde die Erhaltung der gesamten Anlagen als Industriedenkmal und die Errichtung eines Salinenmuseums auf dem alten Salinengelände angesehen.
Bereits 1983 legte der Förderkreis eine Broschüre mit dem Titel "Das Industriedenkmal Saline Lüneburg - Planungen für ein Salzmuseum von europäischem Rang" vor, die über die Forderung nach bloßer Erhaltung der vorhandenen Anlagen hinausging und die Grundlagen für den Aufbau des Deutschen Salzmuseums bildete. Diese Ziel fand auch Eingang in die Satzung: "Darüber hinaus strebt der Verein den weiteren Ausbau des Museums zu einem "Deutschen Salzmuseum" von überregionalem Rang an.
Mit Abschluß der Aufbauphase des Deutschen Salzmuseums wandelte sich der Förderkreis von seiner ursprünglichen Funktion als Bürgerinitiative zum Erhalt der Salinenanlagen zum Betreiber eines Museums mit europäischer Bedeutung. Ein großer Teil der Sammlungen befindet sich im Eigentum des Förderkreises. Der wissenschaftliche Leiter des Museums ist laut Satzung zugleich Schriftführer des Förderkreises.
Am 08. Februar 1999 hat der Förderkreis einen neuen Vertrag mit
der Stadt Lüneburg abgeschlossen.
Dem Museum wird jährlich ein festes Budget zur Verfügung
gestellt, welches vom Museum selbständig verwaltet wird.
Am 11. Februar 1981 gründete sich der Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg, der dementgegen das Ziel verfolgte, die Salinengeschichte am Ort der Produktion und mit Hilfe der vorhandenen Anlagen zu zeigen. Ein Umdenken setzte ein, das in Bemühungen mündete, die Saline als Denkmal mit besonderer nationaler kultureller Bedeutung anzuerkennen.
Ende 1982 erhielt die Stadt Lüneburg durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit den Eigentümern des Geländes das Recht, in den Gebäuden der ehemaligen Saline ein Museum oder eine Dokumentationsstätte einzurichten.
1983 legte der Förderkreis sein Konzept zum Ausbau des Industriedenkmals Saline Lüneburg vor. Am 27.10.1983 beschloß der Rat der Stadt Lüneburg, das Industriedenkmal Saline Lüneburg als kommunale Aufgabe zu errichten. Mit Mitteln der Bezirksregierung Lüneburg und durch Arbeitsleistungen des Förderkreises wurde 1983/84 das Siedehaus soweit hergerichtet, daß die ehemaligen Büros, Sanitär- und Werkstatträume wieder genutzt werden konnten.
In den Jahren 1985 bis 1987 wurde der Eselstall mit Mitteln des Landes Niedersachsen und des Bundesverwaltungsamtes abgetragen und neu aufgebaut, wobei der Förderkreis die erforderlichen Komplementärmittel durch Arbeitsleistungen erbrachte.
1986 hatte das weitgehend noch im Aufbau befindliche Museum bereits 15000 Besucher.
1987 wurden die restlichen Arbeiten in dem für das Museum zur Verfügung stehende Teil des Siedehauses durch Mittel der Stadt Lüneburg und Arbeitsleistungen des Förderkreises durchgeführt.
Am 16. Juni 1988 beschloß der Rat der Stadt Lüneburg, den Betrieb des Museums dem Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg - Deutsches Salzmuseum e.V. zu übertragen. Der Förderkreis betreibt das Museum in eigener Verantwortung und in eigenem Namen. Die Stadt stellt ab 01.01.1989 das für den Betrieb erforderliche Personal und trägt die laufenden Betriebskosten. Obwohl noch nicht offiziell eröffnet, hatte das Museum 1988 bereits 33000 Besucher.
Am 9. September 1989 wurde das Deutsche Salzmuseum mit einem großen Museumsfest offiziell eröffnet. Im Jahr seiner Eröffnung hatte das Museum bereits 54000 Besucher.
1991 erhielt das Deutsche Salzmuseum den Preis des Europarates.
Im Jahr 2000 wurde das Museum völlig neu konzipiert. Der
Eingangsbereich des Museums wurde umgestaltet und der Kassenbereich und
Museumsshop wurden besucherfreundlich erweitert. Dort wird Informatives,
Alltägliches und Kurioses
zum Thema Salz angeboten.
Auch die Dauerausstellung wurde neu aufgestellt. Das Konzept des "hands
on museum" wurde konsequent weitergeführt,
aber den Anforderungen des neuen Jahrtausends angepasst.
Mindestens einmal im Jahr findet die Mitgliederversammlung des Vereins statt, in der jedes Mitglied eine Stimme hat. Die Mitgliederversammlung wählt vier der fünf Vorstandsmitglieder jeweils auf die Dauer von 2 Jahren. Der wissenschaftliche Leiter des Museums ist automatisch als Schriftführer Mitglied des Vorstandes.
Vorstandsmitglieder des Förderkreises Industriedenkmal Saline Lüneburg / Deutsches Salzmuseum e.V.:
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Mitglieder des Förderkreises haben bei gemeinsamen Veranstaltungen der Lüneburger Museen freien Eintritt.
Mitglieder des Förderkreises erhalten Preisnachlässe beim Erwerb von Publikationen des Deutschen Salzmuseums.
Der satzungsgemäße Jahresbeitrag beträgt zur Zeit 25,-€.
Der Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg / Deutsches
Salzmuseum e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich
absetzbar.
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© Deutsches Salzmuseum
Stand: 24.01.05