"Die Technik soll entwickelt werden, um dem Geist der Musik zu dienen, auf daß der virtuose Musiker den Komponisten als den Schöpfer der Musik am höchsten ehren solle." (Clara Schumann)
Technik und Virtuosität im Dienste des Komponisten, diese Maxime Clara Schumanns ist der Leitgedanke des Concours Clara Schumann, der erstmals 1994 im Rahmen des 5. Schumannfestes in Düsseldorf ausgeschrieben wird und dem weitere in unregelmäßigen Abständen folgen sollen. Der nächste Wettbewerb findet vermutlich 2006 statt.
Mit Düsseldorf, dem Austragungsort des Wettbewerbs, ist Clara Schumann sowohl in künstlerischer als auch in biographischer Hinsicht eng verbunden: Nahezu sechs Jahre lang lebte sie mit ihrer Familie in dieser Stadt am Rhein, wo sie in vielen, von Robert Schumann geleiteten Konzerten solistisch auftrat, aber auch in zahlreichen Kammerkonzerten als Partnerin am Klavier mitwirkte.
Das außerordentlich große Repertoire dieser bedeutenden Pianistin, die über sechzig Jahre hindurch das europäische Konzertleben des 19. Jahrhunderts entscheidend prägte und interpretatorische Maßstäbe setzte, umfaßte Klavierkonzerte von Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Schumann und Brahms sowie ein breites Spektrum an solistischer Klaviermusik, in dem Kompositionen von J. S. Bach, Beethoven, Schumann und Brahms eine herausragende Stellung einnahmen.
So werden denn auch die Werke dieser Komponisten vorzugsweise im Programm des Wettbewerbs vertreten sein.
An diese Tradition, in der sich werktreue Interpretation und Sinngebung zu hoher Musikkultur verbinden, möchte der Concours Clara Schumann anknüpfen und jungen Pianisten aus aller Welt ein Podium künstlerischer Bewährung bieten. Gleichzeitig möchte der Wettbewerb einen Beitrag zur weltoffenen Begegnung von jungen Nachwuchskünstlern leisten.
Dr. Gisela Schäfer
1. Concours Clara Schumann 1994
2. Concours Clara Schumann 1997
3. Concours Clara Schumann 2000
Zurück zu Veranstaltungen