DER FRIEDHOF Der Friedhof in 29553 Bienenbüttel Gräber bepflanzen und pflegen
Pflegeaufträge durch den Friedhofsgärtner

Zahlreich Gründe können dazu führen, dass eine selbständige und fortlaufende Pflege des Grabes nicht selbst durchgeführt werden kann. Für diese Fälle bieten wir eine spezielle Dienstleistung an, die autorisiert und nach friedhofsgärtnerischen Aspekten durchgeführt wird: DIE DAUERGRABPFLEGE.

Zu diesem Zweck können Sie mit uns einen Vertrag abschließen. Mindestlaufzeit ist hier ein Jahr, die sich immer wieder um ein Jahr verlängert - wenn Sie es wünschen. Für eine längere Laufzeit (5, 10 oder 20 Jahre) können Sie bei Ihrer Kirchengemeinde das nötige Geld auf einem Treuhandkonto einzahlen. Das wird dann von der Treuhandgesellschaft oder Genossenschaft verwaltet. Erwirtschaftete Zinsen dienen zum Auffangen von Preissteigerungen und unvorhergesehenen Leistungen im Verlaufe der Vertragsdauer. Außerdem kontrollieren die Gesellschaften, ob der Vertragspartner >>Friedhofsgärtner<< in diesem Falle >>wir<< auch tatsächlich ordnungsgemäß und fachmännisch unsere Arbeit erbringen. Erst dann wird die Rechnung beglichen. Es ist zu Ihrem Besten und zu dem des zuständigem Friedhofsgärtner, denn wer kann schon eine Garantie dafür geben, ob man auch noch in 5 oder 10 Jahren noch vor Ort ist ????

In diesem besagten Vertrag werden je nach individuellem Wunsch und finanziellen Möglichkeiten alle vom Friedhofsgärtner zu erbringenden Leistungen festgelegt. Die können unter anderem sein:

    - die ständige Pflege der Grabstätte
    - eine jahreszeitlich wechselnde Bepflanzung mit Frühjahrs-, Sommer- und / oder Herbstbepflanzung
    - spezieller Grabschmuck wie Schnittblumen, Grabschalen oder Gestecke  (Allerheiligen, Totensonntag, etc.)
    - Teilerneuerung oder Beipflanzung im notwendigen Rahmen

Die Gestaltung der Grabstätten mit Pflanzen
Drei unterschiedliche Kategorien von Pflanzen prägen das Bild der Grabstätten:
die Rahmenbepflanzung, die Bodendecker und die Wechselpflanzen.
Die Rahmenpflanzung mit Kiefern und Eisbegonien

Zur Rahmenbepflanzung gehören die das Gesamtbild prägenden, höherwachsenden Gehölze. Sie werden oft am oberen Ende des Grabes, in der Regel rechts und links vom Grabstein angeordnet. Es eignen sich vor allem langsam- oder kleinwüchsige Gehölze, die der begrenzten Fläche entsprechen. Hier: Pinus mugo (Kiefern) sind dankbar und unempfindliche Vertreter. Augenfällig bei diesem Grab die Wechselbepflanzung mit dunkellaubigen Begonia-Semperflorens-Hybriden oder auch als Eisbegonie bekannt. Ihre leuchtende Farbe schmückt das Grab bis weit in den Herbst.

Der Bodendecker und Vergißmeinnicht

Bodendecker nehmen auf Friedhöfen den Hauptanteil der Pflanzenfläche in Anspruch. Die Bezeichnung gibt bereits hinreichend Auskunft über die Funktion der Pflanzengruppe. Es sind im Schnitt nur 5 bis 25 cm hoch werdende Pflanzen, die den Boden möglichst dicht und dauerhaft bedecken sollen. Hier (rechts) sind nicht nur die Buchsbaum-Säulen und -Kugeln (Buxus sempeprvirens) ein Blickfang, sondern ebenso die Frühjahrs-Wechselbepflanzung aus Vergißmeinnicht (Myosotis-Hybriden).



Die Wechselbepflanung präsentiert sich farbenfroh.

Die Pflanzen der Wechselbepflanzung werden für Beete mit jeweils jahreszeitlich passender Bepflanzung verwendet. Die Bepflanzung wird in der Regel zwei- bis dreimal im Jahr ausgewechselt. Nach den frostsicheren Stiefmütterchen, die schon früh gepflanzt werden können, gibt es nach den Eisheiligen eine größere Auswahl an Pflanzen; Die Sommerblumen. Traditionell werden diese schon Anfang bis Mitte März in Gärtnereien und Baumärkten angeboten. Wer dann schon pflanzt, muß mit einem bestimmten Risiko leben, dass ein kräftiger Nachtfrost eine Neubepflanzung erfordert. Zum friedhofstypischen Sortiment gehören so bekannte Pflanzen wie Geranien, Fuchsien, Knollen- und Eisbegonien, fleißiges Lieschen und Studentenblumen.

Die Wechselbepflanung präsentiert sich farbenfroh.
Das Anlegen von Grabbepflanzungen

Nach einer Beerdigung ist das übliche Bild von Kränzen, Grablegern und Blumen die das Grab bedecken. Werden einige Tage danach die verwelgten Grabgaben abgeräumt, so ist es in der Regel nicht sinnvoll, bereits die geplante Daueranlage zu errichten. Vor allem, weil erst Wochen nach der Beerdigung mit erheblichen Bodensenkungen zu rechnen ist. Die Vorbereitung dafür ist als Erstes die überschüssige und nicht geeignete Erde zu entfernen, und mit Kompost oder aufgedüngten Mutterboden aufzufüllen. Die Pflanzarbeiten beginnen nun mit der Hecke, falls eine Einfassung vom Steinmetz nicht gesetzt worden ist. Die Rahmenbepflanzung folgt, und anschließend - ganz wunschgemäß, die eigentliche und individuelle Bepflanzung.

TIPP
Da wir leider nicht überall für Sie tätig sein können, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen ganz besonderen Dienst anbieten; wir fertigen für Sie - nach Ihren Vorstellungen und Wünschen - einen Bepflanzungsplan an. Mit höchst aufschlußreichen Skizen, Fotos, Bepflanzungsvorschlägen und Tipps zur Bodenbeschaffenheit, erhalten Sie diese Vorlagen so aufgeschlüsselt, daß Sie selbst in der Lage sein werden, diese Grabstätte zu bepflanzen oder sie bepflanzen zu lassen.
Schreiben Sie uns, und fordern Sie unseren Fragebogen an. Als Besonderheit können wir Ihnen auch einen Unikat-Bepflanzungplan anbieten. Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben. Sollten dennoch Fragen auftreten, scheuen Sie nicht sich vertrauensvoll an uns zu wenden - wir stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Copyright © 2000 SOMMERMI Stand: 10. April 2000