( Eine deutsche Pilot Seite im Internet)
Allgemeines
Tips und Tricks
Die besten Links
Favoriten
Kontakt
Ich habe ca. 1,5 Jahre einen PILOT 5000 benutzt, dieser wurde seinerzeit von mir auf 1MB Speicher aufgerüstet.
Die Begeisterung über die Funktionen und Möglichkeiten dieses Gerätes hat bis heute nicht nachgelassen. Im Gegenteil, seit es im Web diese Vielfalt an Soft.- und Hardware rund um den PILOT gibt, wird es täglich interessanter, sich mit diesem Gerät zu befassen.
Mein Pilot war bis vor kurzem immer noch derselbe, aber er war auf die 1MB PalmPilot Professional Version 2.04 hochgerüstet und das Memory-Board von mir auf 2MB erweitert (Speicher "ohne" Ende ;-). Weiterhin haben mich die kleinen Details um das Gerät herum sehr beschäftigt und so habe ich mir unter anderem einen erstklassigen TeleskopStylus gebaut.
Zwischenzeitig ist aus dem Pilot ein Palm III und jetzt ein Palm V geworden, aber auch diese werden in Zukunft genügend Spielraum für eigene Basteleien bieten, so daß hier in absehbarer Zeit auch Tips und Tricks zum Palm III / V zu sehen sein werden.
! ACHTUNG 3COM / USR LEHNT JEGLICHE GEWÄHRLEISTUNG
ODER SUPPORT NACH ÄNDERUNGEN AUF DEN MEMORYBOARDS AB !
(Ebenso leistet 3Com / USR keinerlei Support im Falle einer Do-it-yourself Auf.- oder Umrüstung)
Speichererweiterung
selbst gemacht
Teleskop
Stylus im Profi design
PROBLEM DER STYLUSHALTERUNG IM PILOT UND PALM III
SPEICHERERWEITERUNG IM EIGENBAU
Bevor man sich an den Umbau begibt ,sollte man dafür sorgen, daß der Arbeitsplatz unter allen Umständen antistatisch ist !
Am besten geeignet sind sogenannte Antistatik Sets, welche in der Regel aus einer Tischauflage und diversen Potentialausgleichsleitungen bestehen. Dazu gehört auch ein Arm.- oder Fußband sowie eine Möglichkeit die Lötkolbenspitze mit der Arbeitsfläche zu verbinden. Man sollte weder die RAM-Bausteine noch das Memoryboard auspacken bzw. ausbauen bevor nicht alle Gegenstände im Arbeitumfeld und man selbst mittels des Antistatiksets verbunden und an einem Erdpunkt angeschlossen sind.
Als Lötkolben eignet sich jeder regelbare Lötkolben mit sehr feiner Spitze.
Hat man diese Regeln befolgt, kann man sich, nach Entnahme der Batterien (VORHER HOTSYNC DURCHFÜHREN) an den Ausbau des Memoryboards machen. Dazu schiebt man zuerst die Abdeckung bei gleichzeitigem, leichtem, Druck auf die Verriegelungsnase (z.B. mit einer Büroklammer) nach oben. Darunter liegt nun das Memoryboard, welches rechts und links mit einer kleinen Kunststoffraste gehalten wird. Hat man die Kunstoffrasten leicht nach außen gedrückt, kann man das Board um ca 30° anheben und mit leichtem Zug aus der Halterung entfernen. Nun sollte man sich die Plätze der neuen Speicherchips genau ansehen, sind diese schon mit Lötzinn versehen, sehr gut, wenn nicht sollte man dies mit dem dünnsten Elektroniklot selber machen. Auf jeden Fall extrem sparsam mit dem Lötzinn umgehen.
Als nächstes muß man nun die neuen Chips auf ihren Platz legen, (Details dazu auf Steve´s Pilot Tech. Page) ausrichten und in der richtigen Position gut festhalten. Dann mit dem Lötkolben leicht auf die Diagonal liegenden Kontakte drücken und darauf achten, daß diese im Lötpunkt leicht versinken. Eigentlich sollte die weitere Verwendung von Lötzinn an dieser Stelle überflüssig sein. Hat man alle Erweiterungschips auf diese Weise fixiert kann man die restlichen Lötungen durchführen. Ein beherzter Druck mit der Lötkolbenspitze auf die Beinchen der Chips sollte reichen. Achtung, die Chips dürfen auf gar keinen Fall Überhitzt werden.
Nach dem Löten sollte man mit Hilfe einer Lupe die Qualität der Lötungen begutachten und darauf achten, daß keine kalten Lötstellen vorhanden sind, eventuell nochmals nachlöten.
Das Memoryboard wieder an seinem Platz im Pilot einsetzen und darauf achten, daß die Kunststoffrasten richtig eingerastet sind. Nun noch die Batterien einsetzten und eventuell einen Kaltstart durchführen. (bei gedrücktem EIN Knopf die Reset-Taste betätigen)
Nach der Eingabe der Uhrzeit, des Datums und kalibrierung des Digitizers, stehen nun bis zu 2 MB Speicher, je nach Umrüstung, zur Verfügung. Der erste HOTSYNC nach dem Umbau holt die Daten wieder zurück in den Pilot.
Zum Bau eines Teleskopstylus wurde ich durch THardy inspiriert. Seine Idee ist hervorragend, nur die Ausführung gefiel mir überhaupt nicht, sodaß ich angefangen habe mir eigene Gedanken zu machen und diese auch in die Tat umsetzte.
![]() |
Da die Beschreibung aller Einzelheiten zu aufwendig gewesen wäre, habe ich hier nur einen kurzen Abriß aller Schritte dargestellt, welche aber in Verbindung mit der Abbildung kaum Fragen offen lassen sollte. Als Basis mußte die Antenne eines alten Kofferradios herhalten, es kann aber auch jede andere Teleskopantenne sein, die ein Element mit 5,2 mm Durchmesser besitzt. Das 5,2 mm Stück habe ich zum dickeren Ende hin auf 82 mm gekürzt. das nächst kleinere (4,4 mm Durchmesser) auf ca. 65 mm. Die Antennenspitze ca. 30 mm vor dem Abschluß abgesägt. Die einzelnen Antennenelemente werden durch Kupferplättchen gehalten, diese muß man zuerst einmal alle entfernen. Das 65mm lange, 4,4 mm dicke Antennenstück wurde wieder mit zwei kleinen Bohrungen versehen (Kann man von den Originalteilen abschauen), um den Kupferplättchen wieder Halt zu geben, dann wurde das Stück wieder in das dickere Element eingesetzt. Die Antennenspitze mit dem Abschlußstück wurde mit Zweikomponentenkleber in das 4,4 mm Element bis zum Anschlag eingeklebt. |
Nun zur Spitze, diese wurde nicht aus einem Originalstylus gefertigt, sondern komplett neu hergestellt. Als Material habe ich schwarzes Nylon Rundmaterial benutzt mit ca. 6 mm Durchmesser. Dieses Rundmaterial wurde auf einer Länge von 20 mm exakt auf den Innendurchmessers des dickeren Antennenendes heruntergedreht. Dies funktioniert auch mit einer Handbohrmaschine und einer kleinen Feile, sofern keine Drehbank zur Verfügung steht, ich habe eine ;-)). Dann wurde dieses Kunstoffteil fest in das Teleskopstylusende eingesetzt, dies geht so fest, daß ein verkleben unnötig ist. Um die Spitze wirklich zentrisch zu gestalten wurde nun der ganze Stylus in die Drehbank eingespannt und der Kunststoffteil mit einer 20° Spitze versehen. Die Spitze wird soweit heruntergedreht, daß ein etwa 3 mm zylindrischer Teil übrig bleibt, dieser Teil wird im Außendurchmesser auf das Maß des Stylus abgedreht oder gefeilt. Die Spitze habe ich mit einer feinen Feile und mit feinstem Schmirgelleinen ausgeformt (etwas spitzer als das Original). Anschließend wurde die Spitze mit etwas Polierpaste und einem Leinentuch poliert.
An der Übergangsstelle zwischen Metall und Kunststoff habe ich eine etwa 0,6 mm breite und 0,4 mm tiefe Nut eingestochen. Diese Nut sorgt dafür, daß der Stylus im Pilot arretiert und beim herausziehen schon auf seine volle Länge ausgezogen wird.
Fertig ist der Teleskopstylus. Dieser sieht absolut Professionell aus und liegt hervorragend in der Hand. Außerdem paßt er zu meinem Pilot Glove II, da er dort von oben aus dem Etui gezogen wird.
Spitze und Endstueck sind beim Palm III-Stylus etwas dicker, deshalb wackelt der Pilot Stylus so sehr im Geraet, dass ich einen neuen herstellen musste. Dies ist nun der neue Stylus zu meinem Palm 3. Im Gegensatz zum Pilot Teleskopstylus habe ich hier die Spitze und das Endstueck eines Original (Reserve) Stylus verwendet. Ansonsten ist der Aufbau der gleiche geblieben. Mit einem O-Ring an der Stylusspitze ( siehe auch Problem der Stylushalterung in Pilot und Palm III Geräten ) wird der Stylus beim herausziehen aus dem Palm 3 auf seine volle Laenge ausgezogen. Den flachen, herausstehenden Styluskopf benoetige ich nicht mehr, da ich jetzt eine COVERTEC Guerteltasche benutze, bei der der Palm zur Inbetriebnahme immer herausgenommen wird. Bei Benutzung einer Pilot Glove Tasche laesst sich diese Loesung genau wie beim Pilot Stylus umsetzen. Spitze und Endstueck sind beim Palm III-Stylus etwas dicker, deshalb wackelt der Pilot Stylus so sehr im Geraet, dass ich einen neuen herstellen musste. |
![]() |
Problem der Stylushalterung in Pilot und Palm III Geräten
![]() |
Ich habe am Originalstylus (Metallversion bei Palm III) an der
Kunstoffspitze, mit Hilfe einer Drehbank (geht auch mit Bohrmaschine und einer kleinen
Feile) eine kleine Nut eingestochen. In diese Nut habe ich einen kleinen Gummi O-Ring
eingelegt. Dieser O-Ring sorgt nun dafür, daß der Stylus einwandfrei im Halter steckt
und sich trotzdem gut entnehmen läßt. Das größte Problem an dieser Lösung ist, einen geeigneten O-Ring zu finden und das war in meinem Fall purer Zufall, deshalb kann ich leider auch keine Quellenangabe machen.Vieleicht hilft diese Lösung ja dem ein oder anderen. |
Die oben beschriebene Verfahrensweise funktioniert natürlich auch bei allen anderen Originalstyli des Pilot und Palm III.
3Com / USR Pilot-Homepage (das Original )
Steve´s Pilot Tech. Page (die Seite
für den ambitionierten Pilot Bastler bietet eine umfangreiche Umbauanleitung zur
Speicheraufrüstung aller PILOT Typen mit exakten Beschreibungen in englischer Sprache und
Darstellungen)
Interweb Computer Solutions,
Inc. (die Quelle für Speicherchips ist sehr zuverlässig und schnell, Bestellung per
FAX und Angabe der Kreditkartennummer möglich)
TRG Technology Recource Group (Lieferant für
Memoryboards bis 8 MB RAM, TRG Defragger und FlashPro)
Thomas Jawer Software (sehr
gute Programme, mit deutscher und internationaler Oberfläche, z.B. PalmPlanner)
Peter's Pilot Pages (excelente Technik
Tips und Tricks, Eco-Hack und Voltage-Control)
Palmstock (Das Festival der Links zu Pilot, PalmPilot
und Palm III)
Arkon Resources, Inc.,
(Universal Palm-computer Auto-Montagesysteme )
Swatch Internet Time
die globale Zeit (auch fuer Palm)
Terminplaner mit grafischer Oberfläche und direkter Verbindung zum Pilot Kalender |
|
Batterieüberwachung mit individueller Alarmeinstellung und grafischer Anzeige, auch für NiCa Akkus. |
|
Spart bis zu 40 % Energie durch heruntertakten des Prozessors (laesst auch hoehertakten zu) |
|
Terminalarm mit Grafikeingabe oder Notizzettel |
|
Excel kompatible Tabellenkalkulation mit Import.- und Exportfunktion fuer EXCEL 97 |
|
Speicherdefragmentierung mit exakter RAM-Inhaltsangabe |
|
alternativer Programmanager für Pilot, Palm III, Palm V |
|
erstellen gezielter Backups aller Programme und Daten des Pilot. Lizensierung über PalmPilot Gear H.Q. |
|
Hervorragendes Aktion-Reaktionsspiel mit super Scrolling (mein Highscore= 2029) |
|
Das Pilot Schachprogramm |
|
Bildbetrachter mit Umwandlungsprogramm und Komprimierfunktion |
|
Erinnerungs Hack. Zeigt beim Einschalten des Pilot die anstehenden Termine, Datum und Uhrzeit an. |
|
Erstklassiges Zeichenprogramm mit vielen Tools und Screengrabber-Funktion sowie Import/ Export Tool |