Bei der Beschäftigung mit Mesembs bin ich immer wieder auf interessante Begleitpflanzen gestoßen. Die Pflege dieser Pflanzen ist teilweise nicht einfach, wer aber Erfolg mit "lebenden Steinen" hat, sollte es auf jeden Fall versuchen. Auch eine Kultur am Fensterbrett ist möglich, ich habe mich fast nur auf kleinbleibende Arten beschränkt. Zu beachten ist, dass es sich oft um "Winterwachser" handelt, d. h. die Pflanzen brauchen im Winter ausreichend Licht und haben im Sommer ihre Ruhezeit. Die folgende kleine Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, der Pflanzenreichtum im südlichen Afrika ist schier unermesslich.
Zu beachten ist, dass alle Pflanzen der Familie der Hundsgiftgewächse giftig sind!
Die meisten Arten dieser als "Madagaskarpalme" bekannten Arten stammen aus Madagaskar und sollten nicht unter 15C gehalten werden. Der folgende Vertreter aus Namibia toleriert auch niedrigere Temperaturen und ist ab ca. 30cm blühfahig.
Bei Zimmerkultur ist zu beachten, dass die mitunter sehr schönen und großen Blüten dieser Gattung einen Aas-Geruch verbreiten.
Die Gattung Duvalia ist eng mit den Stapelien verwandt.
Diese Gattung ist in Bezug auf Wassergaben eine der empfindlichsten!
In der Natur können diese Pflanzen die Größe von Bäumen erreichen. Als Zimmerpflanzen sind sie weit verbreitet und können auch zu recht stattlichen Rosetten heranwachsen.
Von den sehr weit verbreiteten Zimmerpflanzen stelle ich nur zwei kleinbleibende Arten vor.
Pflanzen dieser Familie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, die folgenden Arten sind etwas empfindlich in der Kultur.
Diese Gattung wird öfters im Blumenhandel als Zimmerpflanze angeboten. Die Pflanzen sollten "hart" gezogen werden, sonst werden sie mastig und blühen nicht.
Othonnas sind in der Kultur etwas heikel, besonders in der Ruhezeit vertragen sie kein Wasser, mit etwas Glück treiben sie im Herbst / Winter aus und blühen dann auch.
Viele Pflanzen dieser Familie sind als Zimmerpflanzen oder auch im Garten verbreitet, ich habe nur einige "Miniaturen" ausgewählt.
Die folgenden Pflanzen blühen im Winter, bei einigen ist zu beachten, dass die Rosette nach der Blüte abstirbt.
![]() Crassula ausensis ssp. titanopsis |
![]() Crassula deceptor |
![]() Crassula falcata |
![]() Crassula mesembryanthemopsis |
![]() Crassula pyramidalis |
![]() Crassula tecta |
Die Blätter dieser Gattung werden in der Ruhezeit im Sommer abgeworfen, mit Wassergaben sollte man vorsichtig sein
Sehr attraktiv sind die zerklüfteten Knollen dieser Familie ("Elefantenfuß"). Aus der Knolle wächst jährlich ein dünner Trieb mit herzförmigen Blättern.
Viel bekannter sind die größeren Arten, die folgende Art wächst im Winter ist sehr empfindlich gegenüber zuviel Feuchtigkeit.
Bei den folgenden Arten handelt es sich um kleine Rosetten (Anacampseros) oder Knollen (Avonia). Letztere sind sehr empfindlich gegen Staunässe, ein mineralisches Substrat ist zu empfehlen. Die Pflanzen bringen große Blüten hervor, die jedoch täglich nur etwa 1 Stunde geöffnet sind.
![]() Anacampseros sp. |
![]() Anacampseros sp. |
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![]() Avonia papyracea |
![]() Avonia quinaria ssp.alstonii |
![]() Avonia quinaria ssp. quinaria |
Die folgenden Zwiebelgewächse bleiben relativ klein, oft treiben die Zwiebeln im Winter aus.
Die folgenden Pflanzen werden größer und können teilweise Zwiebeln von mehr als 15 cm Durchmesser bilden. Die Hauptwachstumszeit liegt im Herbst und Winter.
Die große Familie der Euporbiaceae habe ich bewusst ausgelassen, im Web gibt es mehrere Sites über diese Pflanzen:
Deutschsprachige Sites über die anderen Sukkulenten sind rar, das Interesse an diesen Pflanzen ist im deutschsprachigen Raum leider gering. Es gibt jedoch eine "Fachgesellschaft andere Sukkulenten" (FGaS) innerhalb der Deutschen Kakteen-Gesellschaft.
Zum Schluss möchte ich auf weitere Sites von mir hinweisen:
![]() Lithops, lebende Steine |
![]() Conophyten |
Mesembs, ein Überblick |
![]() Kakteen und Computer |
Hinweise und Anfragen bitte an mailto:sukkulenten@aol.com
© Achim Hecktheuer 1999