Leipzig City-Guide Leipzig -d4- by WK Schütz
Sächsische Spezialitäten -1-
Bemerkung
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- Beim vorhergehenden Pächter war der "Fraß" zu kalt, geschmacklos und vor allem zu teuer.
- Eine Pleite war abzusehen! -
Schon längere Zeit ist ein neuer Pächter da,
der reichlich Erfahrung aus der Gastronomie mitbringt und der die Fehler seines Vorgängers warscheinlich nicht wiederholt.
Dieses Restaurant wird von mir besucht und der Testbericht hier in diesen Seiten veröffentlicht.
Momentan kann ich nur sagen daß ich den zum gleichen Unternehmen gehörenden Mephisto des öfteren besuche und sehr zufrieden bin.
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Sächsische Spezialitäten -2-
Bemerkung:
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- Ein stilvolles Restaurant, nicht weit von der Innenstadt bietet sehr gute Speisen traditionell sächsischer Küche an.
Herr Apel (als historische Wachsfigur) empfängt Sie am Eingang des Restaurants mit seinem Harmonium.
Ein gepflegter Freisitz unter den Arkaden animiert den Gast geradezu dort zu speisen. - Ihrem Vierbeiner wird selbverständlich sein Wässerchen gebracht.
Für die anliegenden Firmen und deren Mitarbeiter ist es im speziellen auch zu empfehlen in dem
gemütlichen Restaurant zu speisen, da täglich ein wechselndes Angebot an Mittagsmenue zu
günstigen Preisen angeboten wird.
Wer es etwas feiner haben will, dem sei gesagt, daß der Koch auch dann und wann seine Künste
im Leipzig-Fernsehen zum Besten gibt. - Wer es also besser liebt muß etwas tiefer in die Tasche greifen, die Sache ist es aber auf jeden Fall wert. Hier ein Beispiel für 2 Personen:
2 x Campari Soda
2 x Senfsuppe
1 x sächs. Schlemmerplatte
1 x Forellenfilet
2 x Beaujolais
2 x Elsässer Riesling
1 x Schwarzwaldbecher
1 x heiße Himberen auf Eis
2 x Cappucino
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DM 12,00
DM 15,00 (nach spez. Rezept des Hauses)
DM 19,00
DM 19,00
DM 16,00
DM 19,00
DM 07,50
DM 07,50
DM 07,60
DM 122,60 (62,68 Euro)
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Gesamteindruck:
Bedienung: - Sauberkeit: - Speisen: - Auswahl: - Für den Hund:
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Sächsische Spezialitäten -3-
Bemerkung:
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- In einer urigen Art ist die historische Gaststätte (seit 1811)
eingerichtet. Gemütlichkeit auf "sägssch" finden Sie in den Bier- und Weinstuben.
Im Sommer kann man auch im Freien sitzen, was den Aufenthalt unterhaltsamer gestaltet. Speziell in den Innenstadtgässchen sind die Freisitze sehr beliebt um "sehen und gesehen" zu werden.
Die Preise sind moderat und gern werden die Rämlichkeiten für Ihre
Bankette und Feierlichkeiten reserviert.
Gesamteindruck:
Bedienung: Sauberkeit: Speisen: Auswahl: Für den Hund:
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Sächsische Spezialitäten -4-
Bemerkung:
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Wer es nicht so fein, dafür aber "urig" mag, der kann sich einmal in die Gosenschänke wagen.
Gosenschänke ohne Bedenken ist das Motto und wer mal einen Blick hineinwirft der muß sich
erst einmal diesen Leitsatz vor Augen führen. Bedenken kommen demjenigen auf der die Einrichtung
sieht. An alten Tischen und Stühlen aus der DDR-Zeit oder älter sitzend, soll man da sein Essen zu
sich nehmen?! Ohne Bedenken können Sie das. Die Tische sind zwar alt aber sauber.
Es sind da, ein Restaurant, Kellergewölbe und ein Vereinszimmer. Alle sind nicht gerade als groß zu
bezeichnen, was dem Wohnstubencharacter näher kommt. Groß ist jedoch die Freisitzfläche.
Wer in der Gosenschänke essen möchte, dem sei die Platzwahl im Restaurant zu empfehlen. Bei
schönem Wetter rate ich jedoch lieber den Freisitz aufzusuchen. Durch Schirme geschützt, kann
man dort auch essen, ohne daß von obend ein unerwüschter Segen auf den Teller fällt.
Als wir, (4 Pers.) unser Testessen antraten, war auf Grund einer Feierlichkeit im Restaurant eine
geschlosse Gesellschaft und wir mußten in das Kellergewälbe ausweichen. Die Treppe dort hinunter
ist eine Zumutung! - So eng, daß unser Hund ein (Collie) Mühe hatte hinab zu gelangen.
Ältere und gewichtigere Menschen haben dort im Keller wohl nichts verloren, denn für diese wäre
die Treppe ein wohl fast unüberwindliches Hindernis.
Wir konnten dieses Hindernis überwinden und kamen zu dem für uns reservierten Tisch. Jedoch
Essen konnte man hier meiner Meinung nach nicht. Es roch, als ob man einen Sack alter Kartoffeln
unter den viel zu engen Sitzbänken versteckt hätte. Der Appetit war uns schnell vergangen und so
gingen wir ohne eine Bestellung zu tätigen, unverzüglich wieder nach oben.
Der Abend war geplant für die Gosenschänke und so nahmen wir Platz in dem Vereinszimmer.
Gemütlich würde ich das nicht gerade bezeichnen, aber urig und vor allem etwas anderes ist es
schon, in der Gosenschänke einzukehren.
Trinken und genießen Sie Ihre Gose.
Gose, dieses obergährige Bier (Leipziger Weissbier) muß man probiert haben. Ürsprünlich
kam das Bier aus Goslar. Kaiser Otto der III trank dieses Bier gerne und irgend wie kam dieses
Bier, kurz Gose genannt nach Leipzig wo es seine Tradition fortsetze. Die Gose wird hier in
verschiedenen Variationen ausgeschenkt. Ob mit Kirschlikör, mit Allasch, mit Syrup aus Himbeer
oder Waldmeiser, ja sogar mit Bananensaft ist die Gose erhältlich.
Je nach Art sind 4,30DM bis 7,00DM für 0,3l zu berappen.
Die Speisekarte ist nicht all zu umfankgreich, Rubriken wie Dessert gibt es nicht. Man muß suchen...
Das Essen kann man als rustikale Hausmannskost zu bezeichnen, der Gourmet ist anderes gewöhnt.
Ich habe das Steak CAJERI probiert. Ich würde das, was ich auf den Teller bekam, eher als
"Schnitzel mit heißer Leberwurst garniert" bezeichnen. Für 19,50DM mit ein paar Bratkartoffeln,
zwei Scheiben Tomaten, Erbsen mit Karotten, (warscheinlich aus der Dose) konnte man essen.
Ich war beileibe nicht gesättigt und habe dann einen Backcamembert betellt. (8,00DM)
Wie üblich: Camembert mit Preiselbeeren, dazu eine halben Pfirsich, gerniert mit Sahne. Letztere
hätte ich fast wieder ausgespuckt - es war Sahne aus der Dose. Ein Restaurant, das statt frischer
Sahne die für manche Menschen ungenießbare Büchsensahne verwendet, kann ich nicht empfehlen.
Die Bedienung war freundlich aber nicht gerade aufmerksam, (sie nahm die Bestellungen der Gäste
nicht wie üblich, der Reihenfolge nach auf) Sie brachte auch erst nach Aufforderung das Wasser für den Hund.
Gesamteindruck:
Bedienung: Sauberkeit: Speisen: Auswahl: Für den Hund:
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Sächsische Spezialitäten -5-
Bemerkung:
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Das historische Gasthaus besteht seit 1497. Nach einer mehr als 4-jährigen Bauzeit eröffnete das Gasthaus in der Hainstraße 1 wieder seine Pforten auf dem Grundriss des Restaurants früherer Zeiten.
Unter der gleichen Verwaltung wie das Leipziger Mückenschlösschen wird
dieses gemütliche Speiserestaurant bestens und mit reichlich Erfahrung aus der Gastronomie,
inmitten der Stadt Leipzig geführt. Die Gestaltung der Speisekarte und der Auswahl der Speisen, meist aus aus Sachsen, war man auf Originalität bedacht. - Nur macht die beste Küche keinen Sinn wenn das Essen schon wieder kalt geworden ist.... - Die Bedienung hatte nicht gerade mit Freundlichkeit überzeugt, was sich im Trinkgeld auswirkte. (Vielleicht einen schlechten Tag? gehabt)
Im Sommer gibt es einen Freisitz in der Passage. - Sehen und gesehen werden ist die Devise
Gesamteindruck:
Bedienung: Sauberkeit: Speisen: Auswahl: Für den Hund:
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Sächsische Spezialitäten -6-
Bemerkung:
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- Das Gewölbe gibt das Gefühl ineinem Ratskeller zu sitzen. Groß und so wie sich der eine oder andere ein Wirtshaus vorstellt.
Das Traditionsgasthaus wurde am 18.10.1913 von dem Wirt Berneiser eröffnet und wurde nach der Wende wieder an die Erben zurückgegeben. Es wurde von Ihnen wieder so weit möglich in den Zustand versetzt in dem es vom Erbauer gedacht war. Die Einrichtung ist gediegen bis rustikal.
Man findet eine reichhaltige Karte vor, die außer den üblichen Gerichten einige Spezialitäten bietet, so z.B. Spezialitä aus Grill und Pfanne. Das täglich wechselndes Mittagsmenu ist sehr empfehlenswert. Heute gab es "Hirschgulasch" (DM 15,80)welches ich auch sogleich als Hauptgang wählte. Vorher eine Gemüse-Lauchsuppe die vom Geschmack her gerade das richtige war um den Magen auf Wild vorzubereiten. - Und das schönste an der Suppe: Sie kostet nichts, denn zu jedem Essen darf sich der Gast kostelos vom Suppentopf bedienen. Zum Hirschgulasch zart und mit Pilzen serviert, gab es zwei große Kartoffelknödel und ein Kreation aus verschiedenen Salaten mit feiner Dressing-Soße. Apfelküchle in Vanillesoße mit Schokostreifen und einer Vanilleeiskugel (8,50) und ein Espresso (3,50) bildeten den Abschluß - Ein schmackhaftes und dazu preiswertes Mittagsmahl.
Und als Hundebsitzer sind Sie hier mit Ihrem Vierbeiner bestens aufgehoben. Die Wirtin hat selbst eine Hündin und versorgt Ihren Vierbeiner nicht nur mit Wasse, er bekommt sogar (falls gerade zur Hand)
auch noch etwas zum Fressen. (Schöne große Schweinefleischstücke gab es heute)
Gesamteindruck:
Bedienung: Sauberkeit: Speisen: Auswahl: Für den Hund:
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A
N
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- Derzeit sind keine weitere Restaurants dieser Art eingetragen
Wer hier in Leipzig ein Restaurant entdeckt, von dem er glaubt,
daß es hier erwähnt werden sollte, den bitte ich mir dieses
mittels e-mail zu benennen.
Aber Bitte:
Es sollte schon geeignet sein, einem Fremden empfohlen zu werden.
wünscht Ihnen Ihr Wolfgang K. Schütz
Möchten
Sie
hier
werben ?
JA, ich will mehr Informationen!
- Werbung bringt neue Gäste und kostet hier fast nichts!
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- Wolfgang K. Schütz -
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