There are very few examples of aeolian musical instruments being traditionally fitted in technical structures or architecture. Today, there is a general tendency to avoid sound or noise made by technical structures.
Here's a typical sounding windmill of Portugal.
Photo with friendly permission of Mr. Sean Ohinata/ Japan:
http://www.imasy.or.jp/~ohinata/portugal2/PIC00002.jpg
Open to the strong winds winds of the Atlantic sea, Portugal has a long technical tradition of using the power of the natural wind reaching back in Europe until the 11.century. In 1965, when the first meeting of The International Molinologic Society (TIMS) took place in Estoril near Lisbon, 2000 windmills were at work in Portugal...
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Two Portuguese windmills with sounding devices on |
Portuguese windmills
(see an
overview!) in the southwest litoral part of the country have a
particularity which is unique in the worlds' windmills:
They are equipped with earthenware vessels at the surrounding tow of their
wind-wheel. When the wheel is standing still, the visitor doesn't get any
idea of the purpose of those dozens of vessels in different sizes, obviously
being nothing but ballast decreasing the performance of the mill.
On the left, you see a picture of Portuguese windmill-sounding-jars
fixed directly to a bar of the windmill-wheel.
When a windmill (Montelavar) , (suburb of Lisbon), begins to move, only the wind's noise and the creaking of the wooden mechanics normally can be heard.
Not so the very special Portuguese windmills.
The visitor is impressed by a loud chord of flutelike sounds, which varies
according to different wind-speeds and weather conditions.
The following informations about the purpose of these jars I owe to Dr. Jorge Miranda the president of the Portuguese section of the International Molinological Society (TIMS), a worldwide acting society fostering interest and understanding of wind, water and animal-powered mills, encouraging all aspects of molinology, including the restauration of mills.
What is the purpose of those sounds?
For two reasons the millers in Portugal developed those sounding jars:
The common material used for the sound-vessels is clay; others like reeds, canes or even tinware are rarely used.
Mr. Leo van der Drift, publication officer of the TIMS, kindly sent me further information material, which showed the different sound vessels and their construction:
Generally called "Buzinas" or "búzios" (=hummers), there are three different types of sound vessels, which have different forms, sizes and constructions. The wind produced by the fast turning wheel makes those jars sounding.
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Double bulbious sounding jars called |
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One big cone-like "canudo" from sheel metal and |
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The drawing shows the different types of the windmill-hummers: |
By turning round, a continuous wind is produced, which makes the dozens of jars sounding after the principle of a beer bottle blown with the mouth. The pitch depends of the relation between enclosed volume to the opening area of the sound-hole (see cubic flutes).
The Portuguese sounding windmill-jars/ -flutes are a fascinating example of the rare combination of architecture with the forces of the natural wind and its aesthetic AND technical use in one.
Is there anybody in the world/ PORTUGAL, who could make for me some sound-recordings of those singing windmills?
Would be GREAT!! Please
contact
me!
For further literature to read, please see the literature-list of the TIMS (English) and Sistemas de Moagem (in Portuguese) by Olivieira et al. and the TIMS section Portugal.
P.S.: Do you know some
more Literature
?
Do you know people, who manufacture such instruments?
Please let me know,
THANKS!
Ideas, criticism, questions or some more
links...?
Please give me the opportunity, to improve these pages for
you,
so please
Mail
me up your opinion , thank
YOU!
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Seit dem 11.Jahrhundert hat die Nutzung der natürlichen Windenergie in Europa Tradition. In vielen Ländern wie beispielsweise Holland spielten die Windmühlen bedingt durch das Fehlen anderer nutzbarer Energiequellen eine wichtige Rolle in der Industrie und oder bei der Landgewinnung durch Trockenlegung/ -haltung neuer Polder. Durch Erfindung zuverlässiger und zu jeder Zeit nutzbarer künstlicher Kraftquellen, wie der Dampfmaschine, später der Elektrizität, wurde die natürliche Energiequelle Wind allmählich zurückgedrängt und die einstmals zahlreichen Windmühlen verfielen zusehens, bis man sich in den 60er Jahren der Bedeutung dieses Kulturerbes wieder bewußt wurde.
Hier ist eine typische portugiesische "Klang"-Windmühle.
Photo mit der freundlichen Erlaubnis von Herrn Sean Ohinata/ Japan:
http://www.imasy.or.jp/~ohinata/portugal2/PIC00002.jpg
In Portugal hatte man den Vorteil, daß das Land vorwiegend bäuerlich strukturiert war und sich so die alten und heute wieder so modernen Technologien viel länger behaupteten als anderswo in Europa. So waren 1965 etwa 3000 Windmühlen (hier eine Übersicht mit Bildern) und ca. 20.000 Wassermühlen noch IN BETRIEB!!
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Zwei portugiesische Windmühlen der Algarve-Küste mit
Klangkörpern |
Im Jahre 1965 wurde in Estoril bei Lissabon das erste internationale Treffen der neugegründeten TIMS (The International Molinological Society) abgehalten (Siehe auch TIMS Sektion Portugal). Diese Gesellschaft hat sich der weltweiten Erforschung von Funktion, Zweck und Erhaltung bzw. Restaurierung von wind-, wasser- und muskelkraftgetriebenen Mühlen verschrieben.
Anlässlich dieses Treffens wurde eine restaurierte Windmühle auf den Hügeln von Moinhos Santana als Freilichtmuseum ihrer Bestimmung übergeben. Photos dieser Mühle zeigen eigenartige Gefäße verschiedener Größe mit einem Loch am Ende, die am Umrandungstau zwischen den Flügelspitzen oder direkt am Flügelholm des Windrades befestigt sind.
Wenn der Besucher vor solch einer Mühle steht und diese nicht in Betrieb ist bemerkt er nichts Besonderes und wundert sich über diese eigenartigen, schweren Gefäße aus Ton, die doch eigentlich durch ihren Windwiderstand und Gewicht die Leistung dieses kleinen Kraftwerks nur schmälern müßten.
Überall sonst in der Welt hört man bei Inbetriebnahme einer Mühle lediglich das Windgeräusch der vorbeisausenden Flügel und das Ächzen und Knarren der hölzernen Mechanik.
Nicht so in Portugal.
Wenn die Flügel sich zu drehen beginnen hört der überraschte Besucher einen angenehmen dutzendstimmigen Akkord, der durch mehrere Dutzend solcher tönernen Gefäße an den Windmühlenflügeln hervorgerufen wird.
Welche Aufgabe hatten diese Gefäße?
Nach Herrn Jorge Miranda, dem Präsidenten der portugiesischen Abteilung der TIMS (s.o) haben die Klanggefäße folgende Aufgabe:
Als Materialien für die Klangkörper wurde normalerweise Ton verwendet. Selten findet sich Schilf, Rohr oder sogar Konservendosen für diesen Zweck.
Herr Leo van der Drift, publication officer der TIMS, sandte mir dankenswerterweise weiteres Informationsmaterial, das die verschiedenen Arten und Konstruktion der Klanggefäße verdeutlicht:
So gibt es drei verschiedene Klanggefäße, die sich in
Größe und Konstruktion unterscheiden. Der bei der Umdrehnung des
Windmühlenrades erzeugte Wind erzeugt mittels spezieller Schallöcher
einen kontinuierlichen Ton.
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Zwei "Buzinas" genannte Klangkörper am Flügelbalken |
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Ein "Canudo" aus Blech in Form eines Kegelstumpfes und |
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Prinzip-Zeichnung der verschiedenen Summerarten: |
Die Klanggefäße werden, die Größten außen, die Kleinsten nach innen auf den Flügelstangen bzw. an den Umrandungstauen festgebunden. Der durch die Flügeldrehung erzeugte Fahrtwind streicht über die Schallöcher der Gefäße und bringt die Luft in ihrem Inneren analog einer angeblasenen Flasche zum Tönen. Dabei ist die Tonhöhe (siehe kubische Pfeifen) vor allem abhängig vom Verhältnis Volumen des Gefäßes zur projezierten Schalloch-Fläche.
Gibt es irgend jemand da draußen, der für mich Tonaufnahmen einer singenden Mühle in Portugal machen könnte??
Wäre SUPER!!!!
Für alle, die noch mehr wissen wollen, kann ich die Literaturliste der TIMS empfehlen, außerdem das Buch "Sistemas de Moagem (auf Portugiesisch), das sich speziell mit der portugiesischen Mühlenkunde befaßt.
Alles über Windkraft (Englisch) http://www.newenergy.org.cn/english/guide/index.htm
...und auf Deutsch http://www.windpower.org/de/tour/wres/index.htm
...Windkraft - Gegenstimmen...
http://www.geocities.com/nigbarnes/
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